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Romuald, Abt, Ordensgründer (1027) bzw. Samstag der 11. Woche im Jahreskreis

Datum
19.06.2021
Liturgische Farbe
weiß
Namenstag
Romuald, Juliana
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Romuald von Camaldoli

    Abt in Camaldoli, Ordensgründer
    * 951/952 bei Ravenna in Italien
    † 19. Juni 1027 in Val di Castro in Italien

    Romuald wurde als Sohn einer adligen Familie geboren. Als er mit ansah, wie sein Vater im Duell seinen Gegner tötete, ging Romuald stellvertretend an seiner statt zur Sühne vierzig Tage ins Benediktinerkloster S. Apollinare in Classe bei Ravenna. Er fand dort Geschmack am Mönchsleben, blieb für drei Jahre dort und legte die Gelübde ab. Als er die Laschheit im Kloster kritisierte und sich für ein strengeres Leben einsetzte, erregte er den Widerwillen der anderen Mönche. Er konnte gerade noch einem Mordanschlag entgehen und ging zu einem Einsiedler in die Nähe von Venedig. Zusammen mit dem gestürzten Dogen von Venedig, Petrus Orsoleo ging Romuald dann 978 in die Gegend von Cuxá in den Pyrenäen und gründete dort eine Einsiedelei.
    Etwa 13 Jahre später siedelte er wieder in die Nähe von Ravenna um. Auf Wunsch von Kaiser Otto III. wurde er mit Widerwillen Abt in jenem Kloster, in dem sein Weg zum Mönchstum begonnen hatte. Schon ein Jahr später gab er dieses Amt wieder auf. Einen Missionierungsversuch in Osteuropa, den Romuald unternahm, weil er dort wie kurz zuvor ein enger Freund als Märtyrer sterben wollte, musste er wegen Krankheit abbrechen. Ab 999 gründete und reformierte er zahlreiche Klöster in Italien, 1012 gründete er die Einsiedelei in Camáldoli bei Arezzo, die zur Keimzelle des späteren Kamaldulenserordens wurde.
    Die Mönche der Kamaldulenser führten ein sehr strenges Leben in voneinander getrennten Zellen, strengem Schweigen und Fasten. Sein Vater - in gewisser Weise Verursacher des Lebensweges seines Sohnes - trat später selbst in ein Kloster bei Ravenna ein und starb ebenfalls im Ruf der Heiligkeit.
    1481 wurden Romualds Gebeine in die Kirche S. Biagio in Fabriano bei Ancona übertragen. 1072 wurde die Regel der Kamaldulenser von Papst Alexander II. bestätigt. Oberhalb Camáldoli sind noch heute die 20 Zellen der ersten Kamaldulensermönche, darunter die von Romuald, zu besichtigen.

    Kanonisation
    Die Heiligsprechung erfolgte schon 1032.
  • 1. Lesung

    Phil 3, 8-14 bzw. 2 Kor 12, 1-10

    Ja noch mehr: ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen und in ihm zu sein. Nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt. Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen. So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen. Nicht dass ich es schon erreicht hätte oder dass ich schon vollendet wäre. Aber ich strebe danach, es zu ergreifen, weil auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. Brüder, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen hätte. Eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.
  • Evangelium

    Lk 14, 25-33 bzw. Mt 6, 24-34

    Viele Menschen begleiteten ihn; da wandte er sich an sie und sagte: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. Wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und rechnet, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen? Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertig stellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen. Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt? Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden. Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.

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