Klöster
Einige Klöster im Bistum Würzburg sind nicht nur wichtige spirituelle Zentren für die Gläubigen, sondern auch beliebte Ausflugsziele. So etwa die Benediktinerabtei Münsterschwarzach mit ihrem Missionsmuseum, der eindrucksvollen Klosterkirche und einem Laden für afrikanischen Kunstwerke. Oder auch das Kloster Oberzell, das Mutterhaus der Dienerinnen von der Heiligen Kindheit Jesu, mit seiner sehenswerten Anlage und dem umfassenden sozialen Angeboten der dortigen Schwestern.Auf dem "heiligen Berg der Franken", dem Kreuzberg bei Bischofsheim, steht eines der meistbesuchten franziskanischen Klöster, das nicht nur wegen seines Biers aus eigener Brauerei bekannt ist. Die "kleine Version" zum Kreuzberg stellt das Kloster Engelberg bei Großheubach dar. Auch dort finden Besucher nicht nur Schmankerl nach Rezepten der Franziskaner, sondern auch vielfältige Gelegenheiten, Gottes Schöpfung zu genießen. Im Zentrum Aschaffenburgs und im Herzen des weitläufigen Schlossgartens mit seinem südländischen Flair liegt das Aschaffenburger Kapuzinerkloster. Ein wahres Schmuckstück alter Klosterbaukunst befindet sich heute jenseits von Landes- und Bistumsgrenzen: Das ehemalige Zisterzienserkloster Bronnbach. Die Würzburger Erlöserschwestern leisten von ihrem zentral gelegenen Kloster aus einen unersetzlichen caritativen Beitrag. Wie ein Felsennest thront das Provinzhaus der Gemündener Kreuzschwestern hoch über dem Maintal. Nach Plänen Balthasar Neumanns entstand die imposante Klosteranlage von Heidenfeld. Zur Ehre Gottes und zum nicht geringen Nutzen der Seelen wurde das Münnerstadter Augustinerkloster gegründet. Noch zehn Schwestern leben heute in Regina Pacis, dem Karmelitinnenkloster bei Rödelmaier. Zwar unterfränkisch, aber zum Bistum Bamberg gehörig: das Pallotinerkloster Untermerzbach. Seit 1965 beherbergt das Kloster Sankt Ludwig bei Wipfeld eine heilpädagogische Einrichtung, die von den Dienerinnen der Heiligen Kindheit Jesu in Oberzell getragen wird.
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