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Kalenderblatt

Bernhardin von Siena, Ordenspriester, Volksprediger (1444) bzw. Montag der 5. Osterwoche

Datum
20.05.2019
Liturgische Farbe
weiß
Namenstag
Bernhardin, , Elfriede, , Hendrina
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Bernhardin von Siena

    Ordensmann, Volksprediger
    * 8. (?) September 1380 in Massa Marittima bei Carrara in Italien
    † 20. Mai 1444 in L’Aquila in den Abruzzen in Italien


    Bernhardin entstammte der adligen Sieneser Familie der Albizzeschi, Sohn des Tollo di Dino di Bando und der Nera di Bindo degli Avveduti. Nach dem frühen Tod seiner Eltern wurde er von seiner Tante Diana bis 1391 in Massa aufgezogen und kam dann zu seinem Onkel Cristoforo degli Albizzeschi nach Siena. Hier studierte er kanonisches Recht, blieb aber ohne Anschluss. Beim Ausbruch der Pest von 1397 pflegte er Kranke, dann trat er 1402 als Minderbruder in den Franziskaner-Observantenorden, den radikaleren Zweig der Gemeinschaft, ein. Zunächst lebte er mit einigen Brüdern im Kloster Colombaio auf dem Monte Amiata nahe Siena, ab 1405 zog er als Volksprediger durch Mittel- und Norditalien; 1410 bis 1413 war er in Padua, in dieser Zeit wurde er selbst von der Pest befallen, überwand aber die Krankheit.
    1413 übernahm er den Pförtnerdienst im Kloster in Fiesole. 1415 wurde er Leiter der Ordensobservanz für Umbrien und die Toskana. Ab 1417 wanderte er wieder als Bußprediger lehrend durch Italien; seine Erfolge erregte den Neid von Gegnern, wegen der von ihm angeregten Verehrung des Namens Jesu, für die er das Symbol "IHS" geschaffen hatte initiierten sie 1423 einen Häresieprozess. In Perugia hielt er 1425 eine berühmte Predigt, dort wird er noch heute besonders verehrt. 1426 wurde er von Papst Martin V. zur Verhandlung nach Rom berufen und freigesprochen; der Papst wollt ihn nun zum Bischof von Siena berufen, was Bernhardin ablehnte. 1427 hielt er dennoch in dieser Stadt seine wohl schönsten Predigten auf der Piazza del Campo, die 45 Tage lang mitgeschrieben wurden und überliefert sind.
    Zahlreiche Wunder und Heilungen werden ihm zugeschrieben. Bei einer seiner Predigten sei der Namenszug Christi in einer Strahlensonne über seinem Haupt gesehen worden; die Buchstaben IHS - ursprünglich die griechischen Buchstaben für Jesus - werden ausgelegt als "Jesus - Hominum - Salvator" oder in deutschen Darstellungen als "Jesus - Heiland - Seligmacher"; Ignatius von Loyola wählte rund 100 Jahre später dieses Zeichen zum Wappen des Jesuitenordens.
    Bernhardin reiste nach Arezzo, 1428 nach Mailand, 1429 nach Venedig, um dort zu predigen. Wieder erkrankte er schwer, konnte aber geheilt weiterreisen nach Umbrien und in die Romagna. Und erneut wurde er der Häresie bezichtigt; Papst Eugen IV., sprach ihn 1432 abermals von der Anklage frei und bot ihm nun das Amt des Bischofs von Ferrara an, das Bernhardin wieder ablehnte. Nocheinmal wegen Häresie angeklagt, diesmal vor König Siegmund, wurde er wiederum rehabilitiert, gewann sogar die Freundschaft des Herrschers und begleitete ihn 1433 zur Kaiserkrönung nach Rom. Seine Predigtreisen führten ihn nun in die Marken, 1434 nach Siena, in die Lombardei und nach Ligurien. 1435 lehnte er den Bischofssitz von Urbino ab. Trotz vieler Polemik in der Auseinandersetzung mit Brüdern des eigenen Ordens, der schwer unter seiner Spaltung litt, führte Bernhardin seine Politik der Versöhnung mit dem anderen, weniger strengen Ordenszweig der Konventualen fort. Sein Orden ernannte ihn 1438 zum Generalvikar, doch er legte 1442 diese Würde nieder. Hauptarbeit war ihm weiter die Predigttätigkeit, in den letzten Jahren seines Lebens in den Marken, in Umbrien, in der Toskana, in Rom, in der Lombardei, im Veneto und in der Emilia; auf einer solchen Reisen starb er.
    Bernhardins wirkte Frieden stiftend in italienischen Städtekriegen und wurde schon zu Lebzeiten als Heiliger verehrt. Sein Ruhm beruht aber vor allem auf seinen Predigten in der Sprache des Volkes, die von seinen Hörern gesammelt und überliefert wurden. Sie beschäftigen sich mit dem familiären, sozialen und politischen Leben jener Zeit und waren auch den ersten humanistischen Strömungen gegenüber aufgeschlossen, sie überzeugten durch ihre Klarheit und ihren gesunden Menschenverstand, waren reich an Beispielen, kräftigen Tönen und witzigen Aussprüchen. Auf Lateinisch schrieb er Fastenpredigten
    "De vita christiana", "vom christlichen Leben" 1425 - 1430; "De christiana religione", "von der christlichen Religion" 1430 - 1436; "De evangelio aeterno", "vom zeitlosen Evangelium" 1430 - 1437; "De Beata Virgine", "Über die selige Jungfrau" 1430 - 1440; "De spiritu sancto et de inspirationibus", "vom heiligen Geist und dessen Wirken" 1442 - 1444. Daneben stehen seine Werke, in denen er die religiösen, ethischen und mystischen Lehren Franziskanerordens zusammenfasste.


    Kanonisation
    Bernhardin wurde schon 1450 von Papst Nikolaus V. heilig gesprochen.


    Patron von Massa Marittima; der Wollweber und Werbetreibenden; gegen Heiserkeit, Brust- und Lungenkrankheiten, Blutungen
  • 1. Lesung

    Apg 4, 8-12 bzw. Apg 14, 5-18

    5 Als die Apostel merkten, dass die Heiden und die Juden zusammen mit ihren Führern entschlossen waren, sie zu misshandeln und zu steinigen, 6 flohen sie in die Städte von Lykaonien, Lystra und Derbe und in deren Umgebung. 7 Auch dort verkündeten sie das Evangelium. 8 In Lystra saß ein Mann, der keine Kraft in den Füßen hatte, von Geburt an lahm, der noch nie hatte gehen können. 9 Er hörte, wie Paulus redete. Dieser blickte ihm fest ins Auge; und da er sah, dass der Mann den Glauben hatte, geheilt zu werden, 10 sprach er mit lauter Stimme: Steh auf! Stell dich aufrecht auf deine Füße! Da sprang der Mann auf und ging umher. 11 Als die Menge sah, was Paulus getan hatte, fing sie an zu schreien und rief auf Lykaonisch: Die Götter sind in Menschengestalt zu uns herabgestiegen. 12 Und sie nannten den Barnabas Zeus, den Paulus aber Hermes, weil er der Wortführer war. 13 Der Priester des vor der Stadt gelegenen Tempels des Zeus brachte Stiere und Kränze an die Tore und wollte zusammen mit der Volksmenge ein Opfer darbringen. 14 Als die Apostel Barnabas und Paulus dies hörten, zerrissen sie ihre Kleider, eilten hinaus unter das Volk und riefen: 15 Männer, was tut ihr? Auch wir sind nur schwache Menschen wie ihr! Wir bringen euch das Evangelium, damit ihr euch von diesen Nichtsen zu dem lebendigen Gott bekehrt, der den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen hat und alles, was dazugehört. 16 Er ließ in den vergangenen Zeiten alle Heidenvölker ihre Wege gehen. 17 Und doch hat er sich nicht unbezeugt gelassen: Er tat Gutes, gab euch vom Himmel her Regen und fruchtbare Zeiten; mit Nahrung und mit Freude erfüllte er euer Herz. 18 Mit diesen Worten konnten sie die Volksmenge mit Mühe davon abbringen, ihnen zu opfern.
  • Evangelium

    Lk 9, 57-62 bzw. Joh 14, 21-26

    21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. 22 Judas - nicht der Iskariot - fragte ihn: Herr, wie kommt es, dass du dich nur uns offenbaren willst und nicht der Welt? 23 Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. 24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. 25 Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. 26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Kalenderblatt

Zitat

"Nicht der Erhalt des bisherigen Status Quo ist jetzt die erste Sorge, sondern die Frage, was der Herr jetzt möchte und was jetzt mehr dazu dient, das Reich Gottes aufzubauen. Die persönliche Ansprache ist im Übrigen auch die beste Methode, Menschen zu gewinnen. Denn der glaubwürdige Zeuge kann andere begeistern."

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