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Die vierzig Tage der Fastenzeit, der österlichen Bußzeit, der Zeit der Vorbereitung auf das hohe Osterfest, sind eine Zeit der Orientierung und der Erneuerung im Blick auf unser Verhältnis zu Gott, zum Menschen und zu uns selbst.

Diözesanadministrator Weihbischof Ulrich Boom
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Kalenderblatt

Kathedra Petri

Datum
22.02.2018
Liturgische Farbe
weiß
Namenstag
Marald, Isabella, Margharita
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Margareta von Cortona

    Terziarin, Mystikerin
    * 1247 in Laviano bei Salerno in Italien
    † 22. Februar 1297 bei Cortona in Italien

    Margareta von Cortona war das Kind frommer, einfacher Leute. Als sie sieben Jahre alt war starb ihre Mutter, mit der Stiefmutter kam sie nicht zurecht. Vom 16. bis zum 25. Lebensjahr lebte sie mit einem Edelmann, ohne mit ihm die Ehe einzugehen, führte ein luxuriöses Leben und gebar einen Sohn. Die frommen Wurzeln, die ihre Mutter in sie gelegt hatte, blieben aber lebendig. Sie berichtete von jener Zeit als einer "der Sünde und Schande" und wie sie damals schon Mitleid mit den Armen hatte. Aus dem Leben im Luxus löste sie sich, als ihr Mann ermordet aufgefunden wurde
    sein Hund führte Margareta zu dem seit Tagen verschwundenen Leichnam, dessen schon verwesender Anblick ihre Bekehrung bewirkte.

    Bereit, ein neues Leben anzufangen, wollte Margareta in ihr Elternhaus zurückkehren, aber der Vater, aufgehetzt von der Stiefmutter, verweigerte ihr die Rückkehr. Deshalb erbat sie die Aufnahme im Kloster, doch sie musste warten, bis man ihrer Bußfertigkeit glaubte. Sie kasteite und geißelte sich, bis sie 1274 in den Dritten Orden der Franziskaner aufgenommen wurde.

    Margareta gab ihrer Schönheit die Schuld an ihrem bisherigen Leben und seinen Schwierigkeiten, deshalb versuchte sie sich zu entstellen, um hässlich zu werden. Die Leute deuteten das als Heiligkeit. Sie wollte diesen Irrtum aufkären und bekannte laut und öffentlich all ihre Verfehlungen. Die Leute sahen darin abermals einen Ausdruck der Heiligkeit. So floh sie in die Einsamkeit, um nicht irrtümlich für heilig gehalten zu werden. Unsicherheit quälte sie, in ihrer inneren Angst und Verlassenheit hatte sie himmlische Erscheinungen und vertraute der Zusage Jesu, ihr nahe zu sein auch in Zeiten der Finsternis und Gottferne. Sie praktizierte ein sehr strenges Bußleben, gründete in Cortona ein Hospital und eine Vereinigung von Franziskanerterziarinnen.

    Margaretas Reliquien befinden sich in Cortona.
  • 1. Lesung

    1 Petr 5, 1-4

    Eure Ältesten ermahne ich, da ich ein Ältester bin wie sie und ein Zeuge der Leiden Christi und auch an der Herrlichkeit teilhaben soll, die sich offenbaren wird: Sorgt als Hirten für die euch anvertraute Herde Gottes, nicht aus Zwang, sondern freiwillig, wie Gott es will; auch nicht aus Gewinnsucht, sondern aus Neigung; seid nicht Beherrscher eurer Gemeinden, sondern Vorbilder für die Herde! Wenn dann der oberste Hirt erscheint, werdet ihr den nie verwelkenden Kranz der Herrlichkeit empfangen.
  • Evangelium

    Mt 16, 13-19

    Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.
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"Was früher der Kirchenbesuch war, ist für viele heute der Besuch von Museen und Ausstellungen. Man kann dies von kirchlicher Seite bedauern, man kann aber auch mit Wohlwollen festhalten, dass Kunst und Kirche viele Schnittmengen haben."

Jürgen Emmert
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