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Mbinga - Partnerdiözese des Bistums Würzburg

Gemeinsame Projekte der Diözesen Würzburg und Mbinga

 

Brunnen – und Wasserleitungsbau


In der Diözese Mbinga gibt es zwar Wasser, dieses wird von den Menschen jedoch aus Tümpeln oder unsauberen Bachläufen oft kilometerweit getragen. Benötigt werden Rohre, die dort nicht produziert werden können. Da diese aus Plastik sind, müssen sie importiert werden. 

 

Frauenarbeit

 

WID und WAWATA sind die Zusammenschlüsse der katholischen Frauen in Mbinga. 1992 begann mit der Aussendung von Frau Distelberger die Zusammenarbeit mit den Frauen in Mbinga. Ihre PROJEKTE sind:

  • Herstellung von Sonnenblumenöl

  • Stricken und Sticken, Batiken

  • Kochen von Mango-Marmelade

  • Verkauf von Haushaltswaren

  • Kleine Cafés

  • Herstellung von Ringelblumensalbe 

  • Kleinkreditprogramme mit Schweine-, u. Hühnerzucht, Fischverkauf

kochende frau
Kleinkreditprogramm mit Schweinezucht

 

Seit der Delegationsreise 2007 gibt es konkrete partnerschaftliche Verbindungen zwischen dem KDFB und der Frauenseelsorge der Diözese Würzburg mit der Diözese Mbinga.

 

Solarstrom für Mbinga

Ziele des Projekts:

  • Kontakte zwischen Pfarreien

  • Stromerzeugung ohne Dieselgenerator

  • Verbesserte Bildungschancen durch Zugang zum Internet

  • Kontinuierliche Vernetzung der 25 Pfarreien untereinander und mit der Bistumsleitung
    in Mbinga

  • Direkte Kontakte zwischen Pfarreien in den Bistümern Mbinga und Würzburg durch E-Mail

 

CADEF - Solidarität verbindet

Entwicklungsfond für Katechisten


Durch den Entwicklungsfonds erhalten die Katechisten ein Darlehen, mit dem sie diesen Nebenerwerb aufbauen und ihren Unterhalt verbessern können.

 

Schulfonds


Um in Tanzania die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Fortschritt zu schaffen, ist die Förderung von Bildung und Ausbildung ein wichtiger Ansatzpunkt.
In unserer Partnerdiözese Mbinga befinden sich zur Zeit mehrere Sekundarschulen im Aufbau. Daneben gibt es zahlreiche hauswirtschaftliche Schulen. In diesen Schulen herrscht vielfache Not. Andererseits besteht die große Chance, über diese Schulen den Bildungs – und Ausbildungsstand einer größeren Anzahl von Jugendlichen zu heben. Um hier Hilfen geben zu können, wurde ein Schulfonds für die Partnerdiözese errichtet.

 
Blick in den Schulsaal
Blick in den Schulsaal
Schulkinder aus der Hurumaschule, einer Einrichtung der Vinzentinerinnen
Schulkinder der Hurumaschule, geleitet von Vinzentinerinnen

  

Krankenhaus Litembo


Um das Krankenhaus Litembo sind 12 Dispensarien ( Dorfkrankenstationen mit Entbindungsmöglichkeiten ) angesiedelt. Das nächste derzeit für afrikanische Verhältnisse leistungsfähige Krankenhaus befindet sich im 125 km entfernt liegenden Peramiho. Es wird dringend Klinikpersonal, ein gut funktionierendes Labor genauso wie der Ausbau des Operationsbereiches benötigt.

 

„ Eine Kuh für Mbinga “


Begonnen hat das Projekt in Mbinga im Jahre 1992 mit 20 Kühen in den Pfarreien Mateka und Makwai. Heute sind 253 Familien im Projekt beteiligt, in deren Ställen 363 Rinder stehen.
Weitere Dörfer und Pfarreien, wie z.B. Lipumba und Mahenge haben sich mit dem Futteranbau und dem Beginn von Stallbauten auf die Kühe und Zuchtbullen vorbereitet. In den vergangenen Jahren haben wir vielen Familien helfen können, mit einer Kuh ihre Lebenssituation zu verbessern. Doch gibt es noch sehr viele Bauern, die dringend auf eine Kuh warten.

 

Likonde-Seminar

 

Das Likonde-Seminar ist für die Diözesen Mbinga, Songea, Iringa, Njombe, Mbeya, Tunduru-Masasi, Lindi und Mtwara sowie deren Ordensgemeinschaften eine Ausbildungsstätte für zukünftige geistliche Berufe. Unter den 900 Secondary- Schools Tansanias gehört das Seminar zu den zehn besten.
Für die anwachsende Schülerzahl sind unbedingt mehr Lehrer und neue Räume nötig. Für die Wasser – und Stromversorgung ( kein Netz vorhanden ) muss Verbesserung geschaffen werden. Die Schüler sind fast nie in der Lage ihr Schulgeld komplett zu bezahlen.
Blaskapelle vom Likonde Seminar
Blaskapelle vom Likonde-Seminar
Likonde-Seminar
Likonde-Seminar