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Geistliche Gemeinschaften und Bewegungen
in der Diözese Würzburg

Geistliche Gemeinschaften
Die Gemeinschaft Sant'Egidio ist eine christliche Laiengemeinschaft, die 1968 in Rom entstanden und in mehr als 60 Ländern verbreitet ist. Kennzeichnend für die Gemeinschaft ist das tägliche gemeinsame Abendgebet, eine persönliche Freundschaft der Mitglieder mit den Armen der Stadt und der Welt, sowie der ökumenische und interreligiöse Dialog und die Arbeit für den Frieden, besonders in Afrika.
Geistliche Gemeinschaften
70 Millionen Christen aller Altersgruppen zählen sich weltweit zur Bewegung der Charismatischen Erneuerung in der Kath. Kirche. In der Diözese Würzburg haben sich seit 1980 über 40 charismatische Bibel- und Gebetskreise gebildet. Schwerpunkt der Spiritualität ist die Ausrichtung des persönlichen Lebens auf die Führung durch den Hl. Geist und die Offenheit für den Empfang und Gebrauch seiner Gnadengaben (Charismen) zum Nutzen der Kirche. Die Jugendbewegung ist die Gemeinschaft Jedidja.
Geistliche Gemeinschaften
Jesus steht im Mittelpunkt des täglichen Lebens der Mitglieder der Gemeinschaft Emmanuel. Entstanden aus einem Gebetskreis 1972 in Paris, gibt es die Gemeinschaft Emmanuel (übersetzt: "Gott mit uns") heute in 52 Ländern der Erde. Für die Gemeinschaft ist die euscharistische Anbetung eine wichtige Quelle ihrer Spiritualiät. Daraus erwächst die Zuwendung zu Menschen, die leiden, sowie zu denen, die Gott noch nicht kennen. Wo Jesus ist, ist auch Maria gegenwärtig, so nimmt auch sie einen wichtigen Platz im Leben der Gemeinschaft ein.
Geistliche Gemeinschaften
Die Cursillo-Bewegung organisiert den "kleinen Kurs über das Christentum" (spanisch: "cursillo"). Ende der 40er Jahre entstand auf Mallorca die Idee, in kompakter und schnell verständlicher Form das Wesentliche des Christentums durch ein intensives Gemeinschaftserlebnis erfahrbar zu machen. Cursillo ist keine Gemeinschaft, in der man offiziell Mitglied wird. Teilnehmer/innen eines "Cursillo" haben jedoch die Möglichkeit, sich nach einem Kurs auch weiterhin in kleinen Gruppen zu treffen, um sich gegenseitig im Glauben zu bestärken und ihn zu vertiefen.
Geistliche Gemeinschaften
In der Nähe des Würzburger Universitätsgeländes befindet sich eines der 160 weltweiten Schönstattzentren, deren Mittelpunkt eine originalgetreue Nachbildung des marianischen Urheiligtums der Schönstatt-Bewegung in Vallendar ist. Die Bewegung wurde durch Pater Josef Kentenich (1885 -1968)ins Leben gerufen. Zu den Zielsetzungen gehören die Ausbildung der Persönlichkeit, religiöse Bildungsarbeit auf dem Hintergrund christlicher Werte, die Feier der Liturgie und die zeitgemäße Pflege kirchlichen Brauchtums.
Geistliche Gemeinschaften
Marriage Encounter (M.E.) bedeutet soviel wie "vertiefte Beziehung". ME ist eine Erneuerungs-Bewegung, die Ehepaaren, Priestern und Ordensleuten helfen will, ihre spezifische Lebensform zu entfalten und zu erneuern. ME-Wochenenden bieten Ehepaaren die Möglichkeit, eine Technik der liebevollen Kommunikation zu lernen und einen vertieften Blick in ihre Beziehung zu werfen, zusammen mit Gott. Aus solchen Wochenende bilden sich z.T. Ehepaargruppen, die sich weiter treffen.
Logo GCL
Die Gemeinschaft Christlichen Lebens ist eine weltweite geistliche Gemeinschaft in der katholischen Kirche. Die Exerzitien des Ignatius von Loyola sind die Quelle ihrer Spiritualität. Mitglieder der GCL treffen sich regelmäßig in einer Gruppe, tauschen ihre Erfahrungen aus und unterstützen sich gegenseitig auf ihrem persönlichen Weg. Sie versuchen gemeinsam, die Aufgaben des Alltags vom Glauben her zu verstehen und im Geist Jesu Entscheidungen zu treffen und zu handeln.
Geistliche Gemeinschaften
Der Schwerpunkt des Lebens der Gemeinschaft Charles de Foucauld liegt für viele auf den kleinen Gruppen, die sich regelmäßig (wenigstens monatlich) treffen. Andere Mitglieder halten brieflichen Kontakt oder kommen zu Einkehrtagen, Jahrestreffen oder "Nazaretzeiten" (religiöse Ferienwochen). Die Mitglieder unterstützen sich gegenseitig dabei, ein möglichst einfaches Leben zu führen und offen zu sein für jeden Menschen, besonders für die Benachteiligten, Armen und Verfolgten.
Geistliche Gemeinschaften
Das Wort "focolare" kommt aus dem Italienischen, heißt so viel wie Herdfeuer und ist Synonym für die Wärme und Geborgenheit einer Familie. So nannte die Trienter Bevölkerung die erste Gruppe um die Gründerin Chiara Lubich. Ziel der Fokolar-Bewegung ist, den Geist der Geschwisterlichkeit und der Einheit (Ökumene) verstärkt in Kirche und Gesellschaft, in alle Bereiche des menschlichen Lebens hineinzutragen. Neben dem Engagement in der Ökumene setzt sich die Fokolar-Bewegung für einen Dialog unter den Religionen, für Frieden und soziale Gerechtigkeit ein.

Die oben aufgeführten Bewegungen und Gemeinschaften sind in der "Arbeitsgemeinschaft der Geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen" (AGG) der Diözese Würzburg zusammengeschlossen. Eine Liste mit den Kontaktpersonen der geistlichen Bewegungen und Gemeinschaften in der Diözese Würzburg können Sie anfordern beim Referat Geistliches Leben.

Weitere Gemeinschaften und Bewegungen:

Mitbeter sucht die Geistliche Gemeinschaft "Chemin Neuf" in der Diözese Würzburg. Jeden Donnerstag Abend bitten die Mitglieder in einer internationalen ökumenischen Fraternität, dem "net for god", um die Einheit der Christen auf der ganzen Welt.

Auf den Spuren der Heiligen Klara und des Heiligen Franz von Assisi mit der Option für Frauen in Not wandern die Kleinen Klaraschwestern. Die Frauen leben ehelos alleine oder in lockerer Gemeinschaft. Die junge Gemeinschaft existiert seit 1998.

Eine Übersicht über fast alle geistlichen Bewegungen und Gemeinschaften in Deutschland findet sich unter http://www.geistliche-gemeinschaften.de