Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Luzius, Bischof von Chur, Märtyrer (5./6. Jh.) bzw. Freitag der 1. Woche im Advent

Datum
02.12.2022
Liturgische Farbe
rot
Namenstag
Lucius, Bibiana, Hertha
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Lucius von Chur

    Glaubensbote im nördlichen Rätien,
    erster Bischof von Chur (?)
    * im Prättigau, dem Tal der Landquart in Graubünden (?) in der Schweiz
    lebte im 5./6. Jahrhundert

    Lucius wirkte nach zuverlässiger Überlieferung als Glaubensbote in Rätien, der Gegend um Chur; ungesichert und unwahrscheinlich ist die Überlieferung, dass er zum ersten Bischof der Stadt ernannt wurde und - wie seine legendäre Schwester Emerita - als Märtyrer starb.

    Nach einer zwischen 780 und 818 von einem Churer Kleriker verfassten Legende war Lucius ein britischer König, der seine Heimat verließ um in der Gegend um Augsburg, dann in Rätien das Evangelium zu verkünden - möglicherweise als Begleiter des Valentin von Rätien. Die Legende berichtet, dass Lucius einen Bären, der einen seiner Ochsen zerrissen hatte, zwang, zusammen mit dem anderen Ochsen den Pflug zu ziehen. Als Bischof von Chur soll er dann am Luziensteig bei Landquart von erbosten Heiden in einen Brunnen geworfen, mit Steinigung bedroht, aber von Gläubigen gerettet worden sein.

    Lucius’ Gebeine wurden zunächst in der Andreaskirche verwahrt, um 800 ist die Verehrung in dieser umgebauten und nun nach ihm benannten St. Luzi-Kirche in Chur in der heute noch erhaltenen Ringkrypta nachgewiesen.

    Attribute
    Zepter und Krone, Bär und Ochse
    Patron von Chur
  • 1. Lesung

    Jak 1, 12-18 bzw. Jes 29, 17-24

    Da antwortete Ijob und sprach: Wahrhaftig weiß ich, dass es so ist: Wie wäre ein Mensch bei Gott im Recht! Wenn er mit ihm rechten wollte, nicht auf eins von tausend könnt er ihm Rede stehen. Weisen Sinnes und stark an Macht - wer böte ihm Trotz und bliebe heil? Er versetzt Berge; sie merken es nicht, dass er in seinem Zorn sie umstürzt. Er erschüttert die Erde an ihrem Ort, sodass ihre Säulen erzittern. Er spricht zur Sonne, sodass sie nicht strahlt, er versiegelt die Sterne. Er spannt allein den Himmel aus und schreitet einher auf den Höhen des Meeres. Er schuf das Sternbild des Bären, den Orion, das Siebengestirn, die Kammern des Südens. Er schuf so Großes, es ist nicht zu erforschen, Wunderdinge, sie sind nicht zu zählen. Zieht er an mir vorüber, ich seh ihn nicht, fährt er daher, ich merk ihn nicht. Rafft er hinweg, wer hält ihn zurück? Wer darf zu ihm sagen: Was tust du da? Gott hält seinen Zorn nicht zurück, unter ihm mussten selbst Rahabs Helfer sich beugen. Wie sollte denn ich ihm entgegnen, wie meine Worte gegen ihn wählen? Und wär ich im Recht, ich könnte nichts entgegnen, um Gnade müsste ich bei meinem Richter flehen. Wollte ich rufen, würde er mir Antwort geben? Ich glaube nicht, dass er auf meine Stimme hört.
  • Evangelium

    Joh 10, 11-16 bzw. Mt 9, 27-31

    Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe. Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird "eine" Herde und "ein" Hirte werden.