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"Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir gemeinsam mit dem Herzen Marias, unserer Mutter, das Antlitz Christi betrachten, wird uns dies immer tiefer als geistliche Familie vereinen und uns helfen, diese Prüfung zu überwinden."

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Kalenderblatt

Philipp Neri, Priester, Gründer des Oratoriums (1595) bzw. Bahnlesungen (Dienstag der 7. Osterwoche)

Datum
26.05.2020
Liturgische Farbe
weiß
Namenstag
Philipp, , Maria Anna, , Elvin
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Filippo (Philipp) Neri

    Ordensgründer, Mystiker
    * 21. Juli 1515 in Florenz in Italien
    + 26. Mai 1595 in Rom


    Filippo Romolo de Neri war Sohn eines Rechtsanwaltes, wurde aber früh Waise. Er besuchte die Dominikanerschule seiner Vaterstadt, wo ihn deren Leiter, der später auf dem Scheiterhaufen verbrannte Savonarola, stark faszinierte. Bei einem Onkel absolvierte er eine dreijährige kaufmännische Lehre in der Nähe von Kloster Montecassino, wo er viel Zeit im Mutterkloster des Benediktinerordens verbrachte und vom klassischen Ideal des Einsiedlerlebens angesteckt wurde. Er erlebte eine Bekehrung, die er als "Gabe der Inbrunst" schildert.
    Arm und mittellos ging er 1533 nach Rom, dort war er 16 Jahre lang als Erzieher in einer Familie tätig. Er studierte Theologie und Philosophie, lernte Ignatius, den Gründer des Jesuitenordens, kennen und kümmerte sich um Arme und Kranke. Noch während des Studiums verkaufte er alle seine Bücher außer der Bibel, gab den Erlös den Armen und widmete sich der religiösen Unterweisung des Volkes auf der Straße. Entsprechend seinem sonnigen Naturell führte er heitere, witzige und schlagfertige Gespräche mit Straßenjungen und einfachen Leuten, aber auch mit Kaufleuten und Künstlern, was ihm den Beinamen "der lachende Heilige" eintrug. Zunehmend wurden ihm mystische Gnadenbeweise zuteil, so in den Katakomben des Sebastian, wo sich zwei Rippen über seinem Herzen stark wölbten, ohne Schmerzen zu verursachen. Ohne Unterlass betete er, manchmal schlief er in einer Kirche, um auch im Schlaf Gott nahe zu sein.
    1548 gründete Filippo gemeinsam mit seinem Beichtvater die "Bruderschaft der Heiligsten Dreieinigkeit", eine Gesellschaft von Laien zur Betreuung von bedürftigen Rompilgern, Kranken und Armen. 1551 empfing Filippo die Priesterweihe und schloss sich bald darauf der Kirchengemeinde von San Girolamo della Carità in Rom an. Seine Versammlungen und Gottesdienste mit Lobliedern und Gebeten in der Volkssprache wurden so beliebt, dass über dem Kirchenschiff ein zusätzlicher Raum eingerichtet werden musste, um die wachsende Zuhörerschaft unterzubringen. In diesem Raum, dem "Oratorium", entstand eine Wohngemeinschaft Gleichgesinnter, innerlich zusammengehalten von gemeinsamem Glaubensgespräch, von Beten und Bibelbetrachtung. Das Oratorium wurde zum Mittelpunkt der Tätigkeit Filippo Neris, die auch geistliche Lieder umfasste, wovon sich der Begriff Oratorium als musikalische Gattung ableitet. 1552 gründete er seine Weltpriester-Kongregation der "Oratorianer", die 1575 vom Papst bestätigt wurde. Ihre Aufgabe war, dass die Priester durch tägliches Gebet, geistliche Diskussionen und unermüdliche Abnahme der Beichte das Heil förderten.
    Im Mittelpunjkt von Filippos Frömmigkeit stand das Pfingstwunder und besonders die Verehrung Marias. Erzählt wird, wie er an einem sehr heißen Sommertag mit einer Pilgergruppe eine Wallfahrt zu den 7 Hauptkirchen Roms unternahm; es war so heiß, dass vor Erschöpfung fast niemand mitbetete; da nahm er sein Birett, warf es in die Luft, sprang hinterher, fing es auf und rief "Paradiso, paradiso!". Alle lachten und klatschten in die Hände, dann ging Gebet und Wallfahrt fröhlich weiter. Heute steht an dieser Stelle bescheidenes Kapellchen mit einer Marmortafel, eingemeisselt "Paradiso, paradiso".
    Zwischen 1564 und 1575 war Filippo auch Pfarrer der Kirche von San Giovanni, wo er ein weiteres Oratorium einrichtete. Er wurde ein begehrter Beichtvater, war Berater von Päpsten und befreundet mit Karl Borromäus und Franz von Sales. Die ihm mehrfach angebotene Kardinalswürde lehnte er ab. 1575 begann er mit dem Bau der wuchtigen Kirche S. Maria in Vallicella, auch "Chiesa Nuova" genannt, die aber erst 10 Jahre nach seinem Tod fertiggestellt wurde.
    Filippo starb am Fronleichnamstag an Blutsturz. Zu seiner Beisetzung kam eine unübersehbare Menschenmenge; dass er beim Volk "Pippo buone", der "gute Philipp" genannt wurde, zeigt seine Beliebtheit. Er gilt als "der zweite Apostel Roms". In seiner "Chiesa Nuova" ist der goldene Schrein mit seinen Gebeinen zu finden.


    Kanonisation: 1611 wurde Filippo selig und 1622 von Papst Gregor XV. heilig gesprochen.


    Patron von Rom
  • 1. Lesung

    Phil 4, 4-9 bzw. Apg 20, 17-27

    4 Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! 5 Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe. 6 Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! 7 Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren. 8 Im Übrigen, Brüder und Schwestern: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht! 9 Und was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.
  • Evangelium

    Joh 17, 20-26 bzw. Joh 17, 1-11a

    20 Ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. 21 Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. 22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast. 24 Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt. 25 Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. 26 Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin.
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Die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe der Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt. (angelehnt an Epheser 3,18-19)

Jahresmotto 2020 des Bistums Würzburg
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