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Bistum Würzburg  > Seelsorge  > Kooperative Pastoral  > Pastorales Gespräch

Wir sind Kirche - Wege suchen im Gespräch

Das Pastorale Gespräch im Zeitraster


Vorbereitungsphase

Herbst 1990

Die Dekanekonferenz erhebt bei ihrer Klausurtagung in Batschuns/Österreich die Forderung nach einem Gesamtpastoralplan für das Bistum Würzburg.

November 1991

Die Arbeitsgruppe "Pastoralplanung" um Domkapitular Wilhelm Heinz wird gegründet. Sie leistet bis April 1994 wichtige Arbeiten zur Wegbereitung des Dialogprojekts.

Karwoche 1992

Der Allgemeine Geistliche Rat befaßt sich in einer Klausurtagung mit den Vorstellungen zum Pastoralen Gespräch.

Oktober 1992

Die Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg legt Leitwort und Programm in Aschaffenburg fest.

Februar 1993

Bischof Dr. Paul-Werner Scheele gibt den Startschuß für das Pastorale Gespräch mit dem Hirtenwort am ersten Fastensonntag.


Erste Gesprächsphase

Pastoralrat tagte
ab Frühjahr 1993

Nach der Methode "Sehen - Urteilen - Handeln" beteiligen sich in dieser Phase rund 30 000 Gläubige an dem Projekt. Eingaben werden von 340 Pfarreien, Kuratien und Seelsorgestellen, 89 Gruppen, Verbänden und Gemeinschaften, 29 Einzelpersonen sowie 18 Dekanaten gemacht.

ab Herbst 1993

Um eine erste Auswertung zu ermöglichen, werden auf Diözesanebene rund 2000 Datensätze per Computer erfaßt.


Auswertungsphase

November 1993

Der Allgemeine Geistliche Rat nimmt eine erste Auswertung der Eingaben vor.

Februar 1994

Die Dekanekonferenz befaßt sich mit dem Pastoralen Gespräch.

April 1994

Der Diözesanpastoralrat bestellt vier Auswertungsgruppen. Anhand des Originalmaterials werden 24 Vorlagen erarbeitet und etwa 30.000 Exemplare verschickt.


Zweite Gesprächsphase

Oktober 1994

Die Dekanekonferenz regt Änderungen der geplanten Schritte und die Durchführung von Dekanatstagen an.

November 1994

Die vier Auswertungsgruppen diskutieren unter der Leitung von Prof. Rolf Zerfaß (Würzburg) auf einem Studientag exemplarisch drei Vorlagen.

ab März 1995

Auf 18 Dekanatstagen in allen Teilen des Bistums werden die Vorlagen nochmals diskutiert. Dazu kommen Diskussionen und Stellungnahmen der Gemeinden, Gruppen, Kreisen: In Würzburg gehen 770 Stellungnahmen ein, fast 10 000 Personen beteiligen sich.


Beschlußphase

Oktober 1995

Die Dekanekonferenz in Batschuns berät pastorale Schwerpunktthemen wie "Pastorale Dienste in den Pfarrgemeinden", "Ehe- und Familienpastoral" sowie "Diakonie in der Gemeinde".

Die Vorlagen
ab Oktober 1995

Der Diözesanpastoralrat befaßt sich vom 4. Oktober 1995 bis 17. September 1996 in zweiter Lesungen mit den Vorlagen.

Januar 1996

Die ersten acht beschlossenen Vorlagen werden an Bischof Dr. Paul-Werner Scheele übergeben.

April 1996

Der Allgemeine Geistliche Rat spricht in einer Klausurtagung über die Vorbereitungen der Abschlußveranstaltung und denkt über Konsequenzen aus den Vorlagen nach.


Abschluß

Oktober 1996

Die Beschlüsse des Diözesanpastoralrats sowie die Ergebnisse des "Kleinen Jugendforums" werden veröffentlicht. Es handelt sich um 23 Arbeitshefte.

November 1996

Beim Diözesantag "Weg-Kreuzung" stellt Bischof Dr. Paul-Werner Scheele das Pastoralkonzept für das Bistum vor. Titel: "Unser Weg - Orientierunghilfen für das Bistum Würzburg".