Solidarität mit ArbeitslosenDer "Solidaritätsfonds Arbeitslose" im Bistum Würzburg hat seit 1984 mehrere Millionen Euro bewilligt und damit mehr als 2000 Menschen unterstützt. Vergeben werden die Mittel von einem zehnköpfigen Ausschuß unter dem Vorsitz von Finanzdirektor Dr. Adolf Bauer. Solidarität mit Arbeitslosen ist im Bistum Würzburg keine leere Floskel. Seit 1984 engagiert sich die Diözese - unter tatkräftiger Mithilfe zahlreicher Spender - im "Solidaritätsfonds Arbeitslose". Unterstützt werden insbesondere Frauen und Männer, die sonst kaum ins "normale" Arbeitsleben zu integrieren sind: ältere Langzeitarbeitslose, schlecht ausgebildete Frauen, schwer vermittelbare junge Leute, Menschen, die körperlich, geistig oder seelisch benachteiligt sind. Mit einer Gesamtsumme von über neun Millionen Mark hat das Bistum seit 1984 über 1500 Menschen geholfen, eine Arbeitsstelle zu finden. Arbeitslosigkeit, so hatte Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in seinem Aufruf bei der Gründung des Fonds geschrieben, sei ein Problem, das man nicht allein der Wirtschaft oder der Politik überlassen dürfe; vielmehr gehe es alle Christen an. So sei der Solidaritätsfonds auch als "zukunftsbejahendes Signal der Verbundenheit" mit den Arbeitslosen zu verstehen und als Ergänzung zu Vorgaben von Wirtschaft und Politik. Unterstützt werden Maßnahmen beispielsweise von Pfarreien, Verbänden, Jugendämtern und Initiativen. Da wird etwa eine Aussiedlerin aus Rumänien als hauswirtschaftliche Hilfskraft in der Küche eines Altenheims angestellt, ein Sozialpädagoge für die Koordinierung und Förderung ehrenamtlicher kirchlicher Asyl-Kontaktkreise gefördert, werden Jugendliche in Arbeiten im Umweltbereich geschult oder alleinerziehende Frauen für Tätigkeiten im sozialen und pflegerischen Bereich qualifiziert. Wenn Sie Arbeitslose über den Solidaritätsfonds unterstützen wollen, können Sie Spenden auf Konten bei folgenden Würzburger Banken einzahlen: Liga Spar- und Kreditgenossenschaft, Konto-Nummer 300 004 4 (Bankleitzahl 750 903 00), Bayerische Vereinsbank, Kto. 812 200 (BLZ 790 200 76), Commerzbank, Kto. 69 17 777 (BLZ 790 400 47), Dresdner Bank, Kto. 3 243 800 (BLZ 790 800 52), Hypo-Bank, Kto. 1 490 153 000 (BLZ 790 203 259) und Städtische Sparkasse, Kto. 90 605 (BLZ 790 500 00).
|