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Impulse

Unterschiedlichste Autoren im Bistum Würzburg veröffentlichen regelmäßig spirituelle Texte in Tageszeitungen, im Internet oder in Druckwerken. Die Interpretationen der christlichen Botschaft bestärken im Glauben, im alltäglichen Leben und regen zum Nachdenken an. Einige dieser Texte stellen wir hier für Sie zusammen.

Kreuzwort vom 18.01.2020

Stern-Straßen

Vor kurzem sah ich ein Bild von Charlie Chaplins Stern auf dem Hollywood Boulevard in Los Angeles. Um die 2700 Sterne mit Namen sind auf dieser "Ruhmesmeile" in die Straße eingelassen. Sie erinnern an Berühmtheiten der Unterhaltungsindustrie. Mit einem Stern auf dem "Walk of Fame" werden sie geehrt und sichtbar gemacht.

Ich wünsche mir Namens-Sterne für Frauen und Männer, die anderen Gutes tun und sich einsetzen: für die, die die Fähigkeit haben andere zum Lachen zu bringen, oder für Menschen, die sich nicht rächen wollen, wenn andere ihnen etwas Schweres angetan haben. Ich wünsche mir Namens-Sterne für die, die in schweren Situationen den Mut zum (weiter)leben finden, auch für alle, die sich um ihre Nachbarn kümmern, weitere für die, die einen Teil ihrer Zeit anderen schenken, ebenso für jene, die singen und fröhlich sind. Ich wünsche mir Namens-Sterne für Menschen, die den Mut haben in Diktaturen frei und offen zu sprechen und für alle, die in Kriegszeiten ihr Leben für die Versorgung von Verwundeten aufs Spiel setzen. Ich wünsche mir Sterne für Menschen, die Flüchtende retten oder ihnen im neuen Land ankommen helfen.

Für wen würden Sie Sterne in die Straße einlassen? Wen würden Sie sichtbar machen? Wenn an jedem Ort auf der Welt Namens-Sterne für Menschen verlegt werden würden, die Gutes tun, würde – so glaube ich - viel Menschlichkeit, Nächstenliebe, Engagement und Lebensmut sichtbar werden. Auf den Sternen wären die Namen von Menschen aus allen Völkern zu lesen. Sie schöpften ihre Motivation aus unterschiedlichen Religionen. Sie wären ein sichtbares Gegengewicht gegen Hass, Rache und Gewalt als einzig mögliche Handlungsmöglichkeiten. Die Sternenstraßen würden zeigen, dass Menschlichkeit und Nächstenliebe, Mut und Engagement überall zu finden sind und Menschen und Religionen verbindet.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie viele Menschen finden, denen sie Sterne in die Straße einlassen würden, und dass auch Sie für andere ein Stern sein können!

Christiane Knobling, Leiterin der Ökumenischen Telefonseelsorge Untermain

Das Kreuzwort erscheint jeden Samstag im Serviceteil der Lokalzeitung “Main Echo” und in der Regel online auf der Internetseite der Region Aschaffenburg.

Impuls

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