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"Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir gemeinsam mit dem Herzen Marias, unserer Mutter, das Antlitz Christi betrachten, wird uns dies immer tiefer als geistliche Familie vereinen und uns helfen, diese Prüfung zu überwinden."

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Kalenderblatt

Beda der Ehrwürdige, Ordenspriester, Kirchenlehrer (735) bzw. Gregor VII., Papst (1085) bzw. Maria Magdalena von Pazzi, Ordensfrau (1607) bzw. Montag der 7. Osterwoche

Datum
25.05.2020
Liturgische Farbe
weiß
Namenstag
Urban, , Beda, , Maria Magdalena
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Gregor VII. (Hildebrand)

    Papst


    * zwischen 1020 und 1025 in Sovana in der Toscana in Italien
    + 25. Mai 1085 in Salerno in Italien


    Gregor VII., mit bürgerlichem Namen Hildebrand, kam durch verwandtschaftliche Beziehungen nach Rom ins Marienkloster auf dem Aventin zur Ausbildung. 1046 folgte er seinem Verwandten, Papst Gregor VI., nach dessen Absetzung durch den deutschen Kaiser Heinrich III., nach Köln. Von Köln aus trat er ins Benediktinerkloster von Cluny ein und erlebte dort die großen Äbte Odilo und Hugo in Begegnungen, die ihn nachhaltig prägten.
    Papst Leo IX. rief Hildebrand nach Rom zurück. Auch den vier Nachfolgern Leos auf dem Stuhl Petri diente er als Berater und stieg in hohe Ämter auf. Er begegnete Petrus Damiani und freundete sich mit dem Kardinal an. Zusammen mit diesem festigte er seinen Ruf als großer Kirchenreformer im Kampf gegen die Simonie, für die Einhaltung des Zölibats und gegen die Priesterehe und in den Kämpfen und Auseinandersetzungen zwischen den Päpsten in Rom und den deutschen Königen und Kaisern im Investiturstreit. Als Papst Alexander II. starb, wurde Hildebrand 1073 - gegen seinen Willen, aber auf Drängen des Volkes von Rom - zum Papst ausgerufen.
    Als Papst regierte Gregor hart und unnachgiebig in Verfolgung seiner Ziele, die er 1075 im 27-Punkte-Katalog des "Dictatus Gregorii Papae", des "Diktates des Papstes Gregor", niedergelegt hatte, anknüpfend an Augustinus’ "De civitate dei" und die Ideen von Papst Gregor I.. Demnach ist der Papst der unumschränkte Herr der Universalkirche, dem alle Bischöfe und Äbte untertan sind - und er ist der oberste Herr auch der Welt, deshalb trägt er die kaiserlichen Insignien - seit 1059 trug der Inhaber des Stuhles Petri die Papstkrone, die Tiara. Papsttum und weltliche Herrschaft seien wie Sonne und Mond. Letzterer erhält von jener erst sein Licht. Der Inhaber des Papstamtes stehe unter dem Schutz des Petrus und werde durch dessen Verdienste auf jeden Fall heilig. Gregor gab der Idee des Papsttums die bis heute nachwirkende Bedeutung. Papsttum und Kirche begannen gleichbedeutende Begriffe zu werden, die Vereinheitlichung der abendländischen Kirche machte bedeutende Fortschritte. Vor allem hat Gregor den Kampf um die Freiheit der Kirche von den weltlichen Gewalten mit Beharrlichkeit durchgeführt.
    Gregors Reformpolitik für die Kirche im Gefolge der Reformen von Cluny war umfassend, Anhänger für seinen Anspruch auf Freiheit der Kirche vor weltlichen Gewalten fanden sich in ganz Europa. Sein Anspruch für die Kirche machte aber den Zusammenstoß mit dem deutschen König Heinrich IV. unausweichlich. In einer 1075 einberufenen Synode drang Gregor noch entschiedener auf die Ahndung der Simonie, schon 1074 war die strikte Einhaltung des Zölibats erzwungen worden. Darüber hinaus untersagte die Synode den weltlichen Fürsten die Investitur von Laien ins Bischofsamt - ein Privileg, mit dem die Fürsten bislang ihre Autorität in geistlichen Fragen gefestigt hatten. Der Investiturstreit eskalierte
    Gregor drohte dem Kaiser die Exkommunikation an, nachdem dieser unbeeindruckt Bischöfe ernannt und eingesetzt hatte; der wiederum erklärte den Papst als "falschen Mönch" für abgesetzt. Die deutschen Fürsten drohten, sich von Heinrich loszusagen, woraufhin er einlenken musste. Mit dem Bußgang Heinrichs nach Canossa schien der Konflikt 1077 sein Ende zu finden.
    Doch Heinrich betrieb eine Politik der Nadelstiche gegen den Papst und taktierte weiter. Es folgte der zweite Bannstrahl aus Rom und eine von Heinrich nach Brixen einberufene Synode, die den Erzbischof von Ravenna als Gegenpapst Clemens III. wählte. Heinrich unternahm zudem einen Feldzug gegen Gregor, kaiserliche Truppen belagerten ab 1081 Rom, stürmten 1083 die Peterskirche und bekamen 1084 die ganze Stadt übergeben. Gregor verschanzte sich in der Engelsburg. Die Normannen konnten Gregor dann zwar aus Rom befreien, verwüsteten die Stadt dabei aber so sehr und nahmen Tausende als Sklaven, so dass das Volk Gregor die Schuld dafür gab und ihn nicht länger in ihren Mauern duldete. Ausgelaugt und einsam starb er im Exil in Salerno.
    Das bittere Vorbild von Canossa löste bei den weltlichen Gewalten ein immer stärker werdendes Streben aus, den Staat unter Zurückdrängung der universalen Gewalt von Kaisertum und Papsttum auf nationaler Grundlage zu entwickeln und die Kirche dem Staat entschieden einzuordnen. So wurzeln in Canossa sowohl der Niedergang des Römischen Reichs wie das von den Normannen ausgehende Emporsteigen der neueren Nationalstaaten.
    Gregors Konzept der Trennung von weltlicher und kirchlicher Macht und Unterordnung der ersteren und die letztere markierte eine entscheidende Wende in der Entwicklung des Papsttums. Gregor war der erste absolutistisch regierende, einer der gewaltigsten und erfolgreichsten Päpste. Seit ihm ist die klare Vorrangstellung Roms in der katholischen Weltkirche Tatsache. Seine Nachfolger kämpften weithin erfolgreich um die Durchsetzung seiner Positionen, wenngleich sie die Ansprüche auf Weltherrschaft fallen ließen und sich auf die Bekämpfung der Laieninvestitur beschränkten.
    Der "Gang nach Canossa" wurde sprichwörtlich für ein schwieriges, Bereitschaft zur Unterordnung signalisierendes Gespräch.


    Kanonisation: 1606 wurde Gregor heilig gesprochen.
  • 1. Lesung

    1 Kor 2, 10b-16 bzw. Apg 20, 17-18a.28-32.36 bzw. 1 Kor 7, 25-35 bzw. Apg 19, 1-8

    Der Geist ergründet nämlich alles, auch die Tiefen Gottes. 11 Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott - nur der Geist Gottes. 12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. 13 Davon reden wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern wie der Geist sie lehrt, indem wir den Geisterfüllten Geistgewirktes deuten. 14 Der irdisch gesinnte Mensch aber erfasst nicht, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. 15 Der geisterfüllte Mensch aber urteilt über alles, ihn selbst vermag niemand zu beurteilen. 16 Denn wer begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi.
  • Evangelium

    Mt 7, 21-29 bzw. Mt 16, 13-19 bzw. Mk 3, 31-35 bzw. Joh 16, 29-33

    21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten gewirkt? 23 Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Gesetzlosen! 24 Jeder, der diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25 Als ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. 26 Und jeder, der diese meine Worte hört und nicht danach handelt, ist ein Tor, der sein Haus auf Sand baute. 27 Als ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört. 28 Und es geschah, als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge voll Staunen über seine Lehre; 29 denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.
Kalenderblatt

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Die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe der Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt. (angelehnt an Epheser 3,18-19)

Jahresmotto 2020 des Bistums Würzburg
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