Agenda 21 und Kirche Die Umweltbeauftragten der bayerischen Diözesen sehen in der Unterstützung und Begleitung lokaler Agenda21-Prozesse einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. Sie informieren die Pfarrgemeinden über die Ziele von Agenda 21 und motivieren zur engagierten Mitarbeit in lokalen Prozessen. Auch der Umweltbeauftragte des Bistums Würzburg begleitet die Arbeit der kirchlichen Vertreter durch schriftliche Informationen und Treffen zum Erfahrungsaustausch. Darüber hinaus bietet er allen an der Agenda 21 Interessierten Rat, Materialien und Unterstützung an. Bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen mit Kommunalpolitikern, örtlichen Agenda21-Beauftragten und Vertretern von Agenda21-Gruppen arbeitet er eng zusammen mit dem Matthias-Ehrenfried-Haus Würzburg, der Bund Naturschutz-Kreisgruppe Würzburg, dem Förderkreis Umweltschutz in Unterfranken, der Regierung von Unterfranken sowie den Agenda21-Beauftragten der Landkreise sowie der kreisfreien Städte Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg. Die Bewusstseinsbildung für eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise und der Blick für die Auswirkungen unseres Lebensstils und unseres Konsumverhaltens auf das Leben der Menschen in der sog. 3. Welt sind ihm ein zentrales und spezifisches Anliegen. Aus der Zusammenarbeit mit Kommunen, Agenda21-Gruppen und nichtkirchlichen Verbänden ergeben sich auch wertvolle Impulse für die Pfarrgemeinden die ihr Handeln und Wirtschaften ebenfalls am Leitbild der Nachhaltigkeit ausrichten sollen z.B. bei der Nutzung von Energie, der Bewirtschaftung kirchlicher Flächen, bei sozialen Aktivitäten. Agenda 21 - bedeutet nicht nur Umweltschutz! Dies herauszustellen und auch auf die Bedeutung der sozialen und ökonomischen Belange hinzuweisen, ist dem Umweltbeauftragten sehr wichtig. Gerade im sozialen Bereich leisten viele Pfarrgemeinden seit langer Zeit den Zielen von Nachhaltigkeit und Agenda 21 entsprechende Arbeit. Die Tätigkeiten der Eine-Welt-Gruppen öffnen den Blick für globale Zusammenhänge. Zu den |