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Karl Eugen von Mazenod
Bischof von Marseille, Ordensgründer * 1. August 1782 in Aix-en-Provence in Frankreich 21. Mai 1861 in Marseille in Frankreich Eugene de Mazenod, Sohn einer Adelsfamilie, die in der Französischen Revolution nach Italien flüchten musste, wo Karl Eugen aufwuchs, kam als 20-jähriger zurück nach Frankreich. Nachdem Pläne einer bürgerlichen Karriere gescheitert waren, wurde er 1811 zum Priester geweiht und wirkte dann als Volksmissionar. 1816 gründete er in Aix die Kongregation der "Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria" und übernahm das Amt des Generaloberen. 1821 war die Wiedereinrichtung der Diözese Marseille seinem Wirken zu verdanken. Er wurde zunächst dort Generalvikar und 1837 dann Bischof. Er ließ die Kathedrale bauen und gründete viele Pfarreien in Marseille, dazu caritative Institutionen und Ordensgenossenschaften. 1856 wurde er zum Senator der Stadt ernannt. Die von Karl Eugen gegründeten Oblaten konnten Dank seines Einsatzes auch in Nordamerika, Südafrika und Ceylon/Sri Lanka wirken, bis zu seinem Todesjahr waren sie auf 400 Mitglieder angewachsen. Kanonisation: Karl Eugen wurde 1975 von Papst Paul VI. selig gesprochen, die Heiligsprechung durch Papst Johannes Paul II. erfolgte 1995. |
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1. Lesung Apg 19,1–8
Während Apollos sich in Korinth aufhielt, durchwanderte Paulus das Hochland und kam nach Ephesus hinab. Er traf einige Jünger und fragte sie: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie antworteten ihm: Wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt. Da fragte er: Mit welcher Taufe seid ihr denn getauft worden? Sie antworteten: Mit der Taufe des Johannes. Paulus sagte: Johannes hat mit der Taufe der Umkehr getauft und das Volk gelehrt, sie sollten an den glauben, der nach ihm komme: an Jesus. Als sie das hörten, ließen sie sich auf den Namen Jesu, des Herrn, taufen. Paulus legte ihnen die Hände auf und der Heilige Geist kam auf sie herab; sie redeten in Zungen und weissagten. Es waren im ganzen ungefähr zwölf Männer. Er ging in die Synagoge und lehrte drei Monate lang freimütig und suchte sie vom Reich Gottes zu überzeugen.
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Da sagten seine Jünger: Jetzt redest du offen und sprichst nicht mehr in Gleichnissen. Jetzt wissen wir, dass du alles weißt und von niemand gefragt zu werden brauchst. Darum glauben wir, dass du von Gott gekommen bist. Jesus erwiderte ihnen: Glaubt ihr jetzt? Die Stunde kommt und sie ist schon da, in der ihr versprengt werdet, jeder in sein Haus, und mich werdet ihr allein lassen. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.
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