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Infos und Ideen zur Coronapandemie

Informationen, Regelungen und Angebote der Kirche in Unterfranken in der Coronakrise.

Weihnachtsgrüße vom Amazonas

Bischof Bahlmann aus dem brasilianischen Partnerbistum Óbidos schreibt den Menschen im Bistum Würzburg – Fortschritte trotz Corona

Óbidos (POW) Trotz der Corona-Pandemie hat es im brasilianischen Partnerbistum Óbidos auch im zurückliegenden Jahr Fortschritte gegeben. Das schreibt Bischof Bernardo Johannes Bahlmann in seinem Weihnachtsgruß. „Mittlerweile haben wir schon das zweite Krankenhausschiff mit dem Namen ‚Papa João Paulo II – Papst Johannes Paul II.‘, das die ‚Papa Francisco‘ nun begleitet, um die Arbeit hier am Unteren Amazonas noch zu verbessern.“ Dadurch gebe es mehr Behandlungsmöglichkeiten und auch mehr Platz für das Personal. Anfang Dezember seien zudem die Verträge für das dritte Krankenhausschiff in Manaus unterschrieben worden. Es soll den Namen von Papst Johannes XIII. bekommen. Zudem wurde kürzlich der neue Trakt des Hospitals in Juruti mit 32 neuen Betten eingeweiht. Dennoch bleibe festzuhalten: „Die Corona-Pandemie hat unseren Alltag verändert und das Leben durcheinandergewirbelt. Auch bei uns am Amazonas war und ist die Situation weiterhin kritisch. Wenn ich diese mit Deutschland vergleiche, könnte man sagen, dass wir hier ständig in einem Hotspot leben.“

Wie Bischof Bahlmann weiter berichtet, war er zu Besuch bei den Indigenen der Mission Tiriyó und führte bei einem Gottesdienst einige Laien als „Ministros Extraordinários – außergewöhnliche Minister" ins Amt ein. „Sie werden nun als Wortgottesdienstleiter, einschließlich für die Feiern von Taufen und Trauungen, ihren Dienst in den Gemeinden ausüben.“

In seinem Bistum von der Fläche halb Deutschlands habe es im vergangenen Jahr zudem außergewöhnlich viele Weihen gegeben, so dass es dort einen Neupriester, Padre Rodrigo, und drei neue Diakone, davon zwei Ständige Diakone, gebe – Aguinaldo (Óbidos) und Ronaldison (Oriximiná), die ihren Dienst in ihren Heimatgemeinden versehen. „Sie sind übrigens die ersten verheirateten Diakone in der Region des Unteren Amazonas. Und Anfang November hat Marcus Vinícius, den auch viele von Euch kennen, die Diakonenweihe empfangen.“ Er werde nach dem Studium in Juiz de Fora, Minas Gerais, nach Óbidos zurückkehren und hier seinen Dienst antreten.

In der Herz-Jesu-Pfarrei von Juruti Velho konnte der Bau der neuen Pfarrkirche fertiggestellt werden. „Alle haben sich sehr viel Mühe gegeben und nun konnte kurz vor Weihnachten dieser neue Gottesdienstraum eingeweiht werden.“

Zu den traurigen Ereignissen des Jahres 2021 gehörten nach den Worten des Bischofs die Tode von Adriana, Verantwortliche der Kinderpastoral, Padre Luiz Augusto, Pfarrer in Curuá, der an Covid-19 verstarb, sowie von Bahlmanns Mitarbeiterinnen Lídia und Suelen, die durch einen Verkehrsunfall Anfang Dezember ums Leben kamen. „Schon im März verstarb nach langer Krankheit Schwester Brunhilde Henneberger, die sich fast 50 Jahre in Juruti und Juruti Velho segensreich für die Menschen eingesetzt hat. Für alle unsere Verstorbenen und für deren Hinterbliebenen bitte ich um ein fürbittendes Gebet.“

Bischof Bahlmann dankt für alle Zeichen der Solidarität und Freundschaft, die er im vergangenen Jahr habe erfahren dürfen. „Für die vielen Grüße durch Schreiben per Post und E-Mails, die Spenden und das Wohlwollen sowie das Gebet bin ich sehr dankbar. Allen ein Vergelts Gott! Auch bitte ich um Nachsehen, wenn ich nicht immer so geantwortet habe, wie es sein sollte und wie ich es wohl gerne wollte. Gerade in diesem Jahr fällt es mir sehr schwer, zeitnah zu reagieren. Nun wünsche ich Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr 2021.“

(0121/0042; E-Mail voraus)

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