Geschichte
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| Der Heilige Kilian auf der Würzburger Alten Mainbrücke. |
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Wie in den ersten Jahrzehnten nach dem gewaltsamen Tod im Jahr 689 das Gedächtnis an Bischof Kilian und seine Gefährten gefeiert wurde, ist nicht bekannt. Im Jahr 788 wurden im Beisein von Karl dem Großen die Reliquien in den über der Fundstelle errichteten Dom überführt. Seit dem 8. Jahrhundert gilt der 8. Juli als Festtag der Frankenapostel.Der Brauch, dass Pfarreien aus dem ganzen Bistum in Prozessionen alljährlich das Grab der Märtyrer besuchen, wurde 1127 unter Bischof Embricho auf acht Tage ausgedehnt. Die Ablassverleihung durch Papst Bonifaz IX. im Jahr 1401 gab den Kiliansfeiern starken Auftrieb. Da zahlreiche Gläubige einmal im Jahr zu Ehren des Heiligen Kilian nach Würzburg kamen, entstanden rund um die kirchlichen Feierlichkeiten weltliche Veranstaltungen wie Markt und Kilianimesse. Mit dem Untergang des Hochstifts Würzburg 1803 verschwand das Kiliansfest. Seit den napoleonischen Kriegen waren die Reliquien der Frankenapostel verschollen. Nachdem sie 1849 wiederentdeckt wurden, kam es zu einer Neubelebung der Kiliansverehrung. Unter Bischof Matthias Ehrenfried erhielt die Kilianiwoche ihre heutige Form. Seit 1935 pilgern Christen aus den einzelnen Dekanaten an verschiedenen Wochentagen nach Würzburg. Im Sommer 1949 überführte Bischof Julius Döpfner die Kiliansreliquien aus Gerolzhofen, wohin sie während des Kriegs gebracht worden waren, in das notdürftig hergerichtete Neumünster. Zur Homepage der Kiliani-Wallfahrt
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