Über die Bedeutung des Mitleids bei AugustinusVon Manfred KleinIn der gegenwärtigen Philosophie finden die Emotionen gerade höchste Beachtung. Zahlreiche neue Veröffentlichungen belegen dies.[1] Unbestritten, Emotionen steuern unser Handeln, Denken und auch unsere Empfindungen. Parallel dazu wird auf das Phänomen der Empathie und ihre Wirkung eingegangen. Damit findet auch das Mitleid als Feld der Forschung höhere Aufmerksamkeit. Grund genug, sich auch in der antiken Geistesgeschichte nach solchen Theorien umzusehen, wobei die Fragestellung lautet, wie dieser Affekt in dieser Epoche der Geistesgeschichte bewertet wurde: als nützliche emotionale Regung oder als klar abzuweisende Haltung? Wird demjenigen geholfen, der bemitleidet wird, gibt es also einen Handlungsimpuls hin zu einer moralischen Tat? [Weiter zum vollständigen Text...] Anmerkung [1] Z.B.: Wollheim, Richard: Emotionen. Eine Philosophie der Gefühle. Übers von Dietmar Zimmer. München 2001. Döring, Sabine A.: Philosophie der Gefühle. Frankfurt am Main 2009. De Sousa, Ronald: Die Rationalität des Gefühls. Übers. von Helmut Pape. Frankfurt am Main 2009. Vollständiger Text:
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