Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Titelthemen

Titelthemen

Aktuelles

  • Alle Themen
  • Impuls
  • Tipps
  • Neu erschienen
  • Standpunkt
  • Nachrichten
Aktuelles

Zitat

"Es sind ja doch bewegte Zeiten derzeit in der Kirche. Und das Kreuz als Mittelpunkt wird uns denke ich in diesen Tagen besonders bewusst - schmerzlich einerseits, andererseits jedoch als Zeichen der Hoffnung."

Bischof Franz Jung
Zitat

Mediathek

Weitere Videos

Mediathek

Audiobeiträge

Weitere Audiobeiträge

Mediathek

Social Media

Social Media

Kalenderblatt

Mauritius und Gefährten, Märtyrer der Thebäischen Legion (280-305) bzw. Samstag der 24. Woche im Jahreskreis

Datum
22.09.2018
Liturgische Farbe
rot
Namenstag
Mauritius, Gunhild, Landelin
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Mauritius

    Märtyrer
    † 302 (?) bei Agaunum, dem heutigen St. Maurice in der Schweiz

    Mauritius war der Überlieferung nach römischer Offizier, Anführer der 22., der "thebäischen" Legion, die in der Thebais - der Gegend um Theben - in Ägypten ausgehoben worden war und nur aus Christen bestand. Sie hatten sich geweigert, den alten Göttern zu opfern und sich an der Verfolgung der Christen zu beteiligen. Daraufhin ließ Maximianus, der Mitregent von Kaiser Diokletian, jeden zehnten Mann zur Abschreckung umbringen, was aber ohne Erfolg blieb. Er wiederholte das so lange, bis die ganze Legion ermordet war. Mit Mauritius gehörten zu den getöteten Führern Candidus, Innocentius, Exuperius, Constantinus sowie Vitalis. Ursus und Victor entkamen zunächst und wurden später in Solthurn gemartert.

    Die Geschichte des Mauritius und seiner Gefährten geht zurück auf die "Passio Acaunensium martyrum", die "Leidensgeschichte der Märtyrer von Agaunum", des Eucherius von Lyon, der sich auf eine mündliche Zeugenkette berief. Gebeine der Märtyrer wurden schon um 380 aufgefunden, über den Grabstätten entstand eine Kirche, die zum Wallfahrtsort wurde, ab 515 wuchs daraus Kloster St. Maurice d’Agaune; seit dem 11. Jahrhundert befolgen die Mönche die Augustinerregel, die Äbte trugen bis 1840 die Titularwürde des Bischofs von Bethlehem, der Kirchenschatz ist der bedeutendste der Schweiz.

    Die zahlreichen Pilger verbreiteten die Verehrung nach Frankreich, Italien, Deutschland, England und auch nach Spanien. Gregor von Tours berichtete ebenso wie das Martyrologium des Hieronymus. Schon die Merowinger verehrten Mauritius, bei den Karolingern war er der Patron des Militärs, 888 wurde er Patron des Königreiches Burgund. Zunächst vereinzelt - so in der Deutschen Kaiserchronik aus dem 12. Jahrhundert -, vom späten 14. Jahrhundert an immer häufiger, wird Mauritius als Schwarzer dargestellt; daher gilt er auch als Patron der Handwerker, die mit Farben zu tun haben.

    Der deutsche Kaiser Otto I. erhielt anlässlich seiner Heirat 951 mit Adelheid, der Tochter des Königs von Burgund, von diesem zum Weihnachtsfest 960 Reliquien von Mauritius für seinen Dom St. Mauritius in Magdeburg. Sie galten damals als das ehrwürdigste Heiligtum auf deutschem Boden. Otto führte seinen Sieg gegen Ungarn von 955 auf Mauritius’ Hilfe zurück und ließ 962 sein Fest vom Papst bestätigen. Zur Zeit der Ottonen und Stauferkaiser blühte die Verehrung von Mauritius in Deutschland, Mauritius wurde zum Reichsheiligen und zum vom Hochadel bevorzugten Kriegerheiligen, dessen "Heilige Lanze" in wichtigen Kriegszügen des Reiches vorangetragen wurde. Vom 12. Jahrhundert an wurde der Kaiser im Petersdom in Rom am Mauritius-Altar gesalbt. Eine große Zahl von Mauritius- und Morizkirchen entstand und eine noch größere Zahl von Wappen von Adelsgeschlechtern, Bistümern, Klöstern, Städten und Dörfern zeigten Mauritius.

    Im 12. Jahrhundert erblühte unter Erzbischof Wichmann von Seeburg der Mauritiuskult in Magdeburg, im ab 1209 neu errichteten Dom findet sich eine Vielzahl von Mauritiusdarstellungen. Handelsbeziehungen brachten den Kult über die Ostsee ins Baltikum, wo auch in Riga und Tallinn Bilder von ihm zu finden sind. Selbst an der Sophienkathedrale in Nowgorod in Russland sind zwei Bronzetüren mit einem Mauritiusrelief zu finden, die eine Magdeburger Gießhütte 1154 für die Kathedrale in Plock in Polen angefertigt hatte. Nachdem Jüterbog ab 1157 zum Erzstift Magdeburg gehörte, breitete sich auch hier die Mauritius-Verehrung aus, um 1570 wurde er ins Stadtwappen eingefügt. Auch das Wappen der Stadt Coburg zeigt den "Mohrenkopf" Mauritius; im "Dritten Reich" musste die Wappentradition Coburgs den NS-Machthabern weichen, die der Stadt als neues schwarz-gelbes Stadtwappen, ein Schwert mit Hakenkreuz, verordneten; nach der Befreiung 1945 gehörte es zu den ersten Amtshandlungen des kommissarischen Oberbürgermeisters, den Mohrenkopf als Stadtwappen wieder einzuführen.

    Kanonisation
    Die Verehrung von Mauritius wurde auf Veranlassung von Kaiser Otto I. im Jahre 962 von Papst Johannes XII. bestätigt.
  • 1. Lesung

    Weish 3, 1-9 bzw. 1 Kor 15, 35-37.42-49

    Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand und keine Qual kann sie berühren. In den Augen der Toren sind sie gestorben, ihr Heimgang gilt als Unglück, ihr Scheiden von uns als Vernichtung; sie aber sind in Frieden. In den Augen der Menschen wurden sie gestraft; doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit. Ein wenig nur werden sie gezüchtigt; doch sie empfangen große Wohltat. Denn Gott hat sie geprüft und fand sie seiner würdig. Wie Gold im Schmelzofen hat er sie erprobt und sie angenommen als ein vollgültiges Opfer. Beim Endgericht werden sie aufleuchten wie Funken, die durch ein Stoppelfeld sprühen. Sie werden Völker richten und über Nationen herrschen und der Herr wird ihr König sein in Ewigkeit. Alle, die auf ihn vertrauen, werden die Wahrheit erkennen und die Treuen werden bei ihm bleiben in Liebe. Denn Gnade und Erbarmen wird seinen Erwählten zuteil.
  • Evangelium

    Mt 10, 28-33 bzw. Lk 8, 4-15

    Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.
Kalenderblatt

Veranstaltungen

Veranstaltungen

Zitat

 „Ich genieße es, durch die Luft zu fliegen. Aus der Vogelperspektive bekommt man einen ganz besonderen Blick für die Schönheit der Schöpfung.“

Priester Andreas Hanel
Zitat

Themen

Themen

Service / Kontakt

Gottesdienste

Dank der Mitarbeit vieler Pfarreiengemeinschaften und Einzelpfarreien können wir Ihnen einen Überblick über die Gottesdienste im Bistum Würzburg anbieten. Fast zwei Drittel aller Gemeinden tragen ihre Gottesdienstzeiten regelmäßig online ein.

Bistumsatlas

Wo ist die nächste Kirche und wo der katholische Kindergarten oder die Sozialstation? In unserem Bistumsatlas können Sie auf einer Karte bequem nach allen Einrichtungen suchen.

App

Kirchen und Gottesdienste, Nachrichten, Termine und Videos in einer App. Finden Sie per Umkreissuche die Gotteshäuser in Ihrer Nähe oder suchen Sie gezielt nach Ort, Postleitzahl oder dem Patrozinium.

Newsletter
captcha
Service / Kontakt

Kontakt

Kontakt

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung