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"Wir haben großes Augenmerk darauf gelegt, dass das Spiel noch gefühlvoller und authentischer ist als beim letzten Mal.“

Hermann J. Vief, Regisseur der Sömmersdorfer Passionsspiele 2018
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Kalenderblatt

Geburt Johannes’ des Täufers

Datum
24.06.2018
Liturgische Farbe
weiß
Namenstag
Johannes, Reingard, Dietger
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Johannes der Täufer

    Prophet, Täufer Jesu, Märtyrer
    * 24. Juni 1 v. Chr. (?) in Ain-Karim bei Jerusalem (?) in Israel
    † nach 29 in Jerusalem (?) in Israel

    Johannes war Sohn der Elisabeth und des Zacharias, er wurde nach der Überlieferung ein halbes Jahr vor Jesus geboren. Der schon alte Priester Zacharias, dessen Ehe lange kinderlos war, opferte im Tempel und erhielt durch den Erzengel Gabriel die Verheißung, dass ihm ein Sohn geboren werde. Zacharias zweifelte, bat um ein Zeichen und wurde vom Engel mit Stummheit geschlagen. Die dann tatsächlich in hohem Alter schwanger gewordene Elisabeth wurde in der Schwangerschaft von Maria besucht, die bei ihr blieb bis zur Geburt des Johannes. Elisabeth, nach der Geburt über die Namensgebung befragt, wusste aus ihrer Eingebung, dass der Knabe entgegen der Familientradition Johannes heißen sollte; gleichzeitig schrieb Zacharias den Namen auf eine Wachstafel, erhielt nun seine Sprache zurück und brach in den im Lukasevangelium (1, 67 - 79) überlieferten Lobgesang aus.
    Johannes trat erstmals im Herbst des Jahres 28 öffentlich als Bußprediger auf. Darüber berichtet auch der römische Geschichtsschreiber Flavius Josephus. Er lebte als Asket in der Wüste, wo er "mit rauhem Kamelhaar bekleidet, von Heuschrecken und wildem Honig ernährt" (Markusevangelium 1, 6; Matthäusevangelium 3, 4) geschildert wird, was an Elia erinnert. Er verkündete am Jordan das Kommen des von den Juden ersehnten Messias, vollzog zur Vorbereitung hierauf die Bußtaufe mit Wasser als Symbol für die Rettung im kommenden Weltgericht und versammelte eine Schar von Anhängern um sich. Dabei wurde er vom Fürsten Herodes bespitzelt, vorbeugend von Soldaten umgeben und von den Pharisäern zur Rede gestellt, ob er der Messias sei (Lukasevangelium 3, 1 - 20). Die christliche Kirche sieht in ihm den letzten großen Propheten der biblischen Tradition.
    Johannes taufte Jesus im Jordan, wobei die besondere Sendung Jesu und seine Göttlichkeit zum ersten Mal öffentlich offenbar wurde
    "Aus dem Himmel erscholl eine Stimme
    ’Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.’" (Lukasevangelium 3, 24)
    Von König Herodes Antipas wurde Johannes dann gefangen genommen, weil der ihm die unrechtmäßige Verbindung mit seiner Schwägerin Herodias öffentlich vorgehalten hatte. Die hasserfüllte Herodias bewegte ihre Tochter Salome, als diese dem von ihrem Tanz entzückten Vater einen Wunsch äußern durfte, Johannes’ Haupt zu fordern. Er wurde enthauptet, Salome brachte ihrer Mutter das Haupt auf einer Schale (Markusevangelium 6, 14 - 29).
    Nach syrischen Legenden begruben Andreas und Johannes den Leichnam in Samaria, dieses Grab wurde von Hieronymus bestätigt. Im 4. Jahrhundert wurde dort eine Kirche errichtet, deren Reste 1931 ausgegraben wurden. Die Städte Konstantinopel, Damaskus und Emesa behaupteten, das Haupt des Johannes zu besitzen; Überlieferungen berichten die Verbrennung der Gebeine durch die Ungläubigen in Sebaste, wobei aber Reliquien gerettet werden konnten.
    In Ain-Karim, das Johannes Geburtsort gewesen sei, steht am angeblichen Platz seiner Geburt die "Kirche des Heiligen Johannes" und am Ort der vorherigen Begegnung mit seiner Mutter die "Kirche der Heimsuchung". Qumran am Toten Meer, berühmt durch die dort aufgefundenen Schriftrollen, das Kloster der jüdischen Sekte der Essener, war der Ort, von dem aus Johannes wohl sein Wirken begann. Unweit, wenige Kilometer nördlich vom Zufluss des Jordans ins Tote Meer wird in Kasr-el-Yahud die Stelle gezeigt, an der Johannes gepredigt und getauft habe und wo demnach auch die Taufe Jesu erfolgte.
    In der Legenda Aurea wird Johannes auch als Engel bezeichnet, nach Maleachi 3, 1
    "Siehe, ich sende meinen Engel vor mir her". In der östlichen Tradition wird er deshalb meist mit großen Flügeln dargestellt. Als Mittler im Jüngsten Gericht ist sein Platz traditionell zur Linken Christi.
    Der Täufer erhielt seinen Festtag in Rom sechs Monate vor dem Geburtsfest Jesu. Auch Augustinus kannte für Afrika dieses Datum. Neben Jesus und Maria ist Johannes der einzige, dessen Geburtstag gefeiert wird, woran seine besondere heilsgeschichtliche Bedeutung deutlich wird. Sein Hinweisen auf den Erlöser ist wohl der Grund, warum sich das alte keltische Sonnenwendfest, der Tag des Sieges der Sonne und des Lichtes über Dunkelheit und Tod, als Johannistag geeignet erwies, um christlich überformt zu werden. Johannes- oder Sonnwendfeuer werden weithin an diesem Tag abgebrannt. Seit dem 10. Jahrhundert war es üblich, dazu geweihten Wein zu trinken. Mancherorts werden Brunnen und Quellen besonders geschmückt. Ein "Feuersegen" findet sich im deutschen Benediktionale der katholischen Kirche. Dem Johanniskraut, das um diese Jahreszeit blüht, schrieb man Abwehreigenschaften gegen Geister und Teufel zu.
    Daneben wird in der katholischen Kirche
    u2022 am 24. Februar bzw. 11. März der Tag der Auffindung seines Kopfes,
    u2022 am 29. August der Gedenktag der Enthauptung,
    u2022 und am 24. September der Gedenktag der Empfängnis durch Elisabeth gefeiert.
    In der orthodoxen Kirche wird
    u2022 am 7. Januar der Gedenktag der Übertragung der Hand des Johannes nach Konstantinopel,
    u2022 ebenfalls am 24. Februar der Tag der Auffindung seines Kopfes,
    u2022 25. Mai der Tag der dritten Auffindung seines Kopfes
    u2022 und am 23. September das Fest seiner Empfängnis durch Elisabeth begangen.

    Patron von Burgund, Malta und der Provence, von Florenz und Amiens; der Schneider, Weber, Gerber, Kürschner, Färber, Sattler, Gastwirte, Winzer, Fassbinder, Zimmerleute, Architekten, Maurer, Steinmetze, Schornsteinfeger, Schmiede, Hirten, Bauern, Sänger, Tänzer, Musiker, Kinoinhaber; der Lämmer, Schafe und Haustiere; der Weinstöcke; gegen Alkoholismus, Kopfschmerzen, Schwindel, Angstzustände, Fallsucht, Epilepsie, Krämpfe, Heiserkeit, Kinderkrankheiten, Tanzwut, Furcht und Hagel

    Bauernregeln
    "Vor dem Johannistag / man Gerst und Hafer nicht loben mag."
    "Vor Johanni bitt’ um Regen, / hernach kommt er ungelegen."
    "Bis zu Johanni kann’s mal regnen, / danach kommt er ungelegen."
    "Regnet’s am Johannistag, / regnet es noch vierzehn Tag."
    "Regen am Johannistag, / nasse Ernt’ man erwarten mag."
    "Sankt Johannis Regengüsse, / verderben uns die besten Nüsse."
    "Johanni trocken und warm, / macht den Bauern nicht arm."
    "Wie’s Wetter am Johanni war, / so bleibt’s wohl 40 Tage gar."
    "Wenn die Johanniswürmer glänzen, / darfst Du richten Deine Sensen."
    "Glüh’n Johanniswürmchen helle, / schöner Juni ist zur Stelle."
    "Der Kuckuck kündet teure Zeit, / wenn er nach Johanni schreit."
    "Vor dem Johannistag, / keine Gerste man loben mag."
    "An Sankt Johanni Abend, leg die Zwiebel in ihr kühles Beet."
    "Am Sankt Johannistag hat der Teufel keine Macht."
  • 1. Lesung

    Jer 1, 4-10 oder Jes 49, 1-6

    Das Wort des Herrn erging an mich: Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt. Da sagte ich: Ach, mein Gott und Herr, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung. Aber der Herr erwiderte mir: Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden. Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten - Spruch des Herrn. Dann streckte der Herr seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund. Sieh her! Am heutigen Tag setze ich dich über Völker und Reiche; du sollst ausreißen und niederreißen, vernichten und einreißen, aufbauen und einpflanzen.
  • Evangelium

    Lk 1, 5-17 oder Lk 1, 57-66.80

    Zur Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, lebte ein Priester namens Zacharias, der zur Priesterklasse Abija gehörte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; sie hieß Elisabet. Beide lebten so, wie es in den Augen Gottes recht ist, und hielten sich in allem streng an die Gebote und Vorschriften des Herrn. Sie hatten keine Kinder, denn Elisabet war unfruchtbar, und beide waren schon in vorgerücktem Alter. Eines Tages, als seine Priesterklasse wieder an der Reihe war und er beim Gottesdienst mitzuwirken hatte, wurde, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los geworfen, und Zacharias fiel die Aufgabe zu, im Tempel des Herrn das Rauchopfer darzubringen. Während er nun zur festgelegten Zeit das Opfer darbrachte, stand das ganze Volk draußen und betete. Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars. Als Zacharias ihn sah, erschrak er und es befiel ihn Furcht. Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Johannes geben. Große Freude wird dich erfüllen und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen. Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und andere berauschende Getränke wird er nicht trinken und schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein. Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren. Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen, um das Herz der Väter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen.
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"Die deutsche Nationalmannschaft hat das Zeug dazu, den WM-Titel zu verteidigen. Vorstellen kann ich mir aber auch Brasilien, was sicherlich die Menschen in unserem Partnerbistum Óbidos sehr freuen würde."

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