Übersicht:
  Nachrichten  
    Aktuelle Meldungen  
    Die gute Nachricht  
    Berichte  
    Aktuelles Lexikon  
    Im Gespräch  
    Im Porträt  
    Kurzmeldungen  
    Personalmeldungen  
    Buch-Tipp  
    Veranstaltungen  
    Dokumentationen  
    Reportagen  
    Weltjugendtag  
    Familien feiern Kirchenjahr  
    Familienwallfahrt nach Assisi  
    Familienwallfahrt
nach Lourdes
 
  Archiv  
  Download  
  Bilder der Pressestelle  
  Jahresrückblick  
  Anschrift und Kontakt  
  Volltextsuche  
  Bereich Medien  
  Bistum Würzburg  
  Impressum  
 
Pressestelle des Ordinariates Würzburg  > Nachrichten
Berechtigte spirituelle Anliegen
Domkapitular Dr. Helmut Gabel zur Absage des Schmerlenbacher Weihnachtsmarkts

Würzburg/Schmerlenbach (POW) Angesichts der Absage des Schmerlenbacher Weihnachtsmarktes gibt Domkapitular Dr. Helmut Gabel, Leiter der Hauptabteilung Außerschulische Bildung im Bischöflichen Ordinariat Würzburg und zuständig für die Bildungshäuser der Diözese Würzburg, folgende Stellungnahme ab:

„Der Advent ist eine dichte Zeit, in der oftmals unterschiedliche Veranstaltungen aufeinander treffen. Dabei kann es zu Konflikten kommen wie im Fall des Schmerlenbacher Weihnachtsmarkts: Auf der einen Seite steht das erfreuliche ehrenamtliche Engagement von Menschen, die einen Beitrag zur Erhaltung der Wallfahrtskirche Schmerlenbach leisten wollen. Auf der anderen Seite suchen Menschen gerade in der Adventszeit Orte der Stille und Besinnung. Als verantwortlicher Hauptabteilungsleiter der Diözese lege ich Wert darauf, dass Schmerlenbach ein solcher Ort ist und Zeiten der Stille und Besinnung anbietet, gerade in der Adventszeit. Das entspricht dem spirituellen Charakter des Ortes, den letzten Endes auch der Weihnachtsmarkt unterstützen und nicht gefährden sollte. Der Rektor des Tagungszentrums hat sich nach Kräften bemüht, Kompromisse zwischen den gegensätzlichen Interessen zu finden. Ich bedauere es, dass es trotz des weitreichenden Entgegenkommens des Rektors zur Absage des Weihnachtsmarkts gekommen ist. Ich wünschte mir, dass die berechtigten spirituellen Anliegen in der Öffentlichkeit Verständnis finden.“

(5009/1466; E-Mail voruas)

Veröffentlicht: 07.12.2009 pow@bistum-wuerzburg.de