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Coronavirus - Was wir tun

Informationen, Regelungen und Angebote der Kirche in Unterfranken in der Coronakrise.

„Kinder und Jugendliche brauchen religiöse Bildung“

Wegen Corona: Schulreferent Jürgen Engel fordert digitalisierte Formen für den Religionsunterricht

Würzburg (POW) „Religionsunterricht muss um digitalisierte Formen erweitert werden“, fordert Jürgen Engel, Schulreferent des Bistums Würzburg, zum Start des neuen Schuljahrs in Bayern. „Coronabedingt sehe ich den nächsten Monaten mit etwas Sorge entgegen, möchte aber nicht verschweigen, dass mich die guten Nachrichten, die ich vor den Ferien erhielt, auch zuversichtlich stimmen: Kolleginnen, die in der Notbetreuung ihre manchmal schwierigen Schüler von einer ganz anderen, positiven Seite kennenlernen; Lehrkräfte, die nach einigen Fehlversuchen richtig Spaß am digitalisierten Religionsunterricht finden; Beispiele von neuen interaktiven und virtuellen Formen des Gebets und der konfessionellen Kooperation“, erklärt der Schulreferent, der im Mai 2020 diese Aufgabe von Prälat Günter Putz übernahm.

Mit dem Beginn des Lockdowns im März hätten kirchliche und staatliche Religionslehrkräfte ihr Bestes versucht, um digitalisierte Formen einzusetzen. „In der Schulabteilung haben wir das so gut es ging unterstützt. Für unsere älteren Lehrkräfte mussten individuelle Lösungen gefunden werden, sie so einzusetzen, dass sie gesund bleiben. Das war für mich ein heftiger Einstieg in die neue Verantwortung.“

Der allgemeine Lehrkräftemangel mache sich auch beim Religionslehrernachwuchs bemerkbar. Die katholischen Schulen im Bistum sind laut Engel außerdem mehr denn je auf finanzielle Unterstützung angewiesen. „Diese kann aufgrund gesunkener Finanzmittel nicht allein vom Bistum Würzburg erfolgen, sondern muss noch stärker vom Freistaat Bayern kommen“, sagt Engel. Kinder und Jugendliche bräuchten Bildung, auch religiöse Bildung, weil die Gesellschaft entgegen aller oberflächlichen Beobachtungen christliche Wurzeln habe und von diesen geprägt sei. „Hierfür müssen unserer nächsten Generation in der Gesellschaft Kompetenzen vermittelt werden, die sie mit dem eigenen Glauben vertraut machen und den jungen Menschen zu einem guten interreligiösen Dialog verhelfen. Zukunft wird in der Schule gebildet.“

Deswegen habe sich das Bistum vorgenommen, bis 2025 an allen Schulen schulpastorale Angebote anzubieten. „Das können wir in unserer Abteilung mit unseren kirchlichen Religionslehrkräften nicht alleine schaffen und sind auf Kooperationen angewiesen“, betont Engel. Dementsprechend sei auch die Unterrichtsverpflichtung des pastoralen Personals in den neuen pastoralen Räumen festgelegt.

„Ganz wichtig sind mir dabei auch die staatlichen Religionslehrkräfte. Ihre Sichtweise, ihr Glaubensverständnis beziehungsweise -zeugnis sind ein großes Plus bei diesem Großprojekt.“ Über die Internetpräsenz mit einer dienstleistungsorientierten Website www.schule.bistum-wuerzburg.de sei der Informationsfluss deutlich verbessert worden.

mh (POW)

(3720/0899; E-Mail voraus)

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