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Rabanus Maurus, Bischof von Mainz (856) bzw. Samstag der 4. Woche im Jahreskreis

Datum
04.02.2023
Liturgische Farbe
weiß
Namenstag
Rabanus, Andreas, Veronika
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Veronika

    Jüngerin Jesu
    * in Israel
    † 70 in Soulac in Frankreich (?)

    Veronika - oft identifiziert mit der blutflüssigen Frau aus der Heilungsgeschichte im Matthäusevangelium 9, 20 - erzählte nach der in der westlichen Kirche verbreiteten Legende dem Boten des kranken Kaisers Tiberius, dass sie - um immer ein Bild Jesu Christi bei sich zu haben, dem sie nicht von Ort zu Ort habe folgen können - diesen um ein Abbild gebeten habe. Sie hatte ein Tuch dabei, hat ihm dieses gereicht und mit seinem eingedrückten Antlitz zurückerhalten. Veronika fuhr mit dem Boten nach Rom, das Tuch erwies seine Heilkraft, Tiberius, der ein Wespennest im Kopf hatte, wurde gesund.

    Um 1300 entstanden erweiterte Fassungen der Legende, die Veronika dem Kreuzweg Christi zuordnen
    Veronika stand als eine der vielen Frauen, von denen das Lukasevangelium (23, 27) berichtet, am Kreuzweg; als der Heiland zusammenbrach, reichte sie ihm ihr Schweißtuch, auf dem der Abdruck seines Antlitzes mit der Dornenkrone erhalten blieb.

    Die byzantinische Legende erzählt, dass Jesus noch zu Lebzeiten dem König Abgar von Edessa - dem heutigen Sanlurfa in der Türkei - ein wunderkräftiges Tuch mit dem Abbild seines Antlitzes zugesandt habe, das dieser am Stadttor von Edessa anbringen ließ; dort habe sich das Bild als Ziegelabdruck erhalten. Jüngere Fassungen dieser Legende berichten, dass nicht Abgar, sondern seine Tochter Berenike das Tuch erhalten habe. Kaiser Konstantin VII. ließ demnach den Abdruck in seine Palastkapelle bringen; Nach der Eroberung von Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - 1204 durch den Westen verlor sich seine Spur.

    Das Tuch der Veronika wurde in Rom erst ab dem 12. Jahrhundert verehrt, mit der Eroberung von Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - zunehmend interessant. Das im 13. Jahrhundert zunehmende Verlangen nach Sichtbarkeit des Segens wurde mit dem sakralen Charakter bekommenden Veronika-Bild gestillt, es wurde in die Passionsreliquien aufgenommen. Bis ins 16. Jahrhundert wurde das Motiv als Andachtsbild, Buch- und Tafelmalerei weit verbreitet.

    Von den verschiedenen Tüchern, die als das ursprüngliche Schweißtuch angesehen werden, war das berühmteste bis zum Jahr 1608 im Petersdom in Rom aufbewahrt. Seit 1622 wird im Kapuzinerkloster von Manopello in den Abruzzen eine Tuchreliquie mit dem Angesicht Christi gezeigt, das Heinrich Pfeiffer, Professor für christliche Kunstgeschichte an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, für das früher in Rom gezeigte und für das echte Schweißtuch Christi hält; es sei nicht gemäß der Veronika-Legende entstanden, sondern zusammen mit dem - für ihn ebenfalls echten - Grabtuch von Turin benutzt worden, den Gekreuzigten bei der Grablegung einzuhüllen; auffallend ist die deutliche Identität der Gesichtszüge in den übereinander gelegten Bildern von Turin und Manopello und das Material des Tuches
    Muschelseide - die sich nicht bemalen lässt, das ist technisch unmöglich.

    2006 besuchte Papst Benedikt XVI. im Rahmen einer u201Eprivaten Pilgerfahrtu201D Manopello, kniete und betete vor dem Tuch und verhalf ihm damit zwar nicht zu offizieller Anerkennung, aber zu gesteigerter Beachtung. Kurz nach seinem Besuch erhob er die 400 Jahre alte Kirche zur Basilika.

    Auf den Kreuzwegen ist die Legende der heiligen Veronika als sechste Station dargestellt. Noch heute wird in der Passionszeit im Petersdom in Rom auf dem Reliquienbalkon ein Veronika-Tuch gezeigt.

    Veronikas Gebeine ruhen angeblich in der Kirche St-Seurin in Bordeaux.

    Patronin der Pfarrhaushälterinnen, Wäscherinnen, Weißnäherinnen, Leinenweber und -händler; bei schweren Verletzungen; gegen Blutfluss; für einen guten Tod
  • 1. Lesung

    Weish 9, 1-6.9-10.12a bzw. Hebr 13, 15-17.20-21

    Gott der Väter und Herr des Erbarmens, du hast das All durch dein Wort gemacht. Den Menschen hast du durch deine Weisheit erschaffen, damit er über deine Geschöpfe herrscht. Er soll die Welt in Heiligkeit und Gerechtigkeit leiten und Gericht halten in rechter Gesinnung. Gib mir die Weisheit, die an deiner Seite thront, und verstoß mich nicht aus der Schar deiner Kinder! Ich bin ja dein Knecht, der Sohn deiner Magd, ein schwacher Mensch, dessen Leben nur kurz ist, und gering ist meine Einsicht in Recht und Gesetz. Wäre einer auch vollkommen unter den Menschen, er wird kein Ansehen genießen, wenn ihm deine Weisheit fehlt. Mit dir ist die Weisheit, die deine Werke kennt und die zugegen war, als du die Welt erschufst. Sie weiß, was dir gefällt und was recht ist nach deinen Geboten. Sende sie vom heiligen Himmel und schick sie vom Thron deiner Herrlichkeit, damit sie bei mir sei und alle Mühe mit mir teile und damit ich erkenne, was dir gefällt. Dann wird dir mein Handeln gefallen;
  • Evangelium

    Mt 5, 13-16 bzw. Mk 6, 30-34

    Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.