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Impulse

Unterschiedlichste Autoren im Bistum Würzburg veröffentlichen regelmäßig spirituelle Texte in Tageszeitungen, im Internet oder in Druckwerken. Die Interpretationen der christlichen Botschaft bestärken im Glauben, im alltäglichen Leben und regen zum Nachdenken an. Einige dieser Texte stellen wir hier für Sie zusammen.

Inspiration
Inspiration

Vom Feuer erzählen

Kommt es Ihnen auch so vor, als ob die Welt an vielen Stellen in Flammen steht? Konflikte, Terror, Armut, Flucht – überall scheint es zu brennen und die Klimaerwärmung liefert dazu auch noch die real spürbare Hitze. Eine mögliche Reaktion darauf wäre: ignorieren. Ob das aber lange funktioniert ist zu bezweifeln. Irgendwann wird es zu heiß unter unseren Füßen. Eine andere Reaktion wäre: Eine Firewall aufbauen. Die sorgt dafür, dass die Probleme nicht an mich heran kommen. Aber natürlich existieren sie weiter und irgendwann kann es sein, dass sie meine schöne Mauer abfackeln.

In diesem Zusammenhang provoziert dieser Satz: „Ich bin gekommen, um Feuer auf der Erde zu entfachen. Wie froh wäre ich, es stünde schon in hellen Flammen." Das stammt nicht aus einem James-Bond-Film, Jesus sagt das im Lukasevangelium. Er vergleicht seine Botschaft mit dem Feuer. Sie soll sich um die Erde verbreiten und verbrennen, was nicht dem Reich Gottes dient, also das alles, was uns hindert, Gott näher zu kommen. Billiger Frieden - also faule Kompromisse - sind seine Sache nicht. Nein: Ihm geht es um klare Positionen. Das klingt erst mal brutal: noch so ein Brandstifter! Aber man darf den Brennstoff nicht außer Acht lassen, mit dem er dieses Feuer zündet. Er zündelt nicht mit Abgrenzung, Entwürdigung, Hass und Gewalt. Sein Feuer brennt mit Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Liebe. Konsequent ist er selbst diesen Weg gegangen bis hinein in seine Feuerprobe, dem Kreuz.

Ich glaube, dass in jedem von uns etwas von diesem Feuer brennt, so eine Art Gottesfunke. Wenn wir es dauerhaft ignorieren droht uns das Burnout. Wir können es aber stattdessen leuchten lassen angesichts der zerstörerischen Feuer in dieser Welt. Wir löschen sie damit nicht aus, aber wir entzünden eine Art Gegenfeuer. Wer sein Engagement aus diesem Feuer nährt, wird entdecken: Ich bin nicht alleine. Viele kleine Flammen können zu einem großen Feuer werden. Deshalb: Erzählt vom Feuer, das in euch brennt, damit andere sich daran orientieren und sich anstecken können.

Burkard Vogt
Gemeindereferent in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Das Kreuzwort erscheint jeden Samstag im Serviceteil der Lokalzeitung "Main Echo" und online auf der Internetseite der Region Aschaffenburg.

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