Dialogprozess in unserem Dekanat Die deutschen Bischöfe haben aufgrund vielfältiger Problemanzeigen zu einem Dialog in unserer JKirche aufgerufen.Auf dieser Seite sollen Themen, Meinungen und Argumente gesammelt werden, die im Rahmen dieses Dialogprozesses in unserem Dekanat auftauchen.
> Gespräch mit Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand
Am 7.11. stellten sich Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand und der Vorsitzende des Diözesanrates Karl-Peter Büttner dem Dialog in unserem Dekanat. Vorbereitet wurde das Gespräch zum einen durch eine Befragung von Ehrenamtlichen der Gemeindegremien. Die Ergebnisse finden Sie hier:
Diese Ergebnisse stellte Dekanatsreferent Günter Schmitt in einer Präsentation vor. Auch diese finden Sie hier:
Fünf Statements schärften noch einmal die Fragerichtungen ein, auf die dann im Gespräch eingegangen wurde. Zu fiden unter: Statements-Dialog
Deutlich wurde an diesem Abend: - Die Wucht der Probleme erzeugt Unsicherheit und tlw. Mutlosigkeit, weil keine klaren Perspektiven vorhanden sind.
- Der Generalvikar geht offen mit den Anfragen der Menschen um. Das erzeugt Vertrauen.
- Die Priester, um die herum viele Reformansätze "gestrickt" sind, werden immer mehr aufgerieben und kommen nicht zu ihrer eigentlichen Arbeit.
- Die Ehrenamtlichen erwarten sich Wertschätzung. Sie wollen nicht wilde Veränderungen, sondern eine Perspektive für lebendigen Glauben in ihrem persönlichen Umfeld und in ihren Gemeinden.
- Die Gemeinden bzw. viele Menschen in ihnen sind noch teilweise in einer volkskirchlichen Realität, die die Veränderungen nicht sieht.
- Für ein neues Gesicht einer menschennahen und gottesnahen Kirche in unserer Region gibt es keine einfachen Konzepte, sondern es ist ein gemeinsames Tasten nach der Zukunft.
- Bei all diesen Bemühungen machen immer noch viele mit. Das gibt Mut und Zuversicht.
Wie soll es weitergehen? Die Gremien des Dekanates werden intensiv diskutieren, welche Konsequenzen sich aus den Gesprächen ergeben und wie diese umzusetzen sind. Ziel ist ein neues Handeln, kein folgenloses Debattieren. Hierin gibt es eine breite Übereinstimmung von Generalvikar und den Verantwortlichen des Dekanates Hier ein Foto einiger Mitgleider des Dekanatsrates mit dem Generalvikar und Herrn Büttner
Den Fragebogen, der als Basis für den ersten Dialog mit der Diözesanleitung diente, können Sie hier herunterladen.
> Diskussion in der SeelsorgskonferenzIn der Sitzung der Seelsorgskonferenz im Januar 2012 setzten sich die Hauptamtlichen des Dekanates mit den Fragen, die sich aus dem bisherigen Dialog ergeben, auseinander. Sie diskutierten in drei Perspektivgruppen: - Wie gelingt uns eine Personalentwicklung bei den Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen, die zukunftsfähig macht?
- Wie kommen wir von der Sorge um die (volkskirchlichen) Strukturen zu inhaltlichen Perspektiven, die die Pfarreiengemeinschaften bereichern?
- Wie bearbeiten wir anhand von Projekten wichtige Zukunftsfragen für unsere Profilierung (Schwerpunkt: Option für die Jugend)?
Auch hier wird weiter überlegt, wie die Konsequenzen angegangen werden können. > Ihre Meinung ist gefragtAuch Sie können sich am Dialogprozess beteiligen. Ihre Meinung können Sie gerne an folgende Adresse schicken: guenter.schmitt@bistum-wuerzburg.de. Dekanatsreferent Günter Schmitt wird Ihre Meinung immer wieder in die laufenden Gespräche einspeisen. Alles Interessante zum Dialog in der Diözese Würzburg erfahren Sie unter dialog.bistum-wuerzburg.de. Auch hier können Sie sich unter dem Forum an verschiedenen Diskussionen beteiligen. > Über den Glauben redenIn der Vollversammlung des Dekanatsrates im März 2012 wurde eine einfache Methode eines lebendigen Glaubensgespräches vorgestellt. Die Delegierten des Dekanatsrates erlebten sie als lebendig und hilfreich. Hier finden Sie dazu eine kurze Arbeitshilfe.
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