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Kalenderblatt

Knud, König von Dänemark, Märtyrer (1086); Erich, König von Schweden, Märtyrer (1160); Olaf, König von Norwegen (1030) bzw. Freitag der 14. Woche im Jahreskreis

Datum
10.07.2020
Liturgische Farbe
rot
Namenstag
Knud, , Erich, , Olaf
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Kanut (Knud) IV. von Dänemark

    König von Dänemark, Märtyrer
    * um 1040 in Dänemark
    + 10. Juli 1086 in Odense auf Fünen in Dänemark


    Kanut, der dritte von dreizehn Söhnen des dänischen Königs Sven II. Estridsen, wurde nach dem Tod seines Bruders Harald Hen um 1080 König. Im selben Jahr heiratete er die fünfzehnjährige Adela, Tochter des Grafen Robert I. von Flandern. Aus dieser Ehe ging der Sohn Karl der Gute hervor.


    Kanut hatte schon als Prinz im Namen des Vaters erfolgreich Außen- und Machtpolitik betrieben und die Kreuzzüge gegen die heidnischen Wenden und im Baltikum geleitet. Außerdem hatte er 1069 den dänischen Englandzuges seines Onkels begleitet. Gleichzeitig war er von christlich-humanistischem Geist durchdrungen. Nach seinem Regierungsantritt brachte er Kurland und Livland unter seine Herrschaft und führte dort das Christentum ein. Als König förderte er die Kirche durch großzügige Schenkungen, besonders an das spätere Erzbistum Lund, wo er 1085 den Bau einer Kathedrale ermöglichte, sowie Roskilde und Dalby. Er unterstellte die Bischöfe direkt seiner Herrschaft und förderte den Klerus, reformierte das Sklavenrecht, beendete das Faustrecht und erließ Vorschriften zur Einhaltung der Fastenzeiten. Sein Versuch, mit dem Zehnten eine Art Kirchensteuer einzuführen, um der Kirche finanzielle Unabhängigkeit zu garantieren, scheiterte am Widerstand des Adels. Insgesamt vollzog er den Übergang von der germanischen Kirche zu einer im Sinne von Papst Gregor VII. reformierten Kirche.


    Ein von Kanut geplanter Feldzug gegen Wilhelm den Eroberer zur Eroberung Englands scheiterte 1085 an der unsicheren Lage im Süden von Dänemark. Diese zwang ihn nach Schleswig zu fahren. Gegen Kanut brach 1086 eine Revolte aus, denn das Volk litt unter der Steuerlast. Kanut musste Nordjütland verlassen und sich nach Fünen absetzen. In Odense wurde er zusammen mit seinem Bruder und siebzehn Gefährten umzingelt und starb, von einem Speer getroffen, auf den Stufen des Altars der Kirche des heiligen Alban, dessen Reliquien Kanut selbst aus England mitgebracht hatte.


    Die infolge einer Agrarkrise ausgebrochene Not in den Jahren nach 1090 wurde als Strafe für den Mord gedeutet. 1095 nahm der Odenser Domklerus die Erhebung der Gebeine von Kanut vor, 1100 fand ihre feierliche Überführung im Odenser Dom statt, der jetzt die evangelische Knudskathedrale ist. Die um 1124 verfasste "Passio S. Canuti", der Bericht über sein Leben und Leiden, stellt den Beginn der dänischen Literatur dar. Seine Verehrung war im späten Mittelater sehr verbreitet. Zusammen mit Olaf von Norwegen und Erik von Schweden war er einer der großen Könige und Missionare Nordeuropas. Seine Ehefrau Edele von Flandern, sein Sohn Karl I. von Flandern, "der Gute" und sein Neffe Knud Lavard wurden ebenfalls heilig gesprochen.


    Kanuts Person ist in der Geschichtswissenschaft umstritten
    Die einen sehen ihn als Gewaltherrscher, dessen Tyrannei von der kirchlichen Überlieferung verschleiert worden sei, andere heben seine Leistungen hervor.


    Kanonisation: Kanut wurde - wohl 1099 - auf Gesuch seines Bruders Erik Ejegod, des zweiten Nachfolgers auf dem Thron, von Papst Paschalis II. heilig gesprochen.


    Patron von Dänemark
  • 1. Lesung

    Sir 44, 1a.2-3b.7-8.10-15 bzw. Hos 14, 2-10

    1 Der Väter Lobgesang Preisen wir nun die berühmten Männer, unsere Väter der Abstammung nach. 2 Viel Herrlichkeit hat der Herr geschaffen, seine Größe von Ewigkeit her: 3 Herrscher in ihren Königreichen und namhafte Männer mit Macht, Ratgeber mit ihrem Verständnis, Verkünder mit Prophezeiungen; 7 all diese wurden durch Generationen hindurch geehrt und in ihren Tagen wurde ihnen Ruhm zuteil. 8 Manche von ihnen hinterließen einen Namen, sodass man ihr Lob erzählte. 10 Aber diese waren Männer des Erbarmens, deren gerechte Taten nicht vergessen worden sind. 11 Bei ihren Nachkommen hat es Bestand und ein gutes Erbe sind ihre Nachfahren. 12 Ihre Nachkommen hielten an den Bundesschlüssen fest und ihre Kinder um ihretwegen. 13 Bis in Ewigkeit haben ihre Nachkommen Bestand und ihr Ruhm wird nicht ausgelöscht. 14 Ihre Leiber sind in Frieden bestattet worden und ihr Name lebt für Generationen. 15 Von ihrer Weisheit werden Völker erzählen und ihr Lob verkündet die Versammlung.
  • Evangelium

    Mt 10, 34-39 bzw. Mt 10, 16-23

    34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; 36 und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert. 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert. 39 Wer das Leben findet, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
Kalenderblatt

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Die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe der Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt. (angelehnt an Epheser 3,18-19)

Jahresmotto 2020 des Bistums Würzburg
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