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"Vielmehr vertrauen wir uns dem Heiligen Geist an und bitten darum, erkennen zu dürfen, was Gott von uns will. Denn nur so wird es möglich, als Kinder Gottes neu offenbar zu werden. Das ist das Wesen des kontemplativen Betens, das dem unaussprechlichen Seufzen des Geistes im Herzen Raum gibt."

Bischof Franz Jung
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Kalenderblatt

Bonifatius, Bischof, Glaubensbote in Deutschland, Märtyrer (754)

Datum
05.06.2020
Liturgische Farbe
rot
Namenstag
Winfried, , Bonifatius, , Ferdinand
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Bonifatius (Winfried, Wynfreth)

    Glaubensbote in Deutschland,
    Erzbischof von Mainz, Märtyrer
    * 672 (oder 673) in Crediton (?) in der Grafschaft Devonshire in England
    + 5. Juni 754 bei Dokkum in den Niederlanden

    Wynfreth war Sohn einer vornehmen Familie, er wurde in einem Kloster in Exeter ausgebildet, kam dann nach Nhutscelle, dem heutigen Nursling, wo er das Gelübde als Mönch der Benediktener ablegte. Mit 30 Jahren wurde Wynfreth Priester und zunächst Lehrer für Grammatik und Dichtung; er verfasste Bibelauslegungen, die erste englische Grammatik der lateinischen Sprache und viele Gedichte. Die englische Kirche war an Rom orientiert, die iro-schottische Kirche achtete eher auf Unabhängigkeit und Eigenständigkeit; diese Bindung an Rom, dazu strenge Mönchszucht und tiefe Bibelfrömmigkeit formten Wynfreth. 716 begann er eine Missionstätigkeit unter den Friesen, kehrte aber bald schon erfolglos in sein Kloster zurück, "denn die trockenen Gefilde waren noch nicht vom himmlischen Tau erfrischt", wie sein Biograph nach 1. Mose 2, 5 urteilte. 717 sollte er mit der Leitung seines Klosters betraut werden, was er aber ablehnte.
    Bischof Willibrord schickte Wynfreth dann 718 von Utrecht aus nach Rom, wo er von Papst Gregor II. beauftragt wurde, als Heidenapostel den deutschen Völkern das Evangelium zu verkünden. Der Tag der Weihe war der 15. Mai, Wynfreth erhielt den Namen des Heiligen des Vortages, Bonifatius. Er reiste dann zunächst zusammen mit Willibrord durch Friesland und Thüringen. Von Willibrord lernte er vor allem die Einbeziehung des politischen Umfeldes in seine Planungen, aber auch die Verankerung seiner Arbeit in Rom.
    721 trennte Bonifatius sich von Willibrord und begann seine Mission in Hessen und Thüringen. 722 rief ihn der Papst nach Rom. Er weihte ihn zum Missionsbischof, beauftragte ihn, die Kirche in Germanien zu ordnen, insbesondere die arianischen und iroschottischen Gemeinden in die römische Kirche einzugliedern, und stattete ihn mit Empfehlungsschreiben an Karl Martell, den fränkischen Hausmeier Austrasiens, sowie an alle Fürsten und Bischöfe aus. Als Bonifatius im folgenden Jahr nach Hessen zurückkehrte, zerstörte er heidnische Heiligtümer und gründete zahlreiche Kirchen und Klöster, so die Abteien Ohrdruf, Fritzlar, Tauberbischofsheim, Kitzingen und Ochsenfurt. Verbreitet ist die Erzählung, wie Bonifatius in Geismar - heute Stadtteil von Fritzlar in Hessen - die dem germanischen Kriegsgott Thor (Donar) geweihte Eiche fällte und mit dem sich in vier gleich große Teile spaltenden Holz eine dem Petrus geweihte Kapelle baute, aus der das Kloster Fritzlar wurde. In Hessen legte er das organisatorische Fundament für die ganze deutsche Kirche. Als Anerkennung für seine Dienste ernannte Papst Gregor III. ihn 732 zum Erzbischof und päpstlichen Vikar des Ostteiles des Frankenreiches und erteilte ihm die Erlaubnis, Bischofssitze einzurichten.
    Auf seiner dritten Reise nach Rom 737/738 erlangte Bonifatius die Funktion eines päpstlichen Gesandten. Nun begann er seine Missionstätigkeit auch in Bayern und Sachsen, unter anderen gründete er die Bistümer Passau, Regensburg und Freising. Dank der tätigen Unterstützung des Hausmeiers Karlmann vermochte er die Bistümer Würzburg, Büraburg und Erfurt einzurichten. Durch seine Verbindungen, einerseits nach Rom, andererseits zu den Karolingern, gehörte er zu jenen, die mithalfen, das Papstum aus seinen byzantinischen Bindungen zu lösen und enger in die Entwicklung in Mitteleuropa einzubinden. 744 gründete er sein Lieblingskloster Fulda, 747 wurde er Erzbischof von Mainz.
    Nach dem Concilium Germanicum von 743, der ersten Synode nördlich der Alpen, tagten 744 in den Herrschaftsbereichen der beiden Söhne von Karl Martell gleichzeitig die Synoden von Les Estinnes und Soissons, die grundlegende Vorschriften kirchlicher Zucht und christlichen Lebens ins Gedächtnis riefen die Stellung und die Pflichten des Bischofs, Standesethos und Verhalten des Klerus, Regelung der Beanspruchung kirchlicher Güter zur Sicherung der Herrschaft der Karolinger, die Abkehr von heidnischen Bräuchen oder Fragen des kirchlichen Eherechts.
    Lebensbeschreibungen berichten von Bonifatius’ Beziehungen zu Karl Martell und dessen Sohn Karlmann. Als Karl Martells anderer Sohn, Pippin der Jüngere (der Kleine) 751 König im Frankenreich wurde, schwand Bonifatius’ Einfluss. Zur Salbung des Königs durch Papst Silvester II. war er nicht eingeladen. Die sich formierende Opposition gab die traditionellen Bischofsstühle nicht frei. Bonifatius wirkte trotz der Widerstände des Adels weiter, versammelte "gelehrte Medizinmeister aus Hibernia" (Irland) für das von Krankheiten geplagte Volk um sich. Als seine besonderen Mitarbeiter werden Willibald, Sturmius, Lullus, Wigbert und Gregor genannt, die er mit Genehmigung durch Pippin als Bischöfe in Eichstätt, Fulda, Hersfeld, Fritzlar und Utrecht einsetzte. Mit ihnen bewirkte er die kirchliche Organisation, auf der Karl der Große dann die staatliche aufbauen konnte. Dazu kamen Walburga und Wunibald.
    Das Bündnis zwischen den Karolingern und Bonifatius musste sich augrund der Widerstände des Adels gegen Bonifatius lockern, weil Pippin III. seine Herrschaft ausweiten und zum Königtum steigern wollte. Bonifatius konnte 745 und 747 keine Synoden mehr abhalten. 748 berief Pippin III. selbst ein Konzil ein und wandte sich auch in kirchenrechtlichen Fragen direkt an den Papst, der Bonifatius nur noch von seiner Antwort unterrichtete. Bonifatius war beiseite geschoben; doch sein Werk hatte Wurzeln geschlagen. Die karolingischen Herrscher führten sein Reformwerk weiter, Pippin III. knüpfte den weltgeschichtlich bedeutsamen Bund mit dem Papsttum.
    Bonifatius konnte jetzt nicht einmal in dem ihm als Bischofssitz angewiesenen Mainz sicher sein, dass er dort einen seiner Schüler als Nachfolger einsetzen kann. 751 entzog er deshalb sein Kloster Fulda mit Hilfe eines päpstlichen Privilegs der Organisation der fränkischen Kirche. Am Ende seines Lebens machte Bonifatius sich 753 noch einmal mit einigen Gefährten, darunter Adalar, Eoban, Hildebrand und Ferdinand, zur Friesenmission auf. Als er bei Dokkum in Westfriesland am Pfingstfest 754 eine große Tauffeier abhalten wollte, wurde er von beutegierigen Räubern überfallen und samt seinen Begleitern und über 50 weiteren Gefährten erschlagen.
    Bonifatius’ Leichnam, zunächst nach Mainz gebracht, wurde von Lullus - dem Wunsch des Toten entsprechend - nach Fulda übertragen. Die Grabstätte wurde zu einem berühmten Wallfahrtsort. Bonifatius band die fränkische Kirche an die römischen Normen. Als Organisator wurde er einer der Baumeister des Abendlandes hinein; als Missionar schloss er lediglich noch eine Lücke im Grenzgebiet Hessen/Thüringen. Sein Ehrenname "Apostel der Deutschen" bezeichnet deshalb weniger den Missionar als den Organistor Bonifatius.
    Die jährliche Wallfahrt zum Fuldaer Dom bewahrt dem Gründervater des Klosters, der Keimzelle der späteren Stadt Fulda, ein ehrendes Andenken. 1867 kamen die deutschen katholischen Bischöfe hier zum ersten Mal zu einer Konferenz zusammen, bis heute findet die Konferenz jedes Jahr im Herbst in Fulda statt. Beim feierlichen Schlussgottesdienst im Dom werden die Bischöfe dann jeweils einzeln mit der Bonifatius-Reliquie gesegnet. Das bisher in den deutschen Diözesen unterschiedlich begangene Gedächtnis des Bonifatius ist 2005 einheitlich für alle deutschen Diözesen in den Rang eines Festes erhoben worden.


    Kanonisation: Papst Pius IX. genehmigte 1855 die Bonifatius’ Verehrung.


    Patron von England und Thüringen; der Bierbrauer, Feilenmacher und Schneider
  • 1. Lesung

    Apg 26, 19-23

    19 Daher, König Agrippa, habe ich mich der himmlischen Erscheinung nicht widersetzt, 20 sondern zuerst denen in Damaskus und in Jerusalem, dann im ganzen Land Judäa und bei den Heiden verkündet, sie sollten umkehren, sich Gott zuwenden und der Umkehr entsprechende Taten tun. 21 Aus diesem Grund haben mich einige Juden im Tempel ergriffen und versucht, mich umzubringen. 22 Doch ich habe Gottes Hilfe erfahren bis zum heutigen Tag; so stehe ich da als Zeuge für Groß und Klein und sage nichts anderes als das, was nach dem Wort der Propheten und des Mose geschehen soll: 23 dass der Christus leiden müsse und dass er, als Erster von den Toten auferstanden, dem Volk und den Heiden ein Licht verkünden werde.
  • Evangelium

    Joh 15, 14-16a.18-20

    14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. 15 Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. 16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. 18 Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. 19 Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. 20 Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.
Kalenderblatt

Zitat

Die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe der Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt. (angelehnt an Epheser 3,18-19)

Jahresmotto 2020 des Bistums Würzburg
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