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Angela Merici, Jungfrau, Ordensgründerin (1540) bzw. Mittwoch der 3. Woche im Jahreskreis

Datum
27.01.2021
Liturgische Farbe
weiß
Namenstag
Angela, , Julian, , Antonia
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Angela Merici (von Brescia)

    Ordensgründerin
    * 21. März 1474 in Desenzano am Gardasee in Italien
    † 27. Januar 1540 in Brescia in Italien

    Angela Merici wurde als Kind armer Eltern geboren und schon mit 10 Jahren Vollwaise. Gemeinsam mit ihrer Schwester wurde sie von einem Onkel erzogen; auch die Schwester starb schon bald. Als junges Mädchen trat Angela dann den Kapuzinerinnen bei, wo sie sich vorrangig der Kindererziehung widmete. Als etwa Zwanzigjährige erkannte sie, wie ungebildet die Kinder ihrer Heimat aufwuchsen
    Schulen gab es nicht, die Eltern waren unwissend und maßen einer gediegenen Ausbildung kein besonderes Gewicht bei. In ihrem Heimatort konnte sie zunächst einige Freundinnen überreden, zusammen mit ihr eine Art regelmäßige Schule zu organisieren. Ob ihres Erfolges lud man sie 1516 nach Brescia ein, um dort Ähnliches zu versuchen. Mehr und mehr erkannte Angela, wie wichtig für das Wohlergehen der Familien und für eine zivilisierte Gesellschaft eine umfassende Bildung und Erziehung gerade der Frauen ist.


    In Brescia lebte Angela weiterhin in strenger Askese. 1525 unternahm sie eine Wallfahrt nach Palästina, auf der sie die Berufung verspürte, eine Ordensgemeinschaft für Frauen zu gründen. Nach ihrer Rückkehr rief sie die "Gesellschaft der Ursulinen" ins Leben, benannt nach Ursula - eine Gemeinschaft von Frauen, die sich zwar ganz dem Dienst am Nächsten weihten, andererseits aber nicht in klösterlicher Abgeschiedenheit wohnten, sondern weiter ohne Gelübde und Klausur in ihren Familien lebten, sich jedoch an die Gebote der Ehelosigkeit, der Armut und des Gehorsams halten sollten. 1535 bestätigte Papst Paul III. den Orden, dem Angela Merici ab 1537 als erste Oberin vorstand.


    Wenige Jahre nach Angelas Tod wandelte sich die Gemeinschaft der Ursulinen in eine Klostergemeinschaft um. Bis heute sind die Ursulinen der größte Frauenorden, der sich der Erziehung widmet.
  • 1. Lesung

    1 Petr 4, 7b-11 bzw. Hebr 10, 11-18

    7b Seid also besonnen und nüchtern und betet! 8 Vor allem haltet beharrlich fest an der Liebe zueinander; denn die Liebe deckt viele Sünden zu. 9 Seid untereinander gastfreundlich, ohne zu murren! 10 Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat! 11 Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus. Sein ist die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.
  • Evangelium

    Mk 9, 34-37 bzw. Mk 4, 1-20

    34 Sie schwiegen, denn sie hatten auf dem Weg miteinander darüber gesprochen, wer der Größte sei. 35 Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. 36 Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: 37 Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.

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