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Mbinga - Partnerdiözese des Bistums Würzburg  > Leben in Mbinga

Rezepte aus Tanzania

Alltäglicher Speiseplan einer Familie in Mbinga

zum Frühstück: Oft gibt es kein Frühstück, wenn ja, dann gibt es Süßkartoffeln mit Tee
zum Mittagessen: Ugali (Maisbrei) mit Bohnen
oder:
Ugali mit Gewürzen
Ganz selten - an Festtagen oder wenn Gäste kommen:
Reis mit Spinat oder Fleisch
Nachtisch: Obst
zum Abendessen: Ugali mit Bohnen
Getränke: Wasser, manchmal Tee

kochen

Ugali = Maisbrei

Zutaten: Wasser und Maismehl
Man nimmt einen Topf mit Wasser und bringt es auf dem Herd zum Kochen. Dann gibt man das Maismehl in das kochende Wasser und rührt so lange, bis ein fester Brei entsteht. Dieser Brei muss viel dicker sein als unser Kartoffelbrei und nach ca. 10 Minuten Kochen und Rühren ein fester Kloß werden. Es werden keine Gewürze zugegeben. Dazu gibt es Mchicha - das ist ein afrikanisches Gemüse - oder Bohnen. Nur an Feiertagen oder für Gäste kommen dazu eine Art Gulasch oder Huhn.

Maandazi = kleine Küchlein aus Maisbrei

Zutaten: Wasser - Maismehl - Eier - Zucker - Fett
¼ Liter Wasser wird zum Kochen gebracht. Dazu wird soviel Maismehl gegeben, dass ein ganz fester, steifer Brei entsteht. Ständiges Rühren nicht vergessen. Den Brei etwa 10 Minuten kochen und dann abkühlen lassen. Wenn er kalt ist, werden zwei bis drei Eier und Zucker nach Belieben hinzugefügt. In einer Pfanne wird Fett erhitzt. Darin werden teelöffelgroße Portionen von beiden Seiten goldgelb gebacken. Dazu gibt es Tansania-Tee mit viel Milch und Zucker.

Bananenpudding

Zutaten 100 Gramm Zucker - 3 Suppenlöffel Weizenmehl - 1 Teelöffel Zimt - 1 Suppenlöffel Butter - 1 Untertasse zerdrückte Banane.
Die Eier mit dem Zucker schlagen und dann Banane, Butter , Mehl und Zimt damit vermischen und in einer Auflaufform -mit Butter eingefettet- im Ofen backen.
Die Backzeit müsst ihr selbst herausfinden, denn in Mbinga gibt es keine elektrischen Herde.

 

Entnommen: RU Kurier Juni 1997