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Juli, mit der Reliquienprozession mit den Häuptern der Frankenapostel von der Pfarrkirche Sankt Burkard über die Alte Mainbrücke in den Kiliansdom. Dort feierte der Bischof einen Pontifikalgottesdienst mit rund 1200&nbsp;Gläubigen. Erstmals nahm auch Martin Hayes, Bischof der irischen Diözese Kilmore, an der Veranstaltung teil. Begleitet wurde er von einer Delegation von insgesamt rund 35 Personen aus der Grafschaft Cavan, in der Kilian geboren wurde. An deren Spitze waren Father Paul Prior, Pfarrer von Mullagh, und John Paul Feeley, Vorsitzender des Cavan County Council. Die Wallfahrtswoche steht in diesem Jahr unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“.</p><p>Zum Ende des Gottesdiensts warben Bischof Jung und Domkapitular Albin Krämer, Bischofsvikar für den Katholikentag, für den <a href="http://www.katholikentag.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">104.&nbsp;Deutschen Katholikentag</a> im kommenden Jahr in Würzburg. Die Großveranstaltung vom 13.&nbsp;bis zum 17. Mai 2026 steht unter dem Motto „Hab Mut, steh auf!“. Sie biete vielfältige Gelegenheiten, Gemeinschaft zu erleben, den Glauben zu vertiefen und in die Gesellschaft hinein ein christliches Zeugnis der Hoffnung zu geben, betonten Bischof und Domkapitular.</p><p>Die Prozession mit den Häuptern der Frankenapostel begann mit einer Statio in der Pfarrkirche Sankt Burkard auf der anderen Mainseite. Dort begrüßte Bischof Jung besonders die ausländischen Gäste. Den Zug zum Dom begleitete eine große Zahl von Gläubigen, unter anderem Weihbischof Dompropst Paul Reder, Vertreter des Domkapitels und des Allgemeinen Geistlichen Rats, Mitglieder des Diözesanrats der Katholiken, Mitglieder des Würzburger Stadtrats, außerdem Familiaren des Deutschen Ordens, Ritter vom Heiligen Grab sowie Fahnenabordnungen von Verbänden, Vereinen, Studentenverbindungen und Innungen. Den Reliquienschrein trugen Priesterseminaristen, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg, der Malteser sowie Mitglieder der irischen Delegation abwechselnd.</p><p>Bischof Jung stellte in seiner Predigt im Würzburger Dom das Leitwort „Pilger der Hoffnung“ in den Mittelpunkt. Er rief die Gläubigen dazu auf, sich vom missionarischen Geist der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan neu inspirieren zu lassen. Kilian sei als „Pilger aus Hoffnung“ einst aus Irland aufgebrochen, weil er spürte, dass er sich im Vertrauten eingerichtet hatte und seine Mission zu verlieren drohte. Diese Erfahrung sei hochaktuell, sagte Bischof Jung: Auch heute brauche die Kirche den Mut zum Aufbruch, statt sich in Strukturen zu verlieren. „Kirche ist Mittel, Ziel aber ist Christus“, betonte er. Gemeinden und kirchliche Einrichtungen müssten sich daran messen lassen, ob sie diesem Ziel wirklich dienten.</p><p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/23rGwzfcY0A?si=jSd8slkYHAiCime-" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen=""></iframe></p><p>Zugleich erinnerte der Bischof daran, dass Pilger der Hoffnung nicht vor Prüfungen zurückschreckten. Widerstände gehörten zur Nachfolge dazu. Hoffnung bedeute nicht Weltflucht, sondern sei eine Kraft, die in Bedrängnissen wachse und am Glauben festhalte. Zentral sei dabei die lebendige Beziehung zu Christus. Projekte wie „Lectio Divina“, eucharistische Anbetungen oder Pilgerwege der Hoffnung sollten helfen, dieses Feuer neu zu entfachen. „Nur wer für Christus Feuer und Flamme ist, bricht auf.“ Trotz aller Krisen sei die Hoffnung Quelle echter Freude. „Pilger der Hoffnung sind frohe Menschen“, betonte der Bischof. Mit Blick auf das Heilige Jahr rief Bischof Jung dazu auf, Jesus in den Mittelpunkt zu stellen und hoffnungsvoll, geduldig und im Gebet gestärkt gemeinsam weiterzugehen.</p><p>Viele Gläubige ließen sich nach dem Gottesdienst einzeln unter Auflegung von Reliquien der Frankenapostel segnen. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdiensts im Dom sorgten Domorganist Professor Stefan Schmidt sowie der Domchor, die Domsingknaben und zwei Bläserensembles unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Rüth und Domkantor Julian Beutmiller, unter anderem mit der „Missa octo vocum“ von Hans Leo Hassler sowie Werken von Michael Praetorius, George Rathbone und Eugène Gigout. Uraufgeführt wurde die Kilians-Intrada, die Domkantor Beutmiller zu Kiliani komponiert hat. Fanfaren begleiteten die Reliquien vom Domportal bis zu den Altarstufen, wo sie für die Kiliani-Wallfahrtswoche zur Verehrung aufgestellt wurden. Zudem erklang auch der mehrstimmige Satz des Kilianslieds für Männerstimmen. Diesen hatte Beutmiller für die Würzburger Irlandwallfahrt mit den Reliquien der Frankenapostel im Oktober 2024 geschaffen. Bei der Prozession spielte das Symphonische Blasorchester Kürnach. Eine Begegnung auf dem Kiliansplatz schloss sich an den Gottesdienst an.</p><p>###GALERIE###</p><p class="western text-right"><em>mh (POW)</em></p><p>(2825/0713; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category><category>Würzburg</category><category>Weihbischof Paul Reder</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category><category>Kiliani</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61988</guid><pubDate>Fri, 01 Nov 2024 11:30:00 +0100</pubDate><title>„Es lohnt sich, mit den Heiligen in Kontakt zu kommen“</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/es-lohnt-sich-mit-den-heiligen-in-kontakt-zu-kommen/</link><description>Predigt von Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran bei der Konventsmesse am Hochfest Allerheiligen, Freitag, 1. November 2024, im Würzburger Kiliansdom</description><content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schwestern und Brüder!</p><p>„Es lohnt sich immer, in Kontakt mit den Heiligen zukommen. Der Glaube braucht Zeugen. Er braucht Menschen, die diesen Glauben verkünden.“ Mit diesen Worten hat unser Bischof Franz die Eindrücke der Pilgerfahrt nach Irland mit den Reliquien der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan Anfang Oktober auf den Punkt gebracht.</p><p>Ja, liebe Schwestern und Brüder, es lohnt sich immer, in Kontakt mit den Heiligen zukommen. Das spüre auch ich manchmal, wenn ich am Abend vom Ordinariat durch den Dom nach Hause gehe. Jedesmal beeindruckt mich das Meer von Kerzen zu Füßen der Muttergottes und ich werde mir bewusst: den ganzen Tag über suchen hier Menschen den Kontakt zu Maria, um der Gottesmutter ihre Anliegen anzuvertrauen und eine Kerze anzuzünden: ein Licht der Hoffnung, das auch dann noch lange brennt, während sie selbst längst schon wieder von der Geschäftigkeit des Alltags fortgetragen wurden hinaus aus dem Dom hinein in die geschäftige Welt.</p><p>Ja, es lohnt sich, mit den Heiligen in Kontakt zu kommen. und es hat sich für uns Pilgerinnen und Pilger gelohnt, einmal vom Dom hier aufzubrechen und nach Irland zu reisen, an den Ursprung unserer Missionierung im 7. Jahrhundert.</p><p>Unser Dommnistrant Fabian Schätzlein hat es in einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=78NQkuKY6oQ&amp;t=1s" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Fernsehinterview in Irland</a> ganz keck ausgedrückt, dass es ihm wichtig war, „dass man mal sieht, wo der heilige Kilian herkommt.“ Fabian meint: „Ich ministriere jetzt seit neun Jahren. Jedes Jahr bei der Kilianiprozession haben wir Heimspiel. Das hier in Irland ist jetzt mal ein Auswärtsspiel. Das ist schon mal was Anderes.“</p><p>Und genau dieses „andere“ hat uns als Pilgerinnen und Pilger berührt: noch einmal ganz anders und neu in Kontakt mit dem heiligen Kilian zu kommen. Eine der wenigen Tatsachen, die wir über Kilian wissen, ist, dass er aus Irland kam. Und so haben wir oft das Kiliansgebet aus Mullagh während unserer Wallfahrt gebetet, in dem es heißt:</p><p><em>„Zu Dir, Kilian von Mullagh und Würzburg, erheben wir als betende Pilger Geist und Herzen. Der See, der Hügel und die Quelle in Mullagh, die Du geliebt und doch verlassen hast, erinnern uns bis heute an Deine mutige Pilgerschaft für Christus.“</em></p><p>Und uns allen lief eine Gänsehaut über den Rücken, als wir an dieser Quelle standen, an der sich über die Jahrhunderte die Menschen versammelten, besonders in der Zeit der Unterdrückung der katholischen Kirche durch die Briten.</p><p>Als dort spät am Abend in der Dunkelheit die Reliquien auf heimischen Boden begrüßt wurden, konnte man einen Hauch von Geschichte atmen. Dann zogen wir vorbei am Hügel, auf dem ein großes Lagerfeuer brannte bis zum See, wo szenisch die Ankunft von Kilian, Kolonat und Totnan mit einem Boot dargestellt wurde. Von dort brachen wir auf zu Sankt Kilianskirche in Mullagh, wo die Menschen bis zum nächsten Morgen Nachtwache bei Kilian hielten.</p><p>Ja, liebe Schwestern und Brüder,</p><p>nur wo Begeisterung aufkommt, kann der Funke überspringen! Nur wo Menschen sich von der Begeisterung anderer anstecken lassen, kann eine ausstrahlungskräftige Gemeinschaft wachsen. Die Pilgerfahrt nach Irland hat uns in Kontakt mit dem Ursprung unserer irischen Missionare gebracht. Uns Pilgerinnen und Pilgern stand vor Augen, wie sehr es die Menschen in Irland berührt hat, dass der, auf den sie so lange gewartet hatten, nun tatsächlich zu Besuch gekommen war: Kilian, einer von ihnen, vor über 1300 Jahren aufgebrochen, um auf dem Festland und schließlich in Würzburg den Glauben an Jesus Christus zu verkünden.</p><p>Pfarrer Paul Prior aus Mullagh brachte es so ins Wort:</p><p>„Es ist eine wundervolle Zeit für die Menschen hier, weil sie so lange gewartet haben. Die Tatsache, dass ein Sohn ihrer Gemeinde nach so vielen Jahren zurückkehrt, das ist etwas, was tief in den Menschen verwurzelt ist, denn sie identifizieren sich wirklich mit ihm.“</p><p>Ja, am Anfang der Begeisterung für Jesus Christus stand hier bei uns in Würzburg und in Franken ein Mann namens Kilian, keiner von uns, sondern ein Missionar aus Irland. Er muss ein so begeisternder Glaubenszeuge gewesen sein, dass die Menschen im siebten Jahrhundert hier in Franken das Christentum wirklich zu ihrem großen Thema gemacht haben. Kilian predigte die Seligpreisungen des Evangeliums und hat die Herzen seiner Zuhörerinnen und Zuhörer erreicht.</p><p>Im Gebet zu Kilian heißt es weiter:</p><p><em>„Als die irische Sprache zum ersten Mal in den Ohren der Würzburger klang, berührte Gott, der mit Dir, Sankt Kilian, gereist war, auch ihre Herzen.“</em></p><p>Liebe Schwestern und Brüder,</p><p>das Entscheidende an der Begeisterung während der Irlandfahrt war für mich, dass alle Begegnungen so sehr zu Herzen gingen. Die Freude und der Stolz der Iren, dass ihr großer Sohn Kilian nach Hause kam, hat uns alle tief berührt. Und mir selbst ist wieder neu klar geworden: Ja, unser Glaube kommt vom Hören. Er braucht Zeuginnen und Zeugen, die ihn verkünden. Aber in gleicher Weise geht unser Glaube von Herz zu Herz. Nur dann springt der Funke der Begeisterung über, nur so wird etwas spürbar von Gottes Heiligem Geist in den Herzen seiner Gläubigen. So hat uns Pilgerinnen und Pilger der Kontakt zur Heimat Kilians verändert. Wir sind anders zurückgekehrt als wir aufgebrochen waren.</p><p>Und wir haben einen Auftrag mit nach Hause gebracht: Auf unserer Pilgerreise nach Irland war viel spürbar von dieser völkerübergreifenden Sehnsucht nach Frieden und ich kann sagen: Die Reise von über 100 Pilgerinnen und Pilgern nach Irland und die überwältigende Gastfreundschaft, die wir dort erfahren haben, hat ein großes Band der Freundschaft zwischen Irland und Deutschland, zwischen der Diözese Kilmore, der Pfarrei Mullagh und uns in Würzburg geknüpft. Jedes Jahr an Kiliani dürfen wir jetzt an diesem Freundschaftsband weiterknüpfen über die Grenzen hinweg. Und dürfen uns gegenseitig besuchen und voneinander lernen. Deswegen stimmt es:</p><p>Es lohnt sich immer, in Kontakt mit den Heiligen zu kommen. Der Glaube geht von Herz zu Herz. In seiner irischen Heimat sind wir Pilgerinnen und Pilger unserem Kilian nochmal auf ganz neue Weise begegnet. Dafür sind wir alle unendlich dankbar.</p><p>Liebe Schwestern und Brüder,</p><p>wir alle bereiten uns in diesem Jahr vor auf das Heilige Jahr 2025. An Heilig Abend wird Papst Franziskus die Heilige Pforte im Petersdom öffnen. Er hat dem Jubeljahr das Motto gegeben: „Pilger der Hoffnung“. Es bringt für mich die Erfahrung auf den Punkt, die ich bei der Pilgerfahrt nach Irland und bei so vielen anderen Pilgerfahrten immer wieder erleben durfte: Es lohnt sich aufzubrechen aus dem Gewohnten.</p><p>Es lohnt sich, in Kontakt zu kommen mit den heiligen Petrus und Paulus in Rom, mit dem heiligen Kilian in Mullagh, mit dem heiligen Franziskus in Assisi mit der Muttergottes in Altötting oder bei uns in Dettelbach und in Schmerlenbach und an so vielen anderen Orten und mit dem heiligen Michael auf dem Engelberg.</p><p>Es lohnt sich, mit dem Ursprung aller Heiligkeit, mit Jesus Christus neu in Kontakt zu kommen bei einer Wallfahrt ins Heilige Land, auf den Berg der Seligpreisungen, an den See Genesareth und nach Golgotha in Jerusalem.</p><p>Unter großem Schmerz leiden wir darunter, dass dies nach dem 7. Oktober 2023 in diesen Tagen nicht mehr möglich ist. Aber unser Kreuzberg in der Rhön lädt uns ein, statt nach Jerusalem auf den Heiligen Berg der Franken zu pilgern und das Heilige Kreuz zu verehren.</p><p>Wo auch immer wir in Kontakt mit dem Heiligen kommen, da wird Gott unser Herz anrühren und uns mit neuer Hoffnung stärken. Das sind die Momente, die unser Leben verändern. Meine Mutter sagte nach jeder Pilgerreise: „Davon können wir lange zehren.“ Je älter ich werde, umso mehr stimme ich diesem Wort zu. Vergessen wir als Christinnen und Christen das Pilgern nicht. Denn es zeigt unsere Identität, unser Innerstes im Glauben: Denn wir alle sind Pilger der Hoffnung. Amen.</p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Dokumentationen</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61918</guid><pubDate>Mon, 28 Oct 2024 14:28:01 +0100</pubDate><title>Gottesdienst mit Generalvikar Vorndran an Allerheiligen</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/gottesdienst-mit-generalvikar-vorndran-an-allerheiligen/</link><description>Würzburg (POW) Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran feiert an Allerheiligen, Freitag, 1. November, um 10 Uhr die Konventmesse im Würzburger Kiliansdom. </description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Diese wird auf TV Mainfranken sowie dem <a href="https://www.youtube.com/c/bistumw%C3%BCrzburg" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Bistums Würzburg</a></span></font><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt">&nbsp;live übertragen. Vorndran predigt über die Irlandwallfahrt mit den Häuptern der Frankenapostel Anfang Oktober. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdiensts sorgt der Kammerchor am Würzburger Dom mit </span></font><font color="#232323"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Rihards Dubras „Missa simplex II“, „Immortal Bach (Komm, süßer Tod)“ von Knut Nystedt und Johann Sebastian Bach, „Stetit Angelus“ von Rihards Dubra sowie Chorälen aus „Jesu, meine Freude“ (BWV 227) von Johann Sebastian Bach. </span></font></font><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Im Anschluss zeigt TV Mainfranken gegen 11.15 Uhr die Sondersendung des ökumenischen Kirchenmagazins „<a href="https://www.kircheinbayern.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Kirche in Bayern</a>“ zur Irlandwallfahrt </span></font><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt">mit</span></font><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"> den Reliquien der Frankenapostel. </span></font></span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt">(4424/1146; E-Mail voraus)</span></font></span></font></span></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Kurzmeldungen</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61759</guid><pubDate>Fri, 18 Oct 2024 11:00:25 +0200</pubDate><title>„Kirche in Bayern“-Spezial: Irland-Wallfahrt der Frankenapostel</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/kirche-in-bayern-spezial-irland-wallfahrt-der-frankenapostel/</link><description>Würzburg (POW) Die Irland-Pilgerreise mit den Reliquien der Frankenapostel ist Thema des ökumenischen Fernsehmagazins „Kirche in Bayern“ am Sonntag, 20. Oktober.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Bernadette Schrama führt durch die „Spezial“-Sendung. In fast jeder deutschen Diözese gibt es Wallfahrtswochen zu Ehren der Patrone, die vor hunderten von Jahren die Bistümer begründet haben. In Unterfranken waren es die irischen Missionare Kilian, Kolonat und Totnan. Bei einer Pilgerreise mit Bischof Dr. Franz Jung und Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran wurden die Reliquien der Frankenapostel für einen Besuch in ihre irische Heimat gebracht. Die Verehrung des Bistumspatrons Kilian und seiner Gefährten Kolonat und Totnan in der Diözese Würzburg folgt einer jahrhundertealten Tradition. Mehr über die Hintergründe der Missionierung und die Lebensrealität zur damaligen Zeit weiß Kirchenhistorikers Professor em. Dr.&nbsp;Wolfgang Weiß. Er war viele Jahre Inhaber des Lehrstuhls für Fränkische Kirchengeschichte und Kirchengeschichte der Neuesten Zeit an der Universität Würzburg und ist Vorsitzender des Würzburger Diözesangeschichtsvereins. „Kirche in Bayern“ ist nahezu flächendeckend in ganz Bayern zu sehen, und zwar sonntags jeweils auf den Lokalsendern. Informationen im Internet unter <a href="https://www.kircheinbayern.de/ausstrahlung#lokale-sender" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.kircheinbayern.de</a>&nbsp;- <a href="https://www.kircheinbayern.de/images/2023-05-11SendezeitenKircheinBayern.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Sendezeiten als PDF</a>.</p><p>(4324/1099; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61645</guid><pubDate>Fri, 11 Oct 2024 09:50:18 +0200</pubDate><title>Reliquien der Frankenapostel wieder zurück im Kiliansdom</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/reliquien-der-frankenapostel-wieder-zurueck-im-kiliansdom/</link><description>Würzburg (POW) Die Reliquien der Frankenapostel sind von ihrer Irlandreise zurück. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn der Messe am Freitag, 11. Oktober, wurde der Schrein mit den Häuptern von Kilian, Kolonat und Totnan von Mitgliedern der Irland-Pilgergruppe in einer Prozession aus der Schönbornkapelle zum Altar des Kiliansdoms gebracht und dort wieder eingesetzt. „Der Heimatbesuch des heiligen Kilian und seiner Gefährten wurde für uns Pilgerinnen und Pilger zu einem begeisternden Fest des Glaubens“, sagte Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran. Die Gruppe habe in den fünf Tagen auf der Grünen Insel Freunde getroffen und überwältigende irische Gastfreundschaft erlebt. „Wir haben im Heiligen Geist frischen Mut geschöpft, unseren Glauben neu zu bezeugen.“ Nun, nach der Rückkehr mit den Reliquien, seien die Herzen voller Dankbarkeit. „Wir wollen die Hoffnung dieser Tage allen weitersagen: Lasst uns Segel setzen mit Sankt Kilian und die Zukunft der Kirche gestalten“, sagte Generalvikar Vorndran.</p><p>###GALERIE###</p><p class="text-right">mh (POW)</p><p>(4224/1062; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Kurzmeldungen</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61560</guid><pubDate>Mon, 07 Oct 2024 12:04:49 +0200</pubDate><title>„Menschen, die es ernst meinen mit dem, was sie verkünden“</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/menschen-die-es-ernst-meinen-mit-dem-was-sie-verkuenden/</link><description>Interview mit Bischof Dr. Franz Jung über die Pilgerfahrt mit den Reliquien der Frankenapostel nach Irland</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Cavan/Mullagh/Würzburg</strong> (POW) Von Mittwoch, 2., bis Sonntag, 6. Oktober, hat eine Pilgergruppe mit mehr als 100&nbsp;Personen aus dem Bistum Würzburg zusammen mit Bischof Dr. Franz Jung und Generalvikar Dr.&nbsp;Jürgen Vorndran die Reliquien der Frankenapostel bei deren vorübergehender Rückkehr in die irische Heimat begleitet. Im folgenden Interview spricht Bischof Jung über seine Eindrücke, den Nutzen für deutsche wie irische Gläubige und äußert sich auch zur Kritik an dem Aufwand.</p><p><em>POW: Die fünftägige Wallfahrt mit den Reliquien der Frankenapostel nach Irland ist zu Ende gegangen. Was sind Ihre Eindrücke?</em></p><p>Bischof Dr. Franz Jung: Das waren ganz dichte Tage. Und es war wunderbar. Das Wetter hat mitgespielt. Kilian hat seine schützende Hand über uns gehalten. Das war ganz wichtig, auch für die Prozessionen und auch für unsere Nachtwanderung. Es hat alles super gepasst. Die Eindrücke waren überwältigend, nicht zuletzt am Samstag in dem Gottesdienst in Mullagh. Man hat gemerkt, mit welcher Inbrunst und Freude die Menschen in Irland es feiern dürfen, dass ihr Landsmann nach Hause kommt und dass Kilian und Gefährten der Welt etwas zu geben haben. Dass von Irland aus der Glaube in die Welt getragen worden ist, hat die Menschen hier mit einer Freude und auch einem gewissen Stolz erfüllt. Es war schön, das miteinander zu teilen.</p><p><em>POW: Welche Rückmeldungen haben Sie von den Menschen vor Ort bekommen?</em></p><p>Bischof Jung: Die Leute sind sehr bewegt. Viele hatten Tränen in den Augen, unter anderem auch während des Abschlussgottesdienstes vorhin in der Kathedrale von Cavan. Sehr bewegend war auch jeweils die Verehrung der Reliquien nach den Gottesdiensten. Die große Schlange der Gläubigen, die kamen, um noch einmal auch in Kontakt zu kommen mit den Heiligen – das war sehr, sehr schön.</p><p><em>POW: Was, glauben Sie, kann umgekehrt das Bistum Würzburg von dieser Wallfahrt mitnehmen?</em></p><p>Bischof Jung: Das allererste ist, dass wir die Partnerschaft jetzt noch mal ganz neu gestärkt haben, auch durch die Beziehungen mit vielen Menschen, die wir in den vergangenen Tagen geknüpft haben. Für uns ist noch einmal deutlich geworden, woher unser Glaube kommt. Ich glaube, vielen aus Franken ist es jetzt nochmal so richtig bewusst geworden, was es heißt, auf den Schultern der Apostel zu stehen, die damals von dieser Insel in die ganze Welt aufgebrochen sind und gesagt haben: Für Christus lasse ich alles hinter mir, um das Evangelium in die Welt zu tragen. Das war ja auch heute so ein bisschen der Impuls in der Predigt. Wir gehen jetzt mit ihnen zurück nach Würzburg. Sie sind dort durch Zufall gelandet. Der Heilige Geist hat sie dorthin geführt. Auch wir stehen in unserem Bistum, und mit ihnen sind wir gefordert, genau dort, wo Gott uns hingeführt hat, den Glauben zu verkünden.</p><p><em>POW: Es gibt kritische Stimmen, die im Blick auf die Irlandreise der Häupter der Frankenapostel fragen: Lohnt sich dieser ganze Aufwand überhaupt?</em></p><p>Bischof Jung: Ich würde sagen, es lohnt sich immer, in Kontakt mit den Heiligen zu kommen, und vor allem zu wissen, dass der Glaube Zeugen braucht. Das ist ja das große Thema. Es braucht Menschen, die für diesen Glauben einstehen und ihn verkünden. Die Leute haben Zweifel an der Institution Kirche. Sie wollen keine lange Verkündigung über irgendwelche Doktrinen. Sie brauchen Menschen, denen man anmerkt, dass sie es ernst meinen mit dem, was sie verkünden, und dass sie ihr Leben dafür einsetzen und mit dem ganzen Herzen dabei sind. Ich glaube, das war die Botschaft, die wir die vergangenen Tage versucht haben rüberzubringen, aber die auch in den Herzen noch mal wach geworden ist.</p><p class="text-right">Interview: Markus Hauck (POW)</p><p>(4124/1042; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Im Gespräch</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61559</guid><pubDate>Mon, 07 Oct 2024 11:57:02 +0200</pubDate><title>Mit Kilian die Segel setzen</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/mit-kilian-die-segel-setzen/</link><description>Feierlicher Gottesdienst im Dom von Cavan zum Abschluss der Irland-Pilgerreise mit den Reliquien der Frankenapostel – Bischof Jung: „Die Sehnsucht nach der Verkündigung des Evangeliums wachhalten“ – Festbankett des Cavan County Council am Samstagabend</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg/Cavan (POW) Nach einem feierlichen Abschlussgottesdienst in der Kathedrale des Bistums Kilmore in Cavan ist die Irland-Pilgergruppe der Diözese Würzburg am Sonntag, 6. Oktober, nach Deutschland zurückgekehrt. Der Teil der Gruppe, der mit Aer Lingus unterwegs war, saß erneut im Flieger „Saint Kilian“. Bischof Dr. Franz Jung rief in seiner Predigt deutsche und irische Gläubige dazu auf, mit dem heiligen Kilian die Segel zu setzen. Wer wie dieser und seine Gefährten Christus als Ziel habe, müsse nicht wehmütig zurückblicken, sondern schaue voller Hoffnung nach vorne. Martin Hayes, Bischof von Kilmore, dankte den Deutschen für die vorübergehende Präsenz der Reliquien Kilians, Kolonats und Totnans in seinem Bistum und die Begegnungen mit der Pilgergruppe. „Ich bin von Eurem Glauben aufrichtig beeindruckt.“ Domdekan Dr. Jürgen Vorndran übergab Bischof Hayes im Namen des Bistums Würzburg am Ende des Gottesdiensts Repliken des Altars aus der Neumünsterkrypta sowie der ursprünglich von Tilman Riemenschneider geschaffenen Büsten der Frankenapostel. „Möge Gott durch ihre Fürsprache unseren Glauben stärken und den Menschen in Cavan seinen Segen schenken!“ Nach der Messe wurde der Schrein mit den drei Häuptern für den Rücktransport via Lkw wieder in eine Klimakiste verpackt. Er wird im Laufe der Woche in Würzburg zurückerwartet.<br />Von einem neuen Wind der Partnerschaft zwischen Mullagh und Würzburg sprach Bischof Jung in seiner Predigt im Abschlussgottesdienst. „Wir haben uns ausgetauscht über die Freuden und Leiden unserer Kirche. Wir haben uns in unserem Glauben bestärkt und sind in Liebe weiter zusammengewachsen.“ Wenn die Pilgerinnen und Pilger aus Würzburg mit den Missionaren nach Franken zurückkehrten, gingen sie den Weg nach, den diese auf ihrer Missionsreise nahmen. „Die Segel mit Sankt Kilian zu setzen heißt deshalb, die gleiche Sehnsucht nach der Verkündigung des Evangeliums in unseren Herzen wachzuhalten, die sie erfüllt hat.“ Kilian und Gefährten seien nicht zufällig in Würzburg gelandet. Wie sie damals seien auch die Menschen in Franken heute dazu angehalten, den Menschen die Frohe Botschaft zu verkünden.<br />Die Reise der Frankenapostel vor mehr als 1300 Jahren sei kein Spaziergang gewesen. „Auch unsere kirchliche Situation ist heute herausfordernd.“ Die selbstverschuldeten Skandale haben laut Bischof Jung ihren Teil dazu beigetragen, dass der Kirche der Wind ins Gesicht wehe. „Der erfahrene Navigator setzt auch bei Gegenwind die Segel.“ Er kreuze dann gegen den Wind, fahre Zickzackkurs. Wer die vielen großen und kleinen Kreuze annehme, welche die Gegenwart bereithalte, werde auch die Stürme der Zeit bestehen. „Wir werden vorwärtskommen, vielleicht langsamer als gedacht, aber wir werden vorwärtskommen.“ Kilian, Kolonat und Totnan seien auf diesem Weg vorausgegangen. „Sie waren unerschrocken und mutig, weil sie wussten, dass nichts und niemand sie von der Liebe Christi trennen kann.“</p><p>###GALERIE###</p><p>Am Samstagabend lud das Cavan County Council die deutschen Gäste zu einem Festbankett in das Kilmore Hotel in Cavan ein. County Councillor T. P. O’Reilly und Hauptgeschäftsführer Eoin Doyle dankten allen Verantwortlichen aus Deutschland für das herausragende Erlebnis der Rückkehr der Frankenapostel in deren irische Heimat. Sie verwiesen zudem auf die enge Verbindung, die außer mit dem Bistum Würzburg auch mit dem Landkreis Würzburg und Landrat Thomas Eberth sowie der Gemeinde Kürnach mit Bürgermeister René Wohlfart und Partnerschaftskomiteevorsitzender Colette Herrmann und der deutsch-irischen Gesellschaft Würzburg mit Vorsitzendem Matthias Fleckenstein herrsche. Bischof Jung sprach in seiner Rede von „einer Reihe herausragender Ereignisse“, welche die Gruppe aus dem Bistum Würzburg in den vergangenen Tagen miterlebt habe. Was Sozialraumorientierung, als das Zusammenarbeiten der Kirche mit anderen Gruppen und Organisationen vor Ort, bedeute, sei bei der aktuellen Pilgerfahrt vielfach zu erleben gewesen. „Die Zusammenarbeit in Mullagh mit der örtlichen Schule und zahlreichen anderen Organisationen des Ortes war da nur ein herausragendes Beispiel.“&nbsp;<br />Auch sei die Einladung, den heiligen Kilian zurück in seine Heimat zu bringen, zuerst vom Cavan County Council ausgesprochen worden. Womöglich sei auf irischer Seite das primäre Ziel gewesen, die Menschen zusammenzubringen und den Gemeinschaftssinn zu stärken. „Für uns in Würzburg stand die Idee im Mittelpunkt, unsere geistlichen Wurzeln zu erkunden und neuen Mut für unsere Mission zu finden.“ Alle Beweggründe hätten ihre Berechtigung. „Und wie immer im Leben ist das Ganze weitaus mehr als die Summe der einzelnen Teile“, betonte Bischof Jung. Der Erfolg solle für alle Beteiligten Ansporn sein, ähnlich unwahrscheinliche Pläne für die Zukunft zu schmieden. „Denn wir alle profitieren von großartigen Ideen, gemeinsamem Einsatz und Freundschaft. Vielen Dank für Eure Gastfreundschaft. Diese Tage der Wallfahrt in der Grafschaft Cavan werden auf immer einen besonderen Platz in unseren Herzen haben.“<br />Bischof Hayes dankte Bischof Jung, den Pilgern und der gesamten Diözese Würzburg für die besonderen Tage mit den Reliquien in deren irischer Heimat. „Besonderer Dank gilt Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran, der diese Tage maßgeblich mit vorbereitet hat und eigens dafür auch vergangenen Monat nach Irland gekommen ist.“ Zudem sprach er Bischof Jung und der gesamten Diözese sein Beileid zum Tod von Weihbischof Helmut Bauer aus, der im Jahr 1989 eine Pilgerreise in Kilians Geburtsort Mullagh angeführt hatte.&nbsp;</p><p class="text-right"><em>mh (POW)</em></p><p>(4124/1040; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61539</guid><pubDate>Sun, 06 Oct 2024 11:00:00 +0200</pubDate><title>Beherzt die Segel setzen</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/beherzt-die-segel-setzen/</link><description>Predigt von Bischof Dr. Franz Jung beim Abschlussgottesdienst der Irlandwallfahrt am Sonntag, 6. Oktober, in der Kathedrale von Cavan</description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%">„<span style="font-size:10pt">Setzt die Segel mit Sankt Kilian“ – so steht auf den Bannern im Chorraum der Kathedrale von Cavan. Was ein wunderbares Wort, das uns begleitet, heute, wo es gilt Abschied zu nehmen und heimzukehren nach Würzburg. Doch was bedeutet es, die Segel mit Sankt Kilian zu setzen?</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt"><b>Segel setzen als Belebung der Partnerschaft</b></span></span></p><p><span style="line-height:100%">„<span style="font-size:10pt">Setzt die Segel mit Sankt Kilian!“ Das heißt für mich im Rückblick auf die vergangenen Tage, dass neuer Wind die Partnerschaft zwischen Mullagh und Würzburg belebt. Wir haben miteinander gesungen und gebetet. Wir haben miteinander gegessen und gefeiert. Wir haben uns ausgetauscht über die Freuden und Leiden unserer Kirche. Wir haben uns in unserem Glauben und unserer Hoffnung bestärkt und sind in Liebe weiter zusammengewachsen. Ja, wir haben im Zeichen unserer Frankenapostel die Segel neu gesetzt! </span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt">Ich bin zuversichtlich, dass das, was gewachsen ist an Freundschaft, auch weiter Bestand haben wird und ich freue mich auf unsere nächsten Begegnungen. Danke für eure Gastfreundschaft! Danke, dass ihr uns im Blick auf eure Landsleute und unsere Patrone so herzlich aufgenommen habt!</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt"><b>Segel setzen als Ermutigung zur Verkündigung des Evangeliums</b></span></span></p><p><span style="line-height:100%">„<span style="font-size:10pt">Setzt die Segel mit Sankt Kilian.“ Mit diesem Aufruf verbinde ich die Erinnerung, die Sehnsucht nach der Verkündigung des Evangeliums im Herzen wachzuhalten. Kilian und seine Gefährten waren von der Sehnsucht erfüllt, die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinauszutragen. Sie wollten sie dort verkünden, wohin das Wehen des Geistes sie führen würde. </span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt">Wenn wir heute nach Hause zurückfahren, dann kehren wir mit unseren Missionaren heim nach Franken. Wir gehen den Weg nach, auf dem sie zu uns gekommen sind. Die Segel zu setzen mit Sankt Kilian heißt deshalb, die gleiche Sehnsucht nach der Verkündigung des Evangeliums in unseren Herzen wachzuhalten, die sie erfüllt hat. Denn auch wir dürfen sicher sein, dass wir nicht durch Zufall im Bistum Würzburg gelandet sind, sondern dass der Herr uns hierher geführt hat - wie einst unsere Frankenapostel. Unser Bistum ist der Ort, an dem wir den Menschen die frohe Botschaft von der Erlösung in Christus nahebringen sollen, so wie sie es damals getan haben. Ihre Fürsprache ermutigt uns, in dieser Verkündigung nicht nachzulassen.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt"><b>Segel setzen als kreuzen im Gegenwind</b></span></span></p><p><span style="line-height:100%">„<span style="font-size:10pt">Setzt die Segel mit Sankt Kilian.“ Wenn ich auf das Schicksal Kilians und seiner Gefährten schaue, dann wird mir wieder neu bewusst, dass ihre Reise kein Spaziergang war. Sie mussten mit Widerständen kämpfen und sie haben diesen Kampf bewusst aufgenommen. </span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt">Auch unsere kirchliche Situation ist heute herausfordernd. Die Selbstverständlichkeit des Glaubens ist vielen Zeitgenossen abhandengekommen. Religion wird von einem großen Teil der Bevölkerung heute nicht mehr als Lösung, sondern als Problem wahrgenommen. Die selbstverschuldeten Skandale der vergangenen Jahre haben das ihrige dazu beigetragen, dass uns als Kirche der Wind ins Gesicht bläst.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt">Aber ein echter Seemann weiß: Es gibt keine schlechten Winde! Ja, auch der Gegenwind stammt manchmal vom Heiligen Geist. Er will uns aufrütteln aus unserer Bequemlichkeit. Er zwingt uns, neu den Kurs zu bestimmen und uns wieder neu an Gott auszurichten. </span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt">Nein, es gibt keine schlechten Winde, höchstens ängstliche Seeleute. Der erfahrene Navigator setzt auch bei Gegenwind die Segel. Man kann dann nicht geradeaus fahren, sondern muss gegen den Wind „kreuzen“, wie es in der Seemannssprache heißt. „Gegen den Wind kreuzen“ heißt Zickzack-Kurs fahren. So kommt man Stück für Stück vorwärts. „Kreuzen gegen den Wind“ heißt für mich auch, die vielen kleinen und großen Kreuze bewusst anzunehmen, die unsere Zeit für uns bereithält. Dann werden wir auch die Stürme unserer Zeit bestehen. Wir werden vorwärtskommen, vielleicht langsamer als gedacht, aber wir werden vorwärts kommen.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt">Unsere Frankenapostel sind uns hier gute Begleiter. Gerade in der Anfeindung haben sie die Segel nicht gestrichen. Sie haben erst recht die Segel gesetzt, weil sie Christus in ihrem Boot wussten, der einen jeden aus dem Untergang rettet, der an ihn glaubt.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt"><b>Segel setzen, weil wir das Ziel kennen</b></span></span></p><p><span style="line-height:100%">„<span style="font-size:10pt">Setzt die Segel mit Sankt Kilian.“ Ein letzter Gedanke beschäftigt mich bei diesem Mut machenden Wort. Seneca, der große Stoiker, hat einmal so treffend gesagt: <i>„Wenn man nicht weiß, welchen Hafen man ansteuert, ist kein Wind günstig.“</i> (Epistulae morales ad Lucilium, VIII.71.3) Genauso ist es. Was nützt der beste Wind und was nützt der geschickteste Steuermann, wenn man den Hafen nicht kennt? Wer den Hafen nicht kennt, wird ein Spiel der Wellen. Er wird mitgerissen von den Strömungen der Zeit, irrt haltlos und ziellos auf dem Meer der Welt umher.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt">Nur wer um das Ziel weiß, wird auch in den Stürmen dieser Zeit den Kurs bestimmen können. Unser Ziel aber ist Christus. Christus, der „derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit“ (Hebr 13,8). Er ist der Herr über Raum und Zeit. Er ist der große König. Der Glaube an diesen Herrn verbindet uns alle in der Communio Sanctorum, in der Gemeinschaft der Heiligen. Denn die Heiligen haben dieses Ziel immer vor Augen gehabt. Auch Kilian und seine Gefährten streckten sich nach diesem Ziel aus. Mit diesem Ziel vor Augen können wir mit dem Apostel Paulus sagen „ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir liegt.“ (Phil 3,13) Wir sollen nicht wehmütig zurückblicken, sondern voller Hoffnung nach vorne schauen. </span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt">Kilian, Kolonat und Totnan sind uns vorausgegangen. Sie waren unerschrocken und mutig, weil sie wussten, dass nichts und niemand sie von der Liebe Christi trennen kann (Röm 8,39). Mit ihrer Fürsprache wollen auch wir beherzt die Segel setzen, Christus, das Ziel vor Augen. Ich bin gewiss, wer so in See sticht, wird den sicheren Hafen niemals verfehlen. Denn die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen! (Röm 5,5)</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt">So heißt es also jetzt für uns: Leinen los und Segel gesetzt! Die Winde stehen günstig, um mit Kilian und seinen Gefährten an Bord ins Weite hinauszufahren! (Lk 5,4) </span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:10pt">Amen.</span></span></p>]]></content:encoded><category>Dokumentationen</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61533</guid><pubDate>Sat, 05 Oct 2024 18:24:41 +0200</pubDate><title>Ein Glaubensfest in Mullagh</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/ein-glaubensfest-in-mullagh/</link><description>Feierliche Prozession durch den Ort, Pontifikalgottesdienst und gemeinsames Mittagessen ─ Aufenthalt der Reliquien der Frankenapostel in Kilians Geburtsort ist beendet</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Mullagh </strong>(POW) Mit einer Reliquienprozession durch den Ort, einem feierlichen Gottesdienst in der Kilianskirche und einem gemeinsamen Mittagessen von Gastgebern und deutschen Pilgern ist der Aufenthalt des Schreins mit den Häuptern der Frankenapostel in Mullagh, Kilians Geburtsort, am Samstag, 5. Oktober, zu Ende gegangen. Am Abend werden die Reliquien in der Kathedrale der Diözese Kilmore in Cavan erwartet. Dort wird ein Jugendgottesdienst gefeiert. Am Sonntag, 6.&nbsp;Oktober, finden bei einem Pontifikalgottesdienst mit Bischof Dr. Franz Jung die Pilgerfahrt der mehr als 100&nbsp;Frauen und Männer aus dem Bistum Würzburg sowie der vorübergehende Irlandaufenthalt des Schreins ihren offiziellen und feierlichen Abschluss.</p><p>Begleitet von Klängen der örtlichen Blaskapelle, zahlreichen Fahnen und vielen irischen Gläubigen trugen Deutsche und Iren im Wechsel die Reliquien von Kilian, Kolonat und Totnan durch Mullaghs Hauptstraße zur Kirche. Dort feierte Ortsbischof Martin Hayes eine heilige Messe. Konzelebrant war Bischof Jung. Außerdem feierten neben Kardinal Seán Brady, Erzbischof em. von Armagh und gebürtig aus der Grafschaft Cavan, Hayes’ Amtsvorgänger Bischof em. Leo O’Reilly, Paul Connell, Bischof von Longford, Michael Router, Weihbischof von Armagh, sowie Generalvikar Dr.&nbsp;Jürgen Vorndran, zahlreiche Priester und Lokalpolitiker den Gottesdienst mit. Weil die Kirche nicht alle Gläubigen fassen konnte, wurde der Gottesdienst im Livestream ins Internet sowie per Leinwand in ein Festzelt neben der Kilianskirche von Mullagh übertragen.</p><p>###GALERIE###</p><p>In seiner humorvollen Predigt betonte Father John McTiernan, dass sich mit der Rückkehr der Reliquien Kilians und seiner Gefährten ein Kreis schließe. Einst seien sie ins unbekannte Frankenland aufgebrochen, weil die Seligpreisungen der Bergpredigt etwas in ihnen zum Klingen gebracht hätten. „Sie waren so ergriffen, dass sie die mehr als beschwerliche Reise in die Fremde auf sich genommen haben. Und das in einer Zeit, als es noch keine Lufthansa, kein Aer Lingus und noch nicht einmal Ryanair gab.“ In der Fremde hätten die irischen Mönche von Gottes Liebe gesprochen und sich um die Armen gekümmert. „Ihrem glaubwürdigen Einsatz verdanken wir es, dass Europa bis heute von christlichen Werten geprägt ist. Jetzt kehrt Kilian, unser großes Vorbild im Glauben, zurück“, betonte er. Den Gästen sprach er dafür im Namen aller irischen Gläubigen seinen Dank aus. „Gott segne Euch, und hoffentlich hört es jetzt auch noch auf zu regnen.“</p><p>Dem Dank schloss sich am Ende der Messe auch nochmals Father Paul Prior, Pfarrer von Mullagh, an. „Ich danke Bischof Franz Jung, seinem Generalvikar und dem gesamten Würzburger Domkapitel für die Großzügigkeit und die Ermunterung, die wir durch den Besuch der Frankenpostel in ihrer Heimat erfahren haben.“ Als er vor vier Jahren neu nach Mullagh kam, sei das nur ein kühner Traum gewesen. In Irland hätten viele Menschen an vielen Stellen mit großer Energie und Leidenschaft alles dafür getan, dass dieser Traum auch Wirklichkeit werden konnte. „Was wir jetzt erleben, ist ein Beispiel gelebten Glaubens. Wir sind überwältigt!“</p><p>Musikalisch gestaltete der „Saint Kilian's Choir“ unter der Leitung von Breeda Kenny den Gottesdienst. Erneut erklang dabei das eigens für diesen Anlass von Liam Lawton komponierte Lied „Saint Kilian's Prayer“.</p><p>In der Turnhalle der benachbarten Saint Kilian’s National School tauschten sich Deutsche und Iren bei einem gemeinsamen Mittagessen über die vergangenen Tage aus. Die Nachricht vom Tod des emeritierten Weihbischofs Helmut Bauer, von dessen schlechtem Gesundheitszustand die Pilgergruppe am Vortag erfahren und für den sie bereits gebetet hatte, verbreitete sich schnell und löste spürbare Betroffenheit aus.</p><p class="text-right"><span style="line-height:100%"><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><i><span style="font-weight:normal">Aus Irland berichtet Markus Hauck (POW)</span></i></span></font></font></span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal">(4124/10</span></span></span></font></font></span><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal">36</span></span></span></font></font></span><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal">; E-Mail voraus)</span></span></span></font></font></span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i></span></font></font></span><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><i><span style="font-weight:normal"> Fotos abrufbar im Internet</span></i></span></font></font></span></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Weihbischof em. Helmut Bauer</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61529</guid><pubDate>Sat, 05 Oct 2024 01:39:17 +0200</pubDate><title>Musik und Theater zu Ehren der Frankenapostel</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/musik-und-theater-zu-ehren-der-frankenapostel/</link><description>Deutsch-irischer Kulturabend begeistert mit einfühlsamem Gesang, virtuosem Instrumentenspiel und kreativem Schattentheater – „Wir alle werden diese Tage niemals vergessen“</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Mullagh</strong> (POW) Mit einem Konzert mit deutschen und irischen Akteuren sind am Freitagabend, 4.&nbsp;Oktober, die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan in der Kilianskirche von Mullagh geehrt worden. Erstmals erklang dabei das neu komponierte Lied „Saint Kilian’s Prayer“, gemeinsam dargeboten von den Kirchenchören aus Mullagh und dem benachbarten Cross. Außerdem führten Schülerinnen und Schüler der örtlichen Saint Kilian’s School das von ihnen geschriebene Schattentheater über das Leben des heiligen Kilian für die Gäste aus Deutschland auf.</p><p>Als die musikalische Fortsetzung des Vorabends, an dem Deutsche und Iren gemeinsam mit den Reliquien der Heiligen von der Sankt Kiliansquelle am See und Berg von Mullagh vorbei in die örtliche Kirche zogen, bezeichnete Eamonn Carolan, früherer Sekretär des Saint Kilian’s Heritage Trust, die Veranstaltung. „Es ist ein Privileg und eine Ehre, dass Sie uns die Reliquien von Kilian zum ersten Mal seit seiner Abreise vor mehr als 1300 Jahren an den Ort gebracht haben, an dem er geboren wurde. Wir alle werden diese Tage niemals vergessen. Ein aufrichtiges Dankeschön der Menschen von Mullagh geht an die Menschen von Würzburg“, rief Carolan den Besuchern auf Deutsch zu.</p><p>Einen wesentlichen Teil des Programms bestritten die Jungen Herren der Würzburger Domsingknaben. Abwechselnd unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Rüth und Domkantor Julian Beutmiller sangen sie Werke unter anderem von Johann Evangelist Habert, Felix Mendelssohn Bartholdy sowie, passend zum Festtag des heiligen Franziskus, „Seigneur“, die Vertonung eines Gebets des Heiligen aus der Feder von Francis Poulenc.</p><p>###GALERIE###</p><p>Die irischen Gastgeber boten die Solotrompeterin Grace Taite mit dem Stück „Il Silenzio“ des Jazztrompeters Nini Rosso sowie das Akkordeonorchester „Accora Orchestra“ unter der Leitung von John Chilton mit je einem Stück von Bizet und der „Irish Suite“ des Ungarn Mátyás Seiber auf. Außerdem sangen vier ehemalige Schülerinnen der Saint Kilian’s School zusammen mit zwei ihrer Lehrerinnen – eine davon zusätzlich an der Harfe – das britische Folkstück „The water is wide“.</p><p>Ein musikalisches Glanzlicht neben der Uraufführung des neu auf Textbasis des von Father Ronan Drury verfassten Kiliansgebets komponierten Kilianslieds war das Spiel von Father Darragh Connolly, Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit des Bistums Kilmore, auf den Uilieann Pipes. Dieser irische Dudelsack wird nicht mit dem Mund, sondern über einen am Ellenbogen befestigten Blasebalg mit Luft versorgt und erlaubt zudem ein weitaus vielfältigeres und dynamischeres Spielen als sein schottischer Verwandter. Allen Musizierenden zollte das Publikum mit den Bischöfen Dr. Franz Jung und Martin Hayes, Bischof von Kilmore, an der Spitze langanhaltenden Applaus.</p><p>Zum Abschluss des Abends boten die ehemaligen Sechstklässler im Schulhaus der nahen Saint Kilian’s School das von ihnen geschriebene Schattentheater über das Leben des heiligen Kilian dar. Es begeisterte das Publikum mit seiner kurzweiligen und kreativen Inszenierung auf der Schattenleinwand und gekonnten Tanzeinlagen davor.</p><p class="text-right"><span style="line-height:100%"><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><i><span style="font-weight:normal">Aus Irland berichtet Markus Hauck (POW)</span></i></span></font></font></span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal">(4124/10</span></span></span></font></font></span><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal">33</span></span></span></font></font></span><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal">; E-Mail voraus)</span></span></span></font></font></span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i></span></font></font></span><span style="font-variant:normal"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><i><span style="font-weight:normal"> Fotos abrufbar im Internet</span></i></span></font></font></span></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61528</guid><pubDate>Sat, 05 Oct 2024 01:23:54 +0200</pubDate><title>Der heilige Franziskus als Vorbild für eine empathische Kirche</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/der-heilige-franziskus-als-vorbild-fuer-eine-empathische-kirche/</link><description>Longford/Clonmacnoise (POW) Für eine empathische Kirche, die auf die Menschen an den Rändern zugeht, hat sich Bischof Dr. Franz Jung am Fest des heiligen Franziskus, 4. Oktober, ausgesprochen. „Nehmen wir wahr, wo wir als Kirche Menschen ausgrenzen, verletzen und beschämen? Heilen wir die Verwundeten?“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Pilgergruppe aus Würzburg feierte er in der Kathedrale des heiligen Mél in Longford eine Messe. Das neoklassizistische Gotteshaus, 1856 eingeweiht, brannte 2009 am ersten Weihnachtsfeiertag aus und wurde im Dezember 2014 wieder eröffnet. In seiner Predigt erinnerte der Bischof daran, dass Franziskus am Ende seines Lebens die Wundmale Christi trug. Diese Stigmata seien Wunden, die nicht heilen. „Jeder weiß, wie offene Wunden einen Menschen einschränken, weil man in ständiger Furcht lebt, dass die Wunde sich entzündet.“ Es gebe viele Menschen, die seelische Verletzungen mit sich trügen, die nicht verheilen wollten: Zurücksetzungen, Scheitern oder Trauer über verpasste Gelegenheiten. Der heilige Franziskus habe die Wundmale des Herrn zwei Jahre vor seinem Tod empfangen. „Er durchlebte damals eine schwierige Lebenskrise: Er hatte die Ordensleitung abgegeben, rang damit, dass seine Nachfolger es anders machten, fühlte sich als Fremder unter seinen eigenen Mitbrüdern.“ Schließlich sei Franziskus auf dem Berg ein Engel erschienen, von dem er die Wundmale Christi erhielt. „Dem Gekreuzigten nachzufolgen heißt, wie er die Wundmale zu tragen, aber auch, sich mit dem eigenen Leid in seinen Wunden bergen zu dürfen“, betonte Bischof Jung. Schon seit seiner Begegnung mit dem Aussätzigen habe Franziskus ein waches Gespür für Ausgegrenzte gehabt. In ihnen sei er Christus begegnet. Vor dem Gottesdienst besuchten die Pilgerinnen und Pilger aus Würzburg Clonmacnoise. Das im sechsten Jahrhundert vom heiligen Ciarán gegründete Kloster am Shannon, dem längsten und wasserreichsten Fluss Irlands, entwickelte sich zum geistlichen, geistigen und handwerklichen Zentrum Irlands. Unter Oliver Cromwell wurde die Anlage im 17.&nbsp;Jahrhundert wie viele andere irische Klöster verwüstet.&nbsp;</p><p>###GALERIE###</p><p class="text-right"><em>Aus Irland berichtet Markus Hauck (POW)</em></p><p>(4124/1032; E-Mail voraus)<br /><em><strong>Hinweis für Redaktionen</strong>: Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61523</guid><pubDate>Fri, 04 Oct 2024 12:43:42 +0200</pubDate><title>„Endlich daheim!“</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/endlich-daheim/</link><description>Emotionale Ankunft der Reliquien der Frankenapostel in Kilians Geburtsort Mullagh – Nächtliche Prozession von der Kiliansquelle vorbei am Berg und See des Dorfs zur Pfarrkirche</description><content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>Mullagh </strong>(POW) Im flackernden Schein einer Fackel zieht ein Ruderboot seine Bahn über den dunklen See von Mullagh, dem Geburtsort des heiligen Kilian. Darin sind drei Männer in dunklen Mönchsgewändern. Eilig legen sie am Ufer an. Der Mönch mit dem schlichten Bischofsstab sinkt auf die Knie, greift beherzt in das sattgrüne Gras und ruft beglückt in die Nacht: „Endlich daheim!“</p><p>Knapp eine halbe Stunde zuvor haben sich etwa einen Kilometer vom See entfernt an diesem Donnerstagabend, 3. Oktober, die Würzburger Pilgergruppe und zahlreiche Irinnen und Iren an der von mobilen Scheinwerfern hell erleuchteten Sankt Kiliansquelle versammelt. Nicht nur wegen der Verbindung mit dem Frankenapostel ist die äußerlich unscheinbare Wasserstelle ein wichtiger Ort. Sie war auch für die Katholiken der Gegend ein wichtiger Versammlungsort, als während der englischen Besatzung jede öffentliche Ausübung des katholischen Glaubens untersagt war. Es erklingen das Kilianslied „Wir rufen an den teuren Mann“ und das von einem Iren verfasste Kiliansgebet. Darin heißt es: „Der See, der Hügel, und die Quelle in Mullagh, die Du geliebt und doch verlassen hast, erinnern uns bis heute an Deine mutige Pilgerschaft für Christus. Mögen Deine verbindende Reise und Dein heldenhaftes Martyrium uns im Geist erfüllen und tragen.“ Als Zeichen der Verbundenheit zwischen Deutschland und Irland pflanzen die Bischöfe Martin Hayes und Dr.&nbsp;Franz Jung einen jungen Eichenbaum, gezogen aus einem Samen aus Kürnach.</p><p>###GALERIE###</p><p>Dann naht das von Polizeiautos eskortierte Transportfahrzeug mit dem Reliquienschrein der Frankenapostel mit dem Nummernschild „Kilian 2024“. Deutsche und Iren tragen die Häupter in die Mitte der auf dem Gelände an der Quelle versammelten Gläubigen. Der Chor der örtlichen Pfarrei singt irische Weisen. Father Paul Prior, Pfarrer von Mullagh, besprengt die Reliquien mit Weihwasser. Auf der abgesperrten Straße setzt sich die Prozession in Richtung Mullagh in Bewegung. Zur Linken ist in der Ferne ein großes Feuer auf dem Berg von Mullagh zu sehen. Sphärischer irischsprachiger Gesang und der tiefe Klang von Hörnern schallen aus großen Lautsprechern beim Feuer herunter und umgeben den stillen Zug mit einer besonderen Stimmung. „Wir haben diesen Abend so lange herbeigesehnt“, raunt der Ortspfarrer seinem Nebenmann zu.</p><p>Am See setzen sich die drei Mönche an die Spitze der Gruppe. „Auf zur Kirche“, ruft der Mönch mit dem Bischofsstab. Die Jungen Herren der Würzburger Domsingknaben unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Rüth sorgen unter anderem mit dem irischen Halleluja für die musikalische Umrahmung. Alle paar Meter entfernt stehen links und rechts der Straße Frauen und Männer mit Fackeln und beleuchten so den Weg durch die Nacht. Insgesamt knapp drei Kilometer zieht die Prozession vom Ausgangspunkt zum Ziel. In der Kilianskirche von Mullagh wird der Schrein der Märtyrer aus dem Tragegestell genommen und vor dem Altar aufgestellt.</p><p>„Uns erfüllt heute eine besondere feierliche Stimmung. Kilian ist mit seinen Gefährten nach Hause zurückgekehrt. Heute sind wir alle Sankt Kilian“, sagt Father Prior. Die Hoffnung, dass Gott den Menschen Glauben und Mut schenkt, verbinde die Menschen der Gegenwart mit dem Frankenapostel und seinen Gefährten. Bischof Hayes legt in seiner Predigt die Berufung der Jünger Jesu am See Genesareth aus. „Wie die Jünger sind wir aufgerufen, uns mit Jesus auf den Weg zu machen, auch wenn wir nicht wissen, was uns unterwegs erwartet.“ Das bedeute auch, den Nächsten vorbehaltlos auf der Pilgerschaft zu begleiten. „Dazu fordert uns Papst Franziskus auf“, betont Bischof Hayes. Schließlich dankt er Bischof Jung, dem Würzburger Domkapitel und der ganzen Diözese Würzburg, die den lang gehegten Wunsch der Rückkehr der Reliquien Kilians und seiner Gefährten nach Mullagh ermöglicht haben.</p><p>Bischof Jung greift den Ball auf und betont in seiner englischsprachigen Ansprache: „Wir alle haben diesen emotionalen Moment lange herbeigesehnt.“ Diese Nacht sei eine besondere Gelegenheit, den Märtyrern für die besondere Gemeinschaft zu danken, die sie geschenkt hätten. „Es ist die Gemeinschaft in Christus, die sie in Wort und Tat verkündet und mit ihrem Blut besiegelt haben.“ Die Schutzpatrone Kilian, Kolonat und Totnan brächten nicht nur an diesem Abend Menschen unterschiedlicher Nation, Kultur und sozialer Stellung zusammen. „Wir versammeln uns an See, Berg und Quelle, die sie so sehr geliebt haben. Möge dieses Gedenken unsere Liebe zu Christus stärken und uns zu gläubigen und treuen Missionaren seiner frohen Botschaft machen.“ Noch einmal erklingt das Kilianslied, diesmal vom Pfarreichor im Wechsel in irischer und deutscher Sprache gesungen. Als Zeichen der Verbundenheit von Franken und Iren entzünden die beiden Bischöfe eine Kerze, auf der die Frankenapostel in einem Boot abgebildet sind.</p><p>Während die Pilgergruppe aus Deutschland mit Bussen ins Hotel zurückkehrt, halten in der Kilianskirche von Mullagh die ganze Nacht hindurch bis zur Morgenmesse um sieben Uhr im Wechsel Gruppen aus dem Ort und den umliegenden Pfarreien im Gebet Wache beim Reliquienschrein. Es sei kein Problem gewesen, dafür Leute zu finden, berichtet der Pfarrer: Der lang ersehnte Besucher Kilian samt Gefährten ist endlich daheim.</p><p class="western text-right"><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><i><span style="font-weight:normal">Aus Irland berichtet Markus Hauck (POW)</span></i></span></font></font></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal">(</span></span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal">61</span></span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"> Zeilen/4124/</span></span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal">1029; E-Mail voraus)</span></span></span></font></font></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal">Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet</span></span></span></font></font></span></p><p class="western"><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61515</guid><pubDate>Thu, 03 Oct 2024 00:55:56 +0200</pubDate><title>Historische Rückkehr der Frankenapostel nach Irland</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/historische-rueckkehr-der-frankenapostel-nach-irland/</link><description>Reliquien und unterfränkische Pilgergruppe in Maynooth von der irischen Bischofskonferenz begrüßt – Bischof Jung: Kilian und Gefährten rufen auf, sich auf das Wesentliche des Glaubens zu besinnen</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Maynooth </strong>(POW) Der Rahmen hat zu dem Ereignis perfekt gepasst: Bei ihrer erstmaligen Rückkehr nach Irland sind am Mittwoch, 2. Oktober, die Häupter der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan in Maynooth, dem zentralen irischen Priesterseminar mit Päpstlicher Hochschule, von der gesamten irischen Bischofskonferenz, die dort tagte, und mehreren hundert Gläubigen begrüßt worden. Die mehr als 100 Pilgerinnen und Pilger aus dem Bistum Würzburg mit Bischof Dr. Franz Jung und Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran an der Spitze nahmen in der knapp 30 Kilometer westlich von Dublin gelegenen Stadt bei Abendsonne an einer Prozession mit dem Reliquienschrein über den Saint Joseph Square der Hochschule in die große neugotische College Chapel teil, die als eine der schönsten Kirchen Irlands gilt.</p><p>Dort leitete Dermot Farrell, Erzbischof von Dublin, den Evensong, ein musikalisches Abendgebet. „Wir erbitten auf die Fürsprache Kilians, Kolonats und Totnans neue Kraft und Glaubensmut – für uns hier in Irland und für die Gläubigen in Franken“, betonte der Erzbischof. Dr. Thomas Surlis, Regens des nationalen Priesterseminars, sprach von einer außerordentlichen Ehre, von einer großen Freude und dem Trost, den die Rückkehr dieser drei Boten Christi für die irische Kirche mit sich bringe. „Ihr Vorbild erinnert uns an die Mission dieses Seminars und dieser Universität. Hier wird Christus als der gute Hirte verkündet. Dieses Ereignis schenkt uns neues Vertrauen auf die heilbringende Botschaft des Evangeliums“, betonte er. Dem Dank schloss sich Bischof Martin Hayes, Bischof der Diözese Kilmore, an, in der Kilians Geburtsort Mullagh liegt.</p><p>###GALERIE###</p><p>Bischof Jung hob in seiner englischsprachigen Predigt die Wichtigkeit von glaubwürdigen Zeugen für die Evangelisierung hervor. In einer Zeit, in der viele Menschen Institutionen skeptisch gegenüberstehen, sei es entscheidend, dass die Gläubigen mit ihrem Leben für das einstehen, was sie verkünden. Die irischen Missionare, die den Glauben nach Franken brachten, dienten den Menschen wegen ihrer authentischen Art bis heute als Vorbilder. „Wir müssen neu lernen, wie wir unseren Glauben bezeugen“, betonte der Bischof. Besonders unterstrich er die Herausforderung, sich von alten Strukturen zu trennen und als eine „Kirche im Aufbruch“ zu handeln, wie es Papst Franziskus fordere. Das bedeute auch, bereit zu sein, an die „menschlichen Randgebiete“ zu gehen.</p><p>Der Bischof erinnerte daran, dass die Kirche heute vielen fremd geworden sei. „Die enge Beziehung von Kirche und Staat löst sich zusehends auf“, stellte er fest. Er ermutigte die Gläubigen, sich auf das Wesentliche zu besinnen: die missionarische Ausrichtung der Kirche. In vielen Bereichen habe die Kirche die Deutungshoheit verloren und ihre Meinung sei nicht mehr gefragt. „Wir müssen uns von Institutionen und Gebäuden trennen, weil wir sie nicht mehr bezahlen oder mit Inhalt füllen können.“ Von Kilian und seinen Gefährten, die alles hinter sich ließen und in eine ihnen unbekannte Welt aufbrachen, „müssen wir die Freiheit lernen, das Alte loszulassen“. Sonst entstehe der Eindruck, es gehe nur darum, die hergebrachte Gestalt von Kirche zu retten. „Oder zeigen uns nicht die aktuellen Krisen vom Kindesmissbrauch bis zum Machtmissbrauch, dass wir Gefahr laufen, als Kirche unsere Seele zu verlieren, wenn wir uns einer grundlegenden Umkehr verweigern?“</p><p>Die Botschaft der irischen Missionare habe seit 1350 Jahren nichts von ihrem Anspruch verloren. „Sie rufen uns auf zu einem unerschrockenen Zeugnis.“ Es gelte dabei, von den Empfängern der Botschaft her zu denken. Dann gehe es nicht mehr um eine kirchliche Mission, sondern um eine missionarische Kirche. „Kilian und seine Gefährten mahnen uns, dieser Herausforderung nicht auszuweichen – auch wenn es bedeutet, den richtigen Tod zu sterben, um die eigene Seele zu retten“, sagte Bischof Jung.</p><p>Fast eine halbe Stunde traten am Ende des Gebets Deutsche und Iren in der Kapelle nach vorne, um schweigend und im Gebet die Reliquien der Frankenapostel zu verehren. Musikalisch gestaltet wurden Prozession und Evensong von der Saint Mary’s Brass and Reed Band Maynooth, einem Ensemble der Jungen Herren der Dommusik unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Rüth sowie Domkantor Julian Beutmiller, Eoin Shanahan und Professor em. Gerard Gillen an der Orgel.</p><p>Ein besonderes Erlebnis hatte ein Teil der Pilger schon bei der Anreise: Sie flogen ab Frankfurt mit einem Airbus A320-200 von Aer Lingus, der wie alle Maschinen der irischen Fluggesellschaft nach einem Heiligen benannt ist – in diesem Fall Sankt Kilian.</p><p class="text-right"><em>Aus Irland berichtet Markus Hauck (POW)</em></p><p>(53 Zeilen/4024/1024; E-Mail voraus)<br /><br /><em><strong>Hinweis für Redaktionen</strong>: Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61514</guid><pubDate>Wed, 02 Oct 2024 23:31:32 +0200</pubDate><title> Mit dem Leben für das einstehen, was man verkündet</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/mit-dem-leben-fuer-das-einstehen-was-man-verkuendet/</link><description>Predigt von Bischof Dr. Franz Jung beim Evensong in Maynooth am Mittwoch, 2. Oktober 2024</description><content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mitbrüder im bischöflichen Amt,</p><p>liebe Schwestern und Brüder im Herrn,</p><p>herzlich grüße ich Sie zusammen mit den Pilgerinnen und Pilgern aus dem Bistum Würzburg! Heute Morgen sind wir von Würzburg aus aufgebrochen zu unserer Pilgerreise nach Irland, um die Reliquien der Heiligen Kilian, Kolonat und Totnan noch einmal in ihre irische Heimat zurückzubringen.</p><p><strong>Der Bischof Kilian eint die Bischöfe</strong></p><p>Da der Heilige Kilian der Überlieferung nach als Bischof dargestellt wird, eint er uns in der bischöflichen Verantwortung. So ist es eine schöne Fügung, dass wir an diesem Abend zusammenkommen, an dem Sie ihre Beratungen als irische Bischofskonferenz beschließen. In der Gegenwart des Heiligen Kilian und auf seine Fürsprache hin vereinen wir uns gemeinsam im Gebet mit den Gläubigen, die unserer Hirtensorge anvertraut sind.</p><p><strong>Dankbarkeit für die Glaubenszeugen</strong></p><p>Wir kommen mit dem Gefühl großer Dankbarkeit nach Irland. Denn wir wissen, dass es irische Boten waren, die den Glauben an Jesus Christus in unsere fränkische Heimat gebracht haben. Glauben braucht Zeugen. Das spüren wir heute mehr denn je.</p><p>Denn Menschen vertrauen immer weniger Institutionen. Sie haben keine Geduld mehr, sich mit Glaubenssätzen auseinanderzusetzen. Aber unsere Zeitgenossen werden aufmerksam, wenn sie Zeugen erleben. Zeugen, die sie nachdenklich machen, die sie herausfordern, die sie begeistern oder die zumindest durch die Botschaft ihre bisherigen Gewissheiten erschüttern. Vor allem suchen sie nach Zeugen, die mit ihrem Leben wirklich für das einstehen, was sie anderen verkünden.</p><p>Ich spüre die Herausforderung, die darin liegt. Denn wir müssen diese Art der Verkündigung neu erlernen. Es geht nicht nur darum, Glaubenswahrheiten zu verkünden. Vielmehr sind wir gefordert zu bezeugen, dass und wie diese Wahrheiten unser eigenes Leben verändern und uns selbst zur Umkehr rufen.</p><p>Genau das haben unsere Frankenapostel getan. Sie haben ihren Glauben bezeugt in Wort und Tat. Darin sind sie uns ein leuchtendes Vorbild. Dafür sind wir ihnen bis heute dankbar. Die Mahnung des Apostels Paulus aus dem Hebräerbrief betrachten wir deshalb als heilige Verpflichtung: „Gedenkt eurer Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben! Betrachtet den Ertrag ihres Lebenswandels! Ahmt ihren Glauben nach!“ (Hebr 13,7) Gemeinsam wollen wir uns in diesen Tagen auf die Quellen unseres Glaubens besinnen. Wir wollen miteinander diesen Glauben vertiefen und bezeugen.</p><p><strong>Peregrinatio und die Kirche im Aufbruch</strong></p><p>Ein besonderes Kennzeichen der irischen Missionare war die Pilgerschaft. Dabei eiferten sie dem Vorbild Abrahams nach, der der Verheißung Gottes glaubte. Er gehorchte dem Auftrag: „Geh fort aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde!“ (Gen 12,1) Wie Abraham wollten sie in eine unbekannte Zukunft aufbrechen.</p><p>Auch das Wort, das Jesus im Anschluss an die Begegnung mit dem reichen Jüngling den Jüngern sagte, traf sie mitten ins Herz: „Jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben erben.“ (Mt 19,29) Die Verheißung des ewigen Lebens gab ihnen die Kraft, die zeitlichen Güter gering zu schätzen. So wurde die „peregrinatio propter Christum“, das „Leben in der Fremde um Jesu Christi willen“ zu ihrer Mission.</p><p>Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich im Fach Kirchengeschichte zum ersten Mal von der „peregrinatio“ der irischen Missionare gehört hatte. Trotz seines biblischen Fundaments kam mir der Gedanke der „freiwilligen Fremdheit um Jesu Willen“ seinerseits völlig fremd vor. Diese Vorstellung, einfach ins Unbekannte aufzubrechen, war mir befremdlich, wie aus einer anderen, einer fernen, längst vergangenen Welt. Das hat sich mittlerweile gründlich geändert.</p><p>Denn die Kirche ist in unseren Tagen vielen Menschen fremd geworden. Die enge Beziehung von Kirche und Staat löst sich zusehends auf. In vielen Bereichen hat Kirche nicht mehr die Deutungshoheit und ihre Meinung ist nicht mehr gefragt. Wir selbst müssen uns trennen von Institutionen und Gebäuden, weil wir sie nicht mehr bezahlen oder mit Inhalt füllen können. Die Fremdheit ist längst eine Realität geworden.</p><p>Zeit also, die peregrinatio wieder einzuüben. Das sieht auch Papst Franziskus so, der von „einer Kirche im Aufbruch“ spricht (EG 46). Er wünscht sich eine Kirche im Aufbruch mit offenen Türen. Eine Kirche, die bereit ist, in die „menschlichen Randgebiete“ zu gehen – den irischen Missionaren nicht unähnlich. Sie sind an die Ränder einer neuen Welt aufgebrochen, um das Evangelium zu verkünden. Von ihnen müssen wir die innere Freiheit neu lernen, das Alte loszulassen. Nur so können wir wie sie mutig zu unbekannten Ufern aufbrechen.</p><p><strong>Die Einübung in die wahre Furcht</strong></p><p>Wovor sollen wir uns als Kirche fürchten? Das ist die Frage, die Kilian und seine Gefährten uns stellen. Das ist keine akademische Frage. Diese Frage ist vielmehr hineingesprochen in die vielfältigen Krisen der Kirche.</p><p>Auf die kirchliche Situation gewendet, lautet die Frage dann: Wollen wir die hergebrachte Gestalt von Kirche retten, also den Leib?</p><p>Oder zeigen uns nicht die aktuellen Krisen vom Kindesmissbrauch bis zum Machtmissbrauch, dass wir Gefahr laufen, als Kirche unsere Seele zu verlieren, wenn wir uns einer grundlegenden Umkehr verweigern?</p><p>Kilian, Kolonat und Totnan lehren uns, den richtigen Tod zu sterben. Sie warnen uns, keine Fassade hochzuhalten, hinter der nichts mehr steht. Vielmehr ermutigen sie uns, Glaubwürdigkeit wiederzugewinnen, indem wir uns als Kirche selbst bekehren. Die Seele retten wir, wenn wir unsere Mission nicht verraten.</p><p>Unsere Mission verraten wir dann nicht, wenn wir von den Empfängern der Botschaft her denken. Dann geht es nicht mehr um eine kirchliche Mission, sondern um eine missionarische Kirche. Genau das verlangt ja auch der Papst von uns. Das ist eine Herausforderung, deren Anstrengung wir derzeit eher ahnen als schon genau zu wissen, wie das gehen soll. Nichtsdestoweniger mahnen uns Kilian und seine Gefährten, dieser Herausforderung nicht auszuweichen, auch wenn es bedeutet, den richtigen Tod zu sterben, um die eigene Seele zu retten.</p><p>Liebe Mitbrüder im bischöflichen Amt,</p><p>liebe Schwestern und Brüder im Herrn,</p><p>die Botschaft der drei irischen Missionare und Frankenapostel hat seit 1350 Jahren nichts von ihrem Anspruch verloren. Sie rufen uns auf zu einem unerschrockenen Zeugnis. Sie laden uns ein, neu aufzubrechen in die Fremde. Und sie ermutigen uns dazu, lieber die Seele zu retten als den Leib. Die kommenden Tage bieten uns sicher noch reichlich Gelegenheit, ihr geistliches Erbe neu zu entdecken. Darauf freue ich mich sehr in den Begegnungen mit Ihnen allen. Schon jetzt sage ich von Herzen Danke für Ihre Gastfreundschaft! Amen.</p>]]></content:encoded><category>Dokumentationen</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61445</guid><pubDate>Mon, 30 Sep 2024 12:00:00 +0200</pubDate><title>Die Häupter sind schon unterwegs</title><link>https://www.bistum-wuerzburg.de/bistum/trauer-um-bischof-em-paul-werner/detail-1/ansicht/die-haeupter-sind-schon-unterwegs/</link><description>Irlandpilgerreise mit den Reliquien der Frankenapostel beginnt am Mittwoch – Bischof Dr. Franz Jung und Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran als geistliche Begleiter – Livestream aus Mullagh am Samstag, 5. Oktober

</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Die Häupter der Frankenapostel sind schon vorausgereist: Am Donnerstag, 26.&nbsp;September, sind bei einer liturgischen Feier die Reliquien aus dem Altar des Kiliansdoms genommen und im Anschluss für den Transport via Lkw in Richtung Irland verladen worden. Insgesamt über 100&nbsp;Gläubige aus dem Bistum sind von Mittwoch, 2., bis Sonntag, 6. Oktober, mit Bischof Dr. Franz Jung und Generalvikar Dr.&nbsp;Jürgen Vorndran auf Pilgerreise in der irischen Heimat Kilians, Kolonats und Totnans. Der Kiliansschrein wurde für die Irlandreise in einer speziellen Klimakiste verpackt und wird von einer Fach-Kunstspedition auf die grüne Insel gebracht. Vor Ort übernehmen die irischen Gastgeber die Reliquien und betreuen sie während der gesamten Reise. Wie während der Kiliani-Wallfahrtswoche bleibt der Altar des Doms an dieser Stelle leer. Es sind jedoch weitere Reliquien dort fest eingelassen.&nbsp;</p><p>Bei der feierlichen Verabschiedung der Häupter der Frankenapostel in Würzburg betonte der Generalvikar, dass die Glaubensfreude und Menschenfreundlichkeit Kilians und seiner Gefährten bis heute nachwirkten. „Bitten wir um den Segen für eine sichere Reise und Rückkehr der Reliquien und aller Pilgerinnen und Pilger, die sie begleiten. Mögen die heiligen Frankenapostel auch in ihrer Heimat den Glauben stärken, wie sie es seit Jahrhunderten durch ihr Zeugnis und Vorbild im Frankenland tun.“ Zudem komme das Bistum mit der Reise der Reliquien in deren irische Heimat einem Wunsch nach, der von irischer Seite schon seit zehn Jahren mehrfach geäußert worden sei.&nbsp;<br />Die Vorfreude in Irland ist groß. „Die Geschichte des heiligen Kilian ist aufs Engste mit Mullagh verbunden. Wir freuen uns daher sehr darauf, die Reliquien des Heiligen und seiner Gefährten begrüßen zu dürfen“, erklärte im Vorfeld Bischof Martin Hayes, Bischof der gastgebenden Diözese Kilmore, auf deren Gebiet Kilians Geburtsort Mullagh liegt. Kilian stehe für Mut aus dem Glauben heraus. Mit seinem Aufbruch aufs europäische Festland sei er bereit gewesen, sich mit neuen Sprachen und Kulturen auseinanderzusetzen. „Solchen Mut braucht die Kirche auch heute“, sagte Bischof Hayes.&nbsp;</p><p>Auch Bischof Jung erhofft sich von der vorübergehenden, erstmaligen Rückkehr der Reliquien nach Irland einen nachhaltigen spirituellen Impuls. „Seit über 1300&nbsp;Jahren verbindet Kilian Würzburg und Irland. Auch heute, da wir zu neuen Wegen des Christentums aufbrechen, brauchen wir frischen Mut für unseren Weg als Pilger der Hoffnung gemäß unserem Jahresmotto für 2024: Wir haben seinen Stern aufgehen sehen“, erklärte Bischof Jung.<br />Am Tag der Anreise per Flugzeug von Frankfurt nach Dublin geht es für die unterfränkischen Pilger mit dem Bus nach Maynooth ins irische Priesterseminar und an die Päpstliche Saint Patrick’s University. Mit den Mitgliedern der irischen Bischofskonferenz und den Alumnen des Seminars aus ganz Irland wird dort ein Evensong gefeiert. Am folgenden Tag sind Melifont Abbey, Irlands ältestes Zisterzienserkloster, sowie die Klosteranlage von Monasterboice Ziele. In Mullagh werden die Reliquien in einer Prozession zur Kirche begleitet, wo Bischof Jung gemeinsam mit Bischof Hayes einen Gottesdienst feiert.&nbsp;</p><p>Am Freitag führt die Pilgerfahrt nach Clonmacnoise, frühchristliches Zentrum am Shannon. In Longford gibt es eine Führung durch die Sankt-Mels-Kathedrale. 2009 durch ein Feuer zerstört, wurde sie 2014&nbsp;wiedereröffnet. Bischof Jung feiert dort außerdem eine deutschsprachige Messe am Gedenktag des heiligen Franziskus. Am Abend geben die Domsingknaben zusammen mit einem irischen Chor ein Konzert in Mullagh, bei dem die neu komponierte „Hymn of Saint Kilian“ ihre Uraufführung erlebt.</p><p>Am Samstag kommen die Reliquien in Cavan an und werden in einer Prozession in die Kathedrale gebracht. Dort feiert Bischof Hayes einen Jugendgottesdienst. Bereits um 12.45 Uhr deutscher Zeit wird im Livestream aus Mullagh (<a href="https://www.kilmorediocese.ie/st-kilians-relics-live-feed/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.kilmorediocese.ie/st-kilians-relics-live-feed/)</a> ein Gottesdienst mit Bischof Jung und Bischof Hayes sowie geladenen Gästen übertragen. Am Abend gibt das Cavan County Council einen Empfang. Am Abreisetag wird in der Kathedrale der Diözese Kilmore in Cavan ein Pontifikalamt gefeiert. Anschließend erfolgt die Rückreise nach Unterfranken, wo die Pilgergruppe am Sonntagabend erwartet wird.</p><p>###GALERIE###</p><p class="text-right"><em>mh (POW)</em></p><p>(4024/1003; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category><category>Frankenapostel Irland 2024</category><category>Würzburg</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category></item></channel></rss>