06. Februar 2012  
  Das Bild zeigt den kranken Ijob der von seiner Frau gepflegt wird. Altarbild um 1504, Städelsches Kunstinstitut in Frankfurt.  
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Bischofswort

Nun liegt das Fest der Darstellung des Herrn schon hinter uns. Der weihnachtliche Glanz ist noch einmal in der Kerzenweihe an Lichtmess aufgeschienen. Jetzt wird unser Blick auf einen Menschen gerichtet, der als ein besonders guter Mensch die ganze Dunkelheit menschlichen Elends auf sich gezogen hat: Ijob. Er versteht nicht, warum Gott ihn so leiden lässt. Sein Glaube wird auf eine harte Probe gestellt, und die Frage nach dem Sinn des Leides virulent. Fragen nicht auch wir uns oft genug: Warum lässt Gott dies alles zu? Die Antwort finden wir letztlich nur in Jesus Christus, in dem sich das Leiden des Ijob vollendet.

+ Bischof Dr. Friedhelm Hofmann

 
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  Namenstag:   Paul, Dorothea, Gaston  
  Zum Tagesheiligen Lesung Evangelium Mk 6,53–56
 
Vedastus von Arras

Bischof von Arras und Cambrai
* im 5. Jahrhundert bei Toul oder im Périgord in Frankreich
† um 540 in Arras in Frankreich

Der Legende nach traf Vedastus König Chlodwig nach dessen Feldzug gegen die Alemannen 496 oder 506. Der hatte bei einem Sieg den Übertritt zum Christentum gelobt und erhielt nun von Vedastus den Unterricht vor seiner Taufe durch Remigius von Reims. Zum Dank wurde er Bischof von Arras und verwaltete in seiner 40-jährigen Amtszeit auch das Bistum Cambrai. Die Legende erzählt, wie Vedastus einen wilden Bären zähmte, der in den Ruinen der alten römischen Stadt lebte, und so der Bevölkerung ermöglichte, nach Arras zurückzukehren und die Stadt wieder zu besiedeln.

Vor 643 schrieb Jonas von Bobbio Vedastus' Lebensgeschichte. Bischof Autbert von Cambrai erhob Vedastus' Gebeine, kurz darauf wurde die nach Vedastus benannte Abtei in Arras gegründet, die Zentrum seines Kultes wurde. Alkuin rühmte Vedastus in mehreren Schriften, später entstanden mehrere Wunderberichte. Vedastus wurde ein überaus beliebter Volksheiliger, auch in England.

Die Legenda Aurea berichtet: Da er vierzig Jahre in seinem Bistum hatte gewirkt, und mit Worten und Werken manchen Menschen hatte bekehrt, da sah er eine feurige Säule vom Himmel herab sich senken in sein Haus. Da erkannte er, daß sein Ende nahe sei; und nicht lange darnach entschlief er in Frieden, um das Jahr des Herrn 550.

Da sein Leib zu Grabe ward geleitet, klagte ein Greis, Audomatus mit Namen, der vor Alter blind war, daß er den Leichnam des Bischofs nicht möge sehen; alsbald ward er sehend, darnach aber wieder blind, wie er es hatte begehret.

Patron der Walker, der Gehbehinderten und Kinder, gegen Augenleiden

1. Lesung 1 Kön 8,1–7.9–13

Damals versammelte Salomo die Ältesten Israels, alle Stammesführer und die Häupter der israelitischen Großfamilien bei sich in Jerusalem, um die Bundeslade des Herrn aus der Stadt Davids, das ist Zion, heraufzuholen.
Am Fest im Monat Etanim, das ist der siebte Monat, kamen alle Männer Israels bei König Salomo zusammen.
In Gegenwart aller Ältesten Israels nahmen die Priester die Lade
und brachten sie zugleich mit dem Offenbarungszelt und den heiligen Geräten, die im Zelt waren, hinauf. Die Priester und die Leviten übernahmen den Trägerdienst.
König Salomo aber und die ganze Gemeinde Israels, die bei ihm vor der Lade versammelt war, schlachteten Schafe und Rinder, die man wegen ihrer Menge nicht zählen und nicht berechnen konnte.
Darauf stellten die Priester die Bundeslade des Herrn an ihren Platz, in die Gotteswohnung des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Kerubim.
Denn die Kerubim breiteten ihre Flügel über den Ort, wo die Lade stand, und bedeckten sie und ihre Stangen von oben her
In der Lade befanden sich nur die zwei steinernen Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit den Israeliten beim Auszug aus Ägypten geschlossen hatte.
Als dann die Priester aus dem Heiligtum traten, erfüllte die Wolke das Haus des Herrn.
Sie konnten wegen der Wolke ihren Dienst nicht verrichten; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus des Herrn.
Damals sagte Salomo: Der Herr hat die Sonne an den Himmel gesetzt; /
er selbst wollte im Dunkel wohnen.
Ich habe ein fürstliches Haus für dich gebaut, /
eine Wohnstätte für ewige Zeiten.


Sie fuhren auf das Ufer zu, kamen nach Gennesaret und legten dort an.
Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sofort.
Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Tragbahren zu ihm, sobald sie hörten, wo er war.
Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

 
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