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Mbinga - Partnerdiözese des Bistums Würzburg

Dr. Bischof Emmanuel Mapunda

Bischof Emmanuel Mapunda aus Mbinga.
Bischof Dr. Emmanuel Mapunda

wurde am 10. Dezember 1935 in Parangu (Tansania) geboren. Nach dem Besuch der höheren Schule trat er in das Priesterseminar der Abtei Peramiho der Missionsbenediktiner ein. Nach dem Ende seines Theologiestudiums wurde er am 8. August 1965 zum Priester geweiht. Von 1970 bis 1972 besuchte Mapunda die Päpstliche Universität Gregoriana und von 1980 bis 1984 die "Accademia Alfonsiana" an der Lateranuniversität, wo er in Moraltheologie promovierte. Er kehrte aber immer wieder in das Seminar nach Peramiho zurück. Mapunda war dort zunächst Dozent für Moraltheologie und Vizedirektor, später Rektor des Seminars. Am 22. Dezember 1986 wurde er zum Bischof der Diözese Mbinga ernannt. Die Weihe folgte am 6. Januar 1987.

Der Tag seiner Bischofsernennung ist auch das Gründungsdatum der Diözese Mbinga. Als Bischof Emmanuel sein Amt antrat, zählte seine Diözese rund 239.000 Einwohner, davon 185.000 Katholiken. 1995 waren es schon 342.000 Einwohner, davon 248.000 Katholiken.

1989 kam Bischof Mapunda zum ersten Mal in die Diözese Würzburg. Hier unterzeichnete er am 29. Oktober den Partnerschaftsvertrag zwischen den beiden Bistümern. Drei Jahre später, im Jahr der 1250-Jahrfeier des Bistums Würzburg, besuchte er Unterfranken zum zweiten Mal. Anlaß war eine Priesterweihe in der Abtei Münsterschwarzach. Auch bei seinem dritten Besuch im März 1997 war die Priesterweihe des Benediktiners Amos Pichler aus Münsterschwarzach Grund für seinen Besuch. Außer den jeweiligen Priesterweihen absolvierte Bischof Mapunda ein volles Besuchsprogramm, was zu guten Kontakten mit den Katholiken des Würzburger Bistums führte.

Bischof Mapunda hat das Bistum Würzburg mehr als ein Duzend Mal besucht. Er nahm sowohl an der Verabschiedung von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am 13. Juli 2003, als auch an der Amtseinführung seines Nachfolgers Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am 19. September 2004 teil.

Nach einem Rom-Aufenthalt im Frühjahr 2004 kam Bischof Mapunda für einen kurzen Zwischenstopp nach Würzburg. Bei diesem Besuch würdigte er die 15-jährige Zusammenarbeit mit dem Partner-Bistum. „Der Kontakt zwischen den Menschen unserer Bistümer: Das ist Leben, das ist Beziehung“, sagte er.