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Vinzenz von Paul, Priester, Ordensgründer (1660) bzw. Bahnlesungen (Dienstag der 26. Woche im Jahreskreis)

Datum
27.09.2022
Liturgische Farbe
weiß
Namenstag
Vinzenz, Hiltrud, Siegmund
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Stanislaus von Krakau

    Bischof von Kraków, Märtyrer
    * um 1030 in Scepanów bei Kraków in Polen
    † 11. April 1079 in Kraków in Polen

    Stanislaus wurde nahe Kraków aus polnischem Adel geboren. Die Jugend- und Ausbildungszeit verbrachte er in Gniezno / Gnesen und Paris. Nach seiner Heimkehr wurde er Priester und Kanonikus in Kraków und um 1071 Bischof daselbst. Einen Toten habe er als Zeuge für einen Rechtsstreit um ein Grundstück der Kirche aus dem Grabe erweckt. König Boleslaws II. "des Kühnen" Bestreben, die Stellung des Bistums Gniezno zu stärken und die polnische Kirche zu reorganisieren, bedrohten Besitz und Einfluss der Krakauer Kirche, so daß sich Stanislaus an der Opposition gegen den König beteiligte. Mehrfach ermahnte er ihn wegen Grausamkeiten und ehelicher Untreue, schließlich exkommunizierte er ihn. Auf Befehl des Königs wurde Stanislaus - wohl mit Billigung des Erzbischofs von Gniezno - verurteilt, während einer Messe erschlagen und gevierteilt. Überlieferungen berichten, der König habe selbst das Urteil vollstreckt, weil seine Ritter sich geweigert hätten.

    Während Stanislaus schon wenige Jahre später als Heiliger verehrt wurde, musste Boleslaw nach Ungarn fliehen - das wütende Volk vertrieb den König ob seiner Untat am Bischof -, wo er später auch starb. Vincentius von Kielce verfasste zwei Lebensgeschichten, sie spielten im 13. und 14. Jahrhundert für die Propagierung der Einheit Polens eine wichtige Rolle. Stanislaus ist einer der am meisten verehrten Heiligen in Polen. Seine Überreste befinden sich in der Kathedrale von Krakau.

    Kanonisation
    Von Papst Innozenz IV. wurde Stanislaus 1253 kanonisiert.
  • 1. Lesung

    1 Kor 1, 26-31 bzw. Ijob 3, 1-3.11-17.20-23

    Seht doch auf eure Berufung, Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott. Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift.
  • Evangelium

    Mt 9, 35-38 bzw. Lk 9, 51-56

    Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden. Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.