Überblick über das Partnerbistum Mbinga
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© foto:privat  |
| Fröhlichen Menschen begegnet man überall in Mbinga. |
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Die enge und lebendige Partnerschaft der Diözese Würzburg mit dem Bistum Mbinga besteht seit 1989. Eine ganz junge Kirche – das Bistum Mbinga wurde erst 1986 gegründet – ist seither mit der 741 gegründeten traditionsreichen Kirche von Würzburg eng verbunden, um sich gegenseitig zu stützen und zu stärken.Die Schwerpunkte ihrer Zusammenarbeit liegen im schulischen Bereich, in der Bewusstseins- und Bildungsarbeit sowie im Projekt „Partnerkaffee“. Gemeinsame Initiativen sind der Aufbau von Lehrwerkstätten, die Schulung von Seelsorgern und der Mitarbeiter im Gesundheitswesen, der Aufbau der Frauenarbeit und eines Basisgesundheitsdienstes sowie die Verbesserung der allgemeinen Lebenssituation. Hierzu zählen der Ausbau wasserbetriebener Maismühlen ebenso wie die Aufforstung von Wäldern, die Förderung der Solartechnik oder das so genannte „Kuhprojekt“ in der Landwirtschaft. Die Projekte konnten alle schon große Erfolge verzeichnen und werden von den Leuten vor Ort sehr geschätzt. Die Diözese Mbinga liegt im Südwesten Tansanias und umfasst das Gebiet des Hochlandes von Mbinga. In 1400 bis 2000 Meter leben dort 454.328 Menschen, von denen rund 368.000 Katholiken sind (Stand 2009). Die Fläche des Bistums erstreckt sich auf 11.400 Quadratkilometern. Der Westen grenzt an den Njassasee an, der Süden an Mosambik. Die Stammessprache der Menschen in Mbinga ist Kisuaheli, in der Schule wird Englisch als erste Fremdsprache gelehrt. In der Landwirtschaft liegt der Haupterwerb. So werden im bergigen Land Mais, Reis, Bohnen, Sonnenblumen, Weizen und Hirse für den Eigenbedarf angebaut. Auch der Njassasee ist für Fischer eine Einnahmequelle. Im tropischen Hochlandklima wachsen Orangen, Mangos, Bananen, Melonen und Tabak. Von hier wird der hochwertige Arabica-Kaffee in unsere Läden exportiert. Wie kam es überhaupt zu dieser Partnerschaft? Als Gründerväter dieser Verbindung gelten die beiden Bischöfe Dr. Emmanuel Mapunda und Dr. Paul-Werner Scheele. 1988 reisten Bischof Scheele und Domkapitular Wilhelm Heinz, damaliger Missionsreferent der Diözese Würzburg, nach Mbinga. Die Begegnungen und Gespräche vor Ort bildeten den Auftakt der Bistumspartnerschaft.
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© Michael Hofmann  |
| Die Kathedralkirche St. Kilian. |
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Mit Hilfe der Diözese Würzburg wurde das neue Diözesanzentrum in Mbinga errichtet und 1995 eingeweiht, 1997 die Domkirche Sankt Kilian in Mbinga. 1999 feierte das Würzburger Partnerbistum 100 Jahre Christentum in Mbinga. Mittlerweile hat das Bistum Mbinga 25 Pfarreien mit über 120 Außenstellen. Priester, Schwestern und Katechisten arbeiten in der Seelsorge. Im kleinen Seminar in Likonde bereiten sich Jugendliche auf das Studium der Theologie vor. Seit 1993 sind die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) im Bistum Würzburg und der Jugendverband UVIKAMBI in Mbinga Partner. Spenden für die Partnerdiözese nimmt die Bischöfliche Finanzkammer Würzburg entgegen: Liga Würzburg, Bankleitzahl 75090300, Konto 3000001, Stichwort „Partnerbistum Mbinga“.
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