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Präsentation des Bandes „Augustinus – Recht und Gewalt“

Von Professor Dr. Cornelius Petrus Mayer OSA

 
Verehrter, lieber Herr Erzbischof Schick!

Erzbischof Dr. Ludwig Schick mit Prof. Dr. Cornelius Mayer und Dr. phil. Karl Heinz Chelius, dem Verfasser der lateinischen Widmung.
Erzbischof Dr. Ludwig Schick mit Prof. Dr. Cornelius Mayer und Dr. phil. Karl Heinz Chelius, dem Verfasser der lateinischen Widmung.
Vielen Dank zunächst für Ihren im Hinblick sowohl auf seine hohe Aktualität wie auch Attraktivität mit Spannung erwarteten und dieser Spannung gerecht gewordenen Festvortrag. Ich gestehe offen, dies war formal wie inhaltlich das Beste, was ich in diesen schon 30 Jahre währenden Vollversammlungen unserer Gesellschaft an Referaten zu hören bekam.

Gerade weil Augustins Gottesstaat im christlichen Abendland eine außergewöhnliche Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart hatte und immer noch hat, trugen wir dem mit unseren Veranstaltungen im Zentrum Rechnung. Deren jüngste Publikation trägt den Titel Augustinus – Recht und Gewalt. Es geht darin vorzüglich um die staatsphilosophischen und sozialtheologischen Überlegungen des Kirchenvaters, vorzüglich natürlich in De civitate dei. Diese Publikation umfasst nicht nur die unter dem gleichen Rahmentitel auf dem Studientag 2007 gehaltenen Referate, sondern auch die vom Staatsanwalt Prof. Dr. Johannes Hellebrand gesammelten einschlägigen Texte über die richterlichen Aktivitäten des Bischofs Augustinus.

Die redaktionellen Aufgaben für diese Veröffentlichung im 7. Band der Reihe Res et signa besorgte mustergültig unser Mitarbeiter im Zentrum Dipl.-Theol. Guntram Förster, dem ich für seine Mühen aufs Herzlichste danke.

Gewidmet ist der Band – dies hier mitteilen zu dürfen, ist mir eine ehrenvolle Aufgabe – Ihnen, sehr verehrter, lieber Herr Erzbischof Schick.

Ich darf die von Dr. Karl Heinz Chelius, dem ehemaligen Redaktor des Augustinus-Lexikons, in ein klassisches Latein gekleidete Widmung zunächst deutsch vortragen:

«Dem hochgelehrten und hochwürdigsten Herrn Ludwig Schick,
ausgezeichnetem Kenner der in jüngerer Zeit entdeckten Qumranschriften,
dem an der Päpstlichen Gregoriana-Universität über das Thema Das dreifache Amt Christi und der Kirche ‹summa cum laude› promovierten, langjährigen Inhaber der Lehrstuhls für Kanonisches Recht zu Fulda,
bei der Deutschen Bischofskonferenz für die Belange der Pastoral von Männern und Frauen zuständigen, vom Geiste Gottes begeisterten und begeisternden Seelsorger,
zur Zeit Metropolitanbischof der Erzdiözese Bamberg.
Diesem großzügigen Förderer und Liebhaber augustinischer Studien erbitten Heil und Segen die Herausgeber und die Redaktoren des Augustinus-Lexikons sowie die im Zentrum für Augustinus-Forschung in Würzburg beschäftigten Personen, insbesondere Cornelius Petrus Mayer OSA, indem sie ihm zugleich dieses Buch dankbaren Herzens zu eigen geben, schenken und widmen.
Gegeben zu Würzburg, dem 30. Oktober 2010»

Kenner des Lateins werden das Original zu schätzen und zu würdigen wissen. Es lautet:

«Domino doctissimo ac reverendissimo Ludovico Schick
Litterarum quae vocantur Qumranearum novissime repertarum probe perito
annorum multorum professori cathedratico iuris canonici Fuldensi
pastori ad vigorem fideles enixissime excitanti ipsique divino spiritu inflato
huius temporis archiepiscopo excellentissimo Metropolitano Bambergensi
conventus episcoporum Germanicae nationis sodali paroeciarum curarum rerumque et virilium et mulierum exoptatissimo
salutem impertiunt sinceram augustinianamque bonisque faustisque votis expetunt
huncque librum animis gratissimis dant, donant, dedicant
Augustiniani Lexici editores redactores vocumque rerumque augustinianarum investigandarum adiutores Herbipolenses
imprimis Cornelius Petrus Mayer OSA
Herbipoli, A(nte) D(iem) tertium Kalendas Novembres bis millesimo decimo».