Wir sind Kirche - Wege suchen im Gespräch Die Auswirkungen
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© Repro: TV-Redaktion  |
| Übergabe der Ergebnisse des Pastoralen Gesprächs (v.l.n.r.) vor über zehn Jahren: Bischof Dr. Paul-Werner Scheele, Domkapitular Wilhelm Heinz und Diözesanratsvorsitzender Engelbert Muth. |
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Das wohl wichtigste Ergebnis des Dialogprojekts "Wir sind Kirche - Wege suchen im Gespräch" findet sich schon im Titel wieder: Man kam verstärkt miteinander ins Gespräch, sei es auf Diözesanebene, sie es in den Dekanaten oder in den Gemeinden vor Ort. Es wurde gemeinsam um die Zukunft der Kirche gerungen, miteinander diskutiert und gestritten. Nicht selten wurden Themen angeschnitten, die bereits seit Jahren einer Klärung bedurften. Der Dialog über die Zukunft der Kirche förderte so meist auch den Dialog über die Zukunft der eigenen Gemeinde, des eigenen Dekanats. Auch Fragen nach dem persönlichen Glauben rückten verstärkt ins Blickfeld. Die Erkenntnis "Wir sind Kirche" wurde vielen Gläubigen neu bewußt.Daneben wurde eine Reihe von Vorschlägen, die während des vierjährigen Dialogprozesses gemacht wurden, bereits in die Tat umgesetzt worden. Zu nennen sind etwa die Errichtung des Familienbildungs- und Begegnungshauses St. Michael in Bad Königshofen, die Ernennung von Familienseelsorgern in den allen Dekanaten, die Einführung des pastoralen Grundkurses für Laien "Gemeinde leben", die Überarbeitung der Organisationsstrukturen im Bischöflichen Ordinariat oder die Einrichtung einer diözesanen Schlichtungsstelle. Schließlich gingen von den pastoralen Leitlinien, die Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am 23. November 1996 vorstellte, zahlreiche Auswirkungen aus. So wurden beispielsweise in etlichen Gemeinden ohne Pfarrer am Ort Vertrauensleute ernannt. Oder in Pfarreien, in den bislang kein Pfarrgemeinderat existiert hatte, wurde ein solcher eingerichtet.
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